Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Seltener bei denen mit der Hofberichtserstattung

8. Dezember 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Hart hat sich so ein Fernsehnachrichtensender über Jahre, Jahrzehnte seinen guten Ruf erarbeitet. Den, daß jeder im allgemeinen der Meinung sein kann, guckt er nach diesem Nachrichtenfomat, auch ungefähr die Dinge abgebildet zu bekommen, wie sie der Wirklichkeit entsprechen. Selbst dann, wenn Verschiedenes manchen Mächtigen nicht so paßt. Vielfach war dieser nordamerikanische Nachrichtensender mit seinem Format Vorbild für Sender in vielen Regionen weltweit.

Also, Nachrichten bringt man dort rüber, in denen nichts zuviel beschönigt oder weggelassen wird, einem bei einer Meldung erspart bleibt. Was berichtenswerte Neuigkeit ist eine Neuigkeit, die die Realität findet, nicht sucht. Hofberichterstatter ist man nicht, will das auch nicht das bißchen was sein. Für so was sind andere zuständig: Man behält sich lieber kühl die wahren Begebenheiten mit ihren Perspektiven.

Das heißt, als Nachrichtenmedium hat man einen guten Ruf. Einen zu verlieren, wenn viele einem Vertrauen entgegenbringen. Was andererseits Leute auch wissen, die über diese Berichterstattung seltener erfreut sind. Das nicht gerne haben, daß man bei was einer Nachrichtenmeldung keine besonderen Rücksichten nimmt, wenig was zögert, sie medial rüberzubringen. Ohne einen, den die Meldung betrifft, lange an- oder nachzufragen, ehe man über was in Kenntnis setzt. Überdies was, das ebensowenig Freude bringen muß, ist das, wenn man zu eigener Analyse fähig ist. Zur Bewertung einer Sache, die jemand anderer am liebsten anders gewichtet dargestellt hätte. Wie es von denjenigen so auch rübergebracht wird, daß sich zwei Abbildungen einer Nachricht gegenüberstehen. Aber, man hat das so in Erfahrung gebracht, und, wie gesagt, auf einen ist relativ Verlaß. In Sachen Glaubwürdigkeit ist man bei vielem vorne. Daß Bevölkerung dieser einen Neuheit lieber vertraut, die man vermittelt, und nicht dem, an das man als Betrachtungsweise für die Bevölkerung gedacht hätte.

Das scheint in dem Staatenzusammenschluß Nordamerika nun real der Fall zu sein, daß ein Jahr '17-US-Präsident diesen und jenen Nachrichtensender, die Objektivität suchenden Medien insgesamt, am liebsten nicht mehr frei berichten lassen würde. Weil die Sicht auf sich und das, was als Politik an den Tag gelegt wird, nicht paßt. Quasi das, daß da Kleinigkeiten aufgehellt werden. Statt sie abgedunkelt zu belassen. Diese Art der erhellenden Berichterstattung, die gefällt da einem nicht.

Anscheinend ein Kernproblem, das der eine Jahr '17-Nordamerika-Präsidenten mit den unterschiedlichsten Nachrichtenformaten hat. Zuviel, das ihm bei ihm ausgeleuchtet wird, erhellt.

Daß es bei dem einen US-Präsidenten, im Jahr '17 ins Amt gekommen, bald sich noch wie was der Geschichte der "Lügenpresse" anhört, mit dem die "Nazis" in der "Weimarer Republik" den Deutschen daherkamen. Die "Nationalsozialisten", die die Schlagzeilen in den Tages-, Wochen- und Monatszeitschriften, die laufenden Bilder als "Wochenschau" in den Kinos, in denen wahre Begebenheiten in der "Weimarer Republik" zur Abbildung gebracht wurden, nicht gerne hatten. Etwa das Totschlägerwesen der SA-Kommandos in den Straßen, wenn das zu ausgiebig beschrieben und gezeigt wurde. Viel lieber schrieben sich die "Nationalsozialisten" ab Ende der zwanziger Jahre dann die Nachrichten manipulativ selber, verbreiteten sie ihrer Geisteshaltung entsprechend in den eigenen Zeitungen, Zeitschriften, von denen sie sich urplötzlich ein paar irgendwie leisten konnten. Das und das Hetzblatt, das ihnen zu Verfügung stand, in denen nichts als für aufgeheizte Stimmung in der "Weimarer Republik"-Bevölkerung gesorgt werden sollte und wurde. Damals kam es denn soweit, daß manche nur mehr in diesen nazionalsozialistischen Parteigängerzeitungen mit ihren Inhalten lasen. Nichts anderes mehr in der Wahrnehmung hatten, als die eine Berichterstattung der "Nazis" höchstselbst.

Der faschistische "Nazi"-Horizont, das einzige, der manchem noch was galt. Das andere der Medienlandschaft, die gewöhnlich die Nachrichten aus aller Welt verbreiteten, kritisch von den "Nazis" berichteten, kanzelten die "Nationalsoziaisten" dann als die "Lügenpresse" ab. Diejenigen Presseleute und Medien, die wahrheitsgemäß real über die Dinge von den "Nazis" und dem der SA-Kohorten in den Straßengegenden informierten. Die "Nationalsozialisten", die weniger gut wegkamen.

Heute sieht man einen ähnlichen Geist. Wenn etwa der eine Jahr '17-US-Präsident so weit geht, Journalisten, Nachrichtenberichterstatter, die die Meldungen nicht in seinem Sinn und zu seinem Vorteil formulieren, selbst noch "Volksverräter" zu heißen. Als Leute, die "Verrat am amerikansichen Volk" trieben, nur weil sie als Journalisten abstrakt und ausgewogen ihrer Nachrichtenarbeit nachgehen, dabei keine exklusiveren Lobgesänge auf den einen Präsidenten und seine Politik rüberbringen. Daß nun heuztutage, Ende des Jahres '18 nach dem Millenium, die Angelegenheit glattweg darin gipfelt, daß anscheinend Parteigänger des einen Präsidenten sich dazu berufen fühlen, selbst noch tätliche Angriffe auf Journalisten zu verüben. Es bei Bombendrohungen und dem nicht bei dem mit der Drohung belassen, sondern schließlich wirklich Briefe, Pakete als Bombe und dergleichen verschicken.

 

 

----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post