Für wen oder was man da Dinge vorantreibt
Tja, das mit dem "Brexit", nicht?
"Brexit", "Brexit", "Brexit".
Fast dauernd am Ticker und ständig dasselbe, wie das, was man immer schon von Königs Familie drüben wissen wollte.
Da war gerade eine auf Textzeilen, daß ein neues Referendum nur "Schaden" brächte. Derweil eine andere Type für die Verbreitung in den Medien davon geredet hat, was für ein "großartiges Land Großbritannien" denn sei. Wie es mit allem nach dem "Brexit" erst so recht zurechtkommen würde, wie groß "Großbritannien" danach erst wäre. Mit allem, das man sich jetzt anlaßlos bereitet, hergerichtet hat, würde man schon zurechtzukommen wissen. Das Land würde zu "blühenden Landschaften", ein einziges Prosperieren weit und breit, daß weltweit mit ganz großen Äuglein geguckt werden wird.
Wobei: Besser kein zweites Volksreferendum mit derselben Frage wie Anno '16. Lieber nicht das riskieren. Sonst wäre das vielleicht eine Beschädigung, eine für den "Brexit". Für den "Brexit". Man solle sich gefälligst an das Wählervotum halten, das denn durchsetzen, was sich in das einfinden, das sich durchaus bereits daraus ergab.
Ein Wählervotum, das das Land "Großbritannien" im Grunde spaltete. Bei lediglich knapp über fünfzig Prozent. Laue wenige Prozente, die darüber entschieden, daß man dem "Brexit" im Dickicht einen Pfad freischlug. Das im Jahr '16 nach dem Millenium fast eine Entscheidung, wie eine nach Wetterlage.
Beim nächsten Entscheid wäre man vielleicht schon wieder gegen den "Brexit", nicht? Und dieser Schaden für den "Brexit", daß man den eventuell sogar mit einem neuen Referendum in die Tonne kloppt, der wird wahrgenommen.
Eine Zwei-Drittel-Mehrheit hatte sich aus dem "Brexit"-Referendum nebenher nicht ergeben. Eine "einfache Mehrheit" war das Endergebnis. Nicht mal angenähert an so was, was sechzig Prozent Zustimmung gewesen wären, war man dran. Und das bei dieser Tragweite. Schließlich soll man sich selbst als Festlandseuropäer ausdauernd wegen des "Brexits" die Tausendsten Kümmernisse bereiten. Rumheulen. Fast sprechen sie einem das schlimmer daher, daß es den Europäer ärger als den Briten betreffen wird, das mit dem "Brexit". Derweil die Briten doch DIE mit dem "Brexit" sind. Die Briten, im Grunde genommen die, wenn sie aus dem "Brexit"-Rausch aufgewacht sind, doch erst mal in allen Einzelheiten auch mit dem "Brexit" zurechtkommen müssen.
Statt dessen soll sich der Festlandseuropäer drum die allergrößten Sorgen bereiten. In einer Tour losheulen.
Doch das Problem der Briten, wenn sie da wem das mit dem "Brexit" zugeben. Jemandem, der, als der, der den "Brexit" angerissen hat, in einem Parlament ganz rechts draußen rumzuhocken hätte. Rechts am Rand hätte der in jedem Parlament seine Sitzbänke. Ein Personenkreis ist das, der heutzutage von Geschichtsvergessenheit, einem Alles-lange-nicht-mehr-so-Gesehen und deswegen von trügerischen, weniger harten Worten lebt, die ihn benennen. So als "Rechtskonservativer", daß man sich am liebsten vor naiven Augen ohne allzuviel Klarsicht darbietet. Das Wort für was, das beim "Duce" noch andere Klarnamen hatte. Der "Duce", der hieß sich das, was er war, selber noch so. Dasselbe, wie das beim großen "Führer" der Fall war. Da bei denen hieß das noch nicht "rechtskonservativ", sondern ohne jeden Weichzeichner anders. Nebenher, als der "Führer" wo die Machtposition eingenommen hatte, regierten bei den Briten irgendwann weniger dem "Führer" befreundete Leute rum. Während man im heutigen Großbritannien wie in Nordamerika der Jetztzeit wieder DIE blickt, die vor dem einen großen Krieg sich präsentierten, als da noch die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts waren. Ehe sich das bei den Engländern, Nordamerikaners grundsätzlich wandelte.
Und für so welche nun in Großbritannien tatsächlich der "Brexit". Schwer zu sagen, warum da welche der britischen Normalo-Parteien sich so berufen fühlen, von daher, wenn sie DAS im Blick haben könnten, so für diesen "Brexit" zu sein. Für so Gestalten, die man bei sich daheim zuletzt größer in den dreißiger Jahren gesehen hat. Die, die Richtung "Duce" und "Führer" glotzten.
Weil da welche die Kohle hatten, den "Brexit" kampagnenmäßig eine Dekade lang auch noch durch die trübsten Gewässer zu schaffen? Wegen dem Geld von Milliardären, Superreichen da soff die eine Kampagne nicht ab. Bis ... Ein paar wenige, die mit diesem Kleingeistigen, Beengten, das der "Brexit" im Grunde ist, sich trotzig verhielten, bespaßten. Für solcherlei Leute kriegt die britische Bevölkerung, wird der "Brexit" weiterhin durchgezogen, doch noch was ab. Für die, die nie von nichts was merken. Für die, die lustig sind und immer noch dasselbe am Tisch droben haben, egal, wie das in einer Bevölkerung zugeht. Alles bleibt bei denjenigen, vollkommen gleichgültig, wie es dem Normalo-Engländer nun aus der Einkaufstheken verschwindet oder eben nicht. Die, die mit dem "Brexit"-Referendum Erfolg hatten, die von nichts irgendwas eines Elends wo auf der britischen Insel was mitkriegen. Weil sich bei ihnen nie was ändert, wie sehr es woanders auch fehlen mag. Derweil sie trotz jedes "Brexits" weiter nach überallhin auf der Welt reisen. Sorg- und kummerlos. Als die Erfolgreichen beim "Brexit". Erfreut daran, daß sie was wie den "Brexit" bei den Engländern an den Mann, die Frau bringen konnten. Mit jenem geistigen Hintergrund, als wäre man bei der britischen "Skinhead"-Gala Ende der siebziger Jahre übriggeblieben. Hätte später reich geerbt, das Erbe nicht in den Sand gesetzt. Um nun, älter geworden, mit seinem Geld ... Jetzt ist man derweil auch noch was "Neo". Da was einer "neuen" Rechten, nur älter, gesetzter und im Nadelstreifenanzug, nicht mehr so in hochgekrempelten Röhrenjeans und Fallschirmspringerstiefeln, einen Baseballschläger rumschwingend. Nicht wie ehedem, als das noch die "Flegeljahre" waren.
Man muß doch nicht dauernd auf das alte Bezug nehmen, nicht wahr? Auf den "Duce", auf ... Beim "Breitbart", das muß man doch nicht.
Von dem her, da wäre ein neues Referendum wohl ein Schaden, wäre der Bevölkerung da was plötzlich zu Bewußtsein gekommen. Etwa das, daß der unvermittelt bekannt wäre, wer der ist, für den man da an einem Wahltag beim "Brexit"-Referendum mit "Ja" ankreuzte. Für die, die es in den dreißiger Jahren auch in Großbritannien gegeben hatte. So die Sympathisanten. Wie ebenso in den damaligen Vereinigten Staaten von Amerika. Selbst im britischen Königshaus ließ da ein "Fan" Kindern öfters einen Gruß üben, ein wenig seitenverkehrt zum olympischen. Mit dem zu verwechseln.
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