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Blog von TeddeMehr

Ein Stückweit mauern

26. Dezember 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

"Der Geschäftsmann, der wurd was reich. Der Gitarre-Spieler, der ward zeitweilig ein wenig berühmt."

So ungefähr knappe Textzeilen bei Liedgut, nicht?

Tja, so dieser derzeitige Jahr '17-US-Präsident, ein wahrer Mauer-Begeisterter, der kennt DAS. Selbst heute, daß in seinem Kreis noch mit Künstlern umgegangen wird. In einem vielbesprochenen Hochhaus-Turm beispielsweise. Dort hat man ein Tonstudio mit tausend Reglern, werden Szenen für Fernsehsendungs-Auftritte abgefilmt. Auch "Live"-Übertragungen sind immer möglich.

Es heißt nun, dieser Tage, Ende Dezember des Jahres '18 nach dem Millenium, den Auftrag für den Mauerbau, den Bau einer hohen Grenzmauer, den hätte ER vergeben.

Haha! Muß man sich vorstellen. Was früher US-Präsidenten nicht ohne Unterlaß daherredeten, die olle "DDR"-Mauer anbetreffend.

So ändern sich die Zeiten. Nun möcht einer der IHREN, ein US-Präsident, solches selber durchziehen. Der Bau einer gewaltig hochragenden Mauer ist ihm ein Anliegen. Hunderte und aber Hunderte von Meilen über Land, daß sich diese Mauer hinziehen soll. Selbst durch unwägbarstes Gebiet verlaufen. Meilenweit in der Wüste.

Ein US-Präsident, der kein Mauerneinreißer sein will. Sondern einer, eine möglichst hochragende Maueranlage zu errichten.

Das ist mal ein Horizont. Vergiß einer die gesamte chinesische Mauer, schau sich dann lieber die nordamerikanische an.

Auf der US-amerikanischen Seite soll sie schmuck werden, die Mauer. Fast, daß man der Mauer das mit der Mauer und der Grenzziehung nicht ansehen soll.

Nur von der anderen, der gegenüberliegenden Seite aus, soll die Grenzmauer als so eine Mauer zu betrachten sein. Man überblicken, daß das ein gewaltiger Schutzwall ist. Daß da Bewaffnete nicht zum Spaß und fürs Wegerklären rumstehen.

Bloß, die Tausendsten Grenzen und alles Pipapo, das hat es früherdings auch schon gegeben. Hat man deswegen etwa was eines Drogenkriegs länger als notwendig gewonnen? Wo irgendwo auf der Welt hat man einen einzigen der ständig angesagten Drogenkriege irgendwie je wirklich siegreich gestaltet?

Nichts wurde jemals dauerhaft obsiegt. In diesem "Kampf", "Krieg". Höchstens zwischen die Fronten konnte man geraten. Drogen gab es bei den höchsten Grenztürmen und all dem immer in rauhen Mengen. Die Grenzen spielten kaum eine Rolle. Eine Erkenntnis, der man sich derweil stellen hätte müssen: daß die Nachfrage das Angebot bestimmt. Wo keine größeren Nachfrager, würde auch nicht viel lange angeboten. Für wenige wohl weniger.

Das einzige, was immer wieder passierte, daß man den Süchtigen kriminalisierte, ihm das Leben ab und an schwerer machte. Sonst sorgte man im "Krieg" nie für viel. In diesem ewigen "Krieg". Einen, den man gestern führte, wie man ihn heute in ähnlicher Weise führt.

Also, auch der eine US-Präsident, im Jahr '17 ins Amt gekommen, sieht sich als einen Drogenbekämpfer. Und er denkt, mit dem Mittel einer möglichst hohen Mauer würden die Drogen weniger. Zudem könnte man dem mit der der Zuwanderung Herr werden.

Vielleicht das der einzige an Ruhm, der einem in der Zukunft noch mal bleibt: der gewesen zu sein, der die Mauer erbauen ließ. Als ein US-Präsident dort genannt zu sein, wo auch die "DDR"-Partei-Oberen aus dem Schleier der Vergangenheit auftauchen. Namentlich genannt in Erscheinung treten: als die Mauerwerkhochzieher anfang der Sechziger.

Schon der Witz, wie die nordamerikanischen Vorgänger-Präsidenten bei dem Thema "Mauer" redeten. Während derweil jetzt einer der ihren selber zu einem Mauerbauer werden möchte. Daß Nordamerika Erwähnung findet, spricht man die "große chinesiche Mauer" an, nimmt auf die "DDR"-Mauer bezug. Allesamt mit ihrem exklusiven "Ruhm", diese Mauern.

Heutzutage,  daß auf der chinesischen Mauer hauptsächlich noch Touristen rumlaufen. Wie von der "DDR"-Mauer nur mehr ein Stückweit etwas von einem nordamerikanischen Abgesandten des einen US-Präsidenten bewundert werden kann. Von so einer obskuren, abstrusen Figur, eine, die weiter den Weg zurück in ihre Heimat nicht finden konnte. Die Heimkehr, die fehlt dem Mann seit seiner ersten Flughafenankunft im Jahre '18 einfach. Diesem Botschafter. Dieser Abgesandtschaft. Daran hat sie den allergrößten Mangel, obwohl sie viele Flughäfen sieht, von denen aus in die "Heimat" und zum Bewunderten zurückgeflogen werden könnte. Als Vertreter von gräßlichen Dreißiger-Jahre-Typen. Welche Bestimmte aus dem einen Nordamerika der Tage vor dem zweiten Weltkrieg. Allerdings im Gegenwartskleid des "Internet"-Zeitalters umgehend.

Die dreißiger Jahre, damals, als der "Duce" noch einer war, nach dem US-amerikanisch viele glotzten. Oder nach dem anderen da: dem "Führer". Bis sich für DIE die Stimmung in den USA wandelte. Daß die "Duce"- und "Führer"-Begeisterten lieber zur Seite und in den Hintergrund zurücktraten. Fort aus dem grellen Licht, um nicht erwischt zu werden. Die "G.I.", die siegreichen Soldaten im zweiten Weltkrieg, die brachten den "Swing". Jenen jahrelang im deutschen Volk verbotenen "Jazz".  Der "Jazz", für manche damals, wie heute immer noch so beim "Pop", eine generelle Geldeinnahmequelle. Eine für die, die Geldscheine sehen,. Den Gewinn. Länger produzierten sie die fünfziger, sechziger bis Mitte der siebziger Jahre hinein alles mögliche. Alles war IHNEN egal, solange es Tonnen Penunzen einspielte. Bis es in den Siebzigern, so ab Mitte der siebziger Jahre, daß es zu einem Bruch in dieser Geschichte kam, beim großen Thema "Rock 'n' Roll".

Mitte der Siebziger, daß sie erstmals so richtig losspotteten. Zunächst mit dem "Punk", den man veranstaltete. Bei dem auch das der "Skinheads" mit dazu als Zubehör aufkam. Da lachten sich manche eines reaktionären Gedankenguts wieder eins. Während da ab Mitte der Siebziger vielfach bei Musikgruppen um einiges schlechter, mieser herumproduziert wurde. Unmotivierter. Die Uhren quasi, die man zurückzustellen beabsichtigte. Bei in Erscheinung tretenden Jungvolktypen, die mit ihrem alten Aussehen dem "Gitarrehelden" und seinen Verrenkungen und Aufführungen trotzten. Dabei noch was viel Schlimmeres an Geist unterzubringen versuchten. Britische Herkunft hat es, jenes "Skinhead"-Wesen, bis in die Gegenwart hinein ein ziemliches Mysterium der vergangenen "DDR"-Tage. Ein echtes "DDR"-Geheimnis.

Nebenher ...  Die alten "Skins" der späten siebziger Jahre, nicht die mit dem "Brexit" heute? Die mit diesem "Brexit"?

Heute in Anzug und Krawatte, mit der Normalofrisur des "Centurios" im römischen Reich. Oder die bei den Spartanern im antiken Griechenland. Glatzköpfig allerhöchstens noch, weil man älter wurde, kahler. Nicht als jene "Glatze" in Springerstiefeln, einen Baseballschläger oder die zerdepperte Bierflasche grölend nach jedem hinschwingend, dessen Nasenspitze oder Hautfarbe nicht gefiel.

Im Jahr '16 hat man es zum "Brexit" geschafft.

 

 

 

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