Als Tourist könnt man auch bei Schnupfen-Wetterlage hinreisen
Dorthin könnte man gut mal für eine Reise fahren. Als Tourist. Nebenher, zu anderem noch dazu, mit einem Besuch im schönen Parlament. Dem europäischen.
Eventuell erzählt einem der Touristenführer was von den Dingen, wie es im europäischen Parlament so zugeht. Gut wäre das auch, mal bei einer Debatte da ein wenig mitzulauschen. Vielleicht für einen Nachmittag. Oder auf der Tribüne mit dabei zu sein, wenn es im EU-Parlament zu der und der Abstimmung kommt. Da könnt man schon zwei, drei Tage für opfern. Hätte man ein paar Eindrücke gesammelt.
Selbst momentan, im Verlauf von Wintertagen, bei einer Schnupfen-Wetterlage, käme man anschließend heil und gesund Richtung Heimat an. Ohne so Geschehnis bei einem. Kriegt man mit, daß so was ja nicht unbedingt so der Fall ist, bei diversen Gestalten, die fürs Krawallmachen des Rechtsraus-Gängers mit seinem Müll in die Nähe des Europaparlaments gekommen sind. Sogar reinstürmen wollten sie, in das Parlament. Um innerhalb sich irgendwie seltsam und aggressiv zu verhalten. Was jedoch beizeiten von Polizeikräften be- und verhindert wurde. Unter Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern.
Br. Kaltes Wasser. Bei Verkühlungsgefahr. Selbst wenn das Wasser wärmer war, würde man bei dem Winterwetter was einer Erkrankung, Krankenhausaufenthalt riskieren, bliebe man in seinen Klamotten. Daß man sich als Folge für Arztbesuche vorsehen kann. Selbst ein paar Tage im Krankenbett könnten fällig werden, auch ohne Rippenbrüche und dem.
Aber für was das Risiko? Für trauriges, tristes rechtes Gedankengut. Rechtslastigkeit. Weil man da wem von dort auf den Leim gegangen ist. Sich von so jenen dauernd in so Flüster-Räumen was Lug und Trug ansagen läßt. Was Kleinigkeiten, als berühre das mit der Migration einen selber unmittelbarer und wäre das Fehlen von Nationen was Beweinenwertes. Als wäre da in einem europäischen Föderalsystem nicht alles noch weitestgehend mit dabei, für was, das längst ausschließlich auf die regionalen Fußballplätze gehört, sonst nirgendwo mehr größer wo was zu suchen haben sollte.
Für den Rahmen von Fußballspielen ist das noch ausreichend genug. Ansonsten könnt's sonstwo bleiben.
Aber, wegen der rechten Hetze, auf die man reinfiel, sind da welche Richtung EU-Parlament gereist. Haben sich von daher wie so im einsamen Wald Verirrte als Protestler vorgezeigt. Auch noch Gewalttätigkeiten an den Tag gelegt, für so was, und die eigene Gesundheit bei dem Wetter auf das Spiel gesetzt. Für nichts. Was aus der Tristesse eines Vorgestern, das nichts will, als sich beständig "neu" zu heißen, "neo". Bei dir was Neuigkeit anzutäuschen. Auf die Eintrübung der Sicht bei dir hoffend, weil was des "Nationalen" vorvorgestern so üblich war. Vor halben Ewigkeiten. Die jedem genügend berichtet würden, der es mal wagt, wo in diese Wand einer Bibliothek einzusteigen. Das Wenigste, das einem von daher nicht beleuchtet wird. Jahre könnt man an der Steilwand steigen, ohne Ende.
Ehrlich, die Rechten, die einem tatsächlich dauernd grinsend einen mitgeben wollen, weil sie einen grundsätzlich für blöde, doof halten. Daß du ein Idiot wärst, das ist denen ihre Voraussetzung. Bei allem, wenn sie beispielsweise die in dir angelegten Vorurteile nach vorne bringen wollen. Das in der Absicht, daß du von daher einer Idee nachgibst, statt einen Impuls in dir hinwegzufegen, weil da ein Gedanke doch Stuß ist. Wie dem etwa so bei Liebesproblemen, Mann, Mann, Frau, Frau, sein kann, was bekümmert dich so was? Ebenso das, wenn sie als Rechtsrausdreher von Hautfarben und Rasse daherschwatzen, von der "Migration". Wobei sie sich direkt glatt zu allem möglichen hinreißen lassen. Zu Zahlenwerk und all dem, das sie sich in Wahrheit selber erfinden, paßt da was nicht zu ihrer Politik dazu. Ebenso, wie sie dir die Geschehnisse im "Dritten Reich" ohne Unterlaß verharmlosen wollen. Alles als nicht so schlimm hinstellen, wie da früher so die Verhältnisse waren: die Deutschen in dem Joch und so, da wär was spaßig gewesen. Das, das im Verlaufe von vielen Tagen im Angesicht des "Reichsbürgers" getrieben wurde. Frühere Geschehnisse, über die die von der Rechtslastigkeit anders berichten wollen, als so das, wie es, sie betreffend, in den Geschichtsbüchern steht, an den Schulen gelehrt wird.
All das, um das man sich aus Rechtsdrehverhältnissen her Sorgen macht, doch zu vergessen. So die "Nationen". Sprich die "Na-zi-o-nen". All das was, das seine Tage ewig hatte. Lange genug. Ausreichend. Jahrhunderte hat man in Europa bei so was zugebracht. Damals, als man oft noch zu Fuß wo hinging. Oder auf Pferden dahinritt. Wohin zu gelangen. Alles hat man insbesondere in Europa schon längst mal detailliert erfahren, was es mit den "Vaterländern" der "Vaterländer" so auf sich hat. Selbst hinter den höchsten Grenzzäunen, bewaffnet bis bis zum Gehtnichtmehr, konnt man denn nicht hinter den Grenzlatten und Wegversperrschlagbäumen bleiben. Von hinter der Grenze hat es einen herausgedrängelt. So oft. Mit viel vor der eigenen Bevölkerung ausgebreiteter Unwahrheit hat man die irrsten Kriege angezettelt. Daß sich wohl fragen läßt: Wer braucht so was irgendwie noch mal? Wäre so was, diese Wiederholungsschiene, nicht als was Untaugliches anzusehen? Heutzutage überdies.
Daß man alles so was aus dem Gestern mit all diesen so und so geheißenen Ländereien, Landesgebieten noch mal zurückhaben möchte? Dieses, anstelle eines Europas der Föderalstaaten? Ist das derzeit in Europa unter den jetzigen sich fortentwickelnden Möglichkeiten nicht das Beste, was einem geschehen kann? Also, ich zöge den offenen Grenzverkehr all dem aus dem gesamten Gestrigen wirklich vor. Jede Jetztzeit gegenüber diesem trügerischen Gestern. Den Epochen der Vergangenheit. Alles zur Genüge in den Geschichtsbüchern aufgelistet. Als Neuigkeit braucht man von dort doch nichts, oder?
Das Gestern, eine reine Übelkeit. Bei so den Übelstjahren, die es vor Adenauer, Erhard und den Alliierten etwa für den Deutschen in seiner "Nation" unter diesem "Führer" gegeben hat. Geführt wurd man von so einem, eben jenem "Breitbart". Der doch insbesondere das kleinhorizontale "Nationale" groß fand, seine Vorurteile und all das, das er in seiner Vorurteilsverhaftung in sich groß werden ließ, denn unverschämt auslebte, so was bei den Deutschsprachigen verwirklichte. Um das, was er so zu schätzen vorgab, nicht nur an den Abgrund ranzuführen, sondern übelst runterzustoßen. Fast so, wie es einem kein Feind übler machen kann, hat dieser Liebhaber des Nationalen es dem deutschen damaligen wahren "Reichsbürger" ehedem gemacht. Ihm selbst charakterlich noch eins mitgegeben, ihn hinabgeleitet, in so trübe Untiefen.
Zugeben haben sie es damals müssen. Den Irrtum durchaus gesehen. Über siebzig Jahre schließlich her, daß so welche sich nicht mehr größer an die Futterplätze der Macht begeben konnten. Trotz zig Neustartversuchen einer Partei, vielen Neubenennungen. Allem, mit dem sie erneut unters Volk geraten wollten. Locker, leicht, fluffig, weil doch "nur" Demokratie wäre. Das dachten SIE sich schon in den späten Vierzigern, Fünfzigern. Daß sie sich nur kurz erneut zu zeigen bräuchten, schon wären sie wieder die Herren., die bloß zu deuten bräuchten.
So nach über siebzig Jahren, da scheint sich was Elend von früher aber doch aus der Perspektive zu verlieren. Daß sie dem Demokraten fast schon wieder spotten, weil da in der Demokratie so ein Wähler glattweg immer so doof ist, einen zu wählen. Auch dann noch, wenn man ihm langsam das vorzeigt, was man früher lieber sorgenvoll abdeckte. Um das benötigte Wahlkreuz doch trotzalledem abzukriegen.
Wollte man gewählt werden, präsentierte man DAS von sich besser nicht so deutlich. Einzig und alleine, diese Tage scheinen vorbei. Statt eine zu allem dazugehörige Unter-fünf-Prozentsicht hat man Höhenflug.
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