So eine "astronomische Einheit"
So eine "astronomische Einheit", das sind so ungefähr einhundertundfünfzig Millionen Kilometer. Die Entfernung von der Sonne zur Erde.
Dort ist allerdings auch noch was anderes, Spezielles. Eben jener Bereich, der einem als der gehandelt wird, der einer Kreatur das Leben bedingen soll.
So dieser ungefähre Streifen. In dem sich nebenher auch noch der Mars befindet. Davon wird einem auch regelmäßig was dahergetextet, daß es am Mars mal Lebensentwicklung gegeben haben könnte.
Man darf sich das für das hiesige Sonnensystem in der Weise zuflüstern, der eine Stern Die Sonne, die eine, die "Terra" bescheint, da hätte es zwei "Supererden". Hier, im "Solarsystem": den "blauen Planeten", Und dazu eben jene eine Welt, den "roten Planeten", "Mars" benannt
Zwei "Supererden", demnach, die lokale Sternenumgebung. Alles, die regionale Erdsonneumgebung, fast, wie man das einem vom Stern "Tau Ceti" mitteilt. Man schreibt, da in der Umgebung der Sonne "Tau Ceti", da hätte man zwei "Supererden" am Tickerer.
Zwei "Supererden", das heißt, jene "Erden" müssen eine astronomische Einheit von dem Stern "Tau Ceti" entfernt sein. Eine "astronomische Einheit". Das eine Maß, wie man es sich als das von der Erdsonne bis ran die Erde denkt.
Wäre das nicht, würde man wahrscheinlich nicht von "Supererden" was unterrichten, sondern lediglich von "Planeten". "Planeten", wie man sie bei "Tau Ceti" ebenfalls bereits in der Wahrnehmung hatte. Außer den beiden "Supererden" haben dort bei "Tau Ceti" noch zwei "Planeten" eine Umlaufbahn. "Planeten", das könnt was wie "Jupiter", "Saturn" oder die "Venus" meinen.
Da hätten wir also, "Tau Ceti" anbetreffend, schon insgesamt vier "Planeten". Offenkundig vier Planeten, die man bei "Tau Ceti" auf Lager hat. Übersetzt man sich das: Im örtlichen "Solarsystem", bei den "Supererden" Erde und Mars, umfaßt das System insgesamt zehn Planeten. Zehn Planeten, die die Sonne auf ihren Bahnen umkreisen.
Wenn man jedoch schon so was wie vier Planeten bei "Tau Ceti" gewahrt, zwei "Supererden" und zwei "Planeten", könnt man sagen, weit hat man es nicht mehr, bis man noch das gesamte System des Sterns "Tau Ceti" in Sicht nimmt. Wobei: Das Wesentliche kennt man ohnehin: jene "Supererden". Das "Herzstück" bei "Tau Ceti": die "Supererden".
Bei "Oumuamua", beguckt man sich mal diese Verhältnisse. Fast müßt Sternengucker sein, ständig über alles Neue was zu wissen: auf dem Laufenden ist man in Wahrheit nie. Vielleicht haben sie in der Zwischenzeit schon die weiteren Planeten bei "Tau Ceti" auf Lager, sind die sogar längst benannt. Dieses Zusätzliche in Planetenform, rausgeholt aus dem dunklen "Äther" bei dem Stern "Tau Ceti". Man müßte eben "aktualisieren" können, nicht wahr?
Zwei "Supererden" bei dem Stern "Tau Ceti". Die müssen doch zwangsläufig jene Distanz haben, wie "Erde" und "Mars" hier, nicht wahr? Eine "astronomische Einheit". Diese eine Region, in der ein Planet zu sein hätte, nach wissenschaftlicher Meinung, um lebensfreundliche Bedingungen entwickeln zu können.
Wir hier, die von der Erde aus, wir sehen da bei "Tau Ceti" zwei "Supererden". Und die von "Tau Ceti" aus, was könnten die gleichfalls sehen? Auch zwei "Supererden"!
Von "Tau Ceti" weggeblickt, könnte man hier im System tatsächlich auch zwei "Supererden" wahrnehmen. Die eine "Supererde" sogar sehr, sehr deutlich. Hell bis zum Abwinken auf ihr alles, all dieses streunende, verräterische Licht. Licht hat immer Lichtgeschwindigkeit, streut überallhin.
Wie lichtergeschmückt wirkt der "blaue Plnaet". Fast, als suche eine Braut einen Bräutigam. Damals die Zeit, als eine Braut noch einen Bräutigam suchte. Aber auch der Kerl, der sich mal besser anzog. Nicht so ausschaute, wie er sonst immer daheim aussah. Selbst geben wollte man sich anders; weswegen es ja heißt, man sollte sich erst mal besser kennenlernen, ehe man sich traut.
Die Erde, die gleißt schon wirklich toll raus ins All. Glitzerndstes Brautkleid. Glorreicher Laternenschmuck. Jede Latte hat Beleuchtung. Fragt man sich unwillkürlich, aus dieser Entfernung: Wie es dort wohl im Moment zugeht, bei den zwei "Supererden" des Sterns "Tau Ceti". Wieviel Lichtstreuung präsentiert sich einem von dort? Ist da auf einer dieser Welten in zwölf, dreizehn Lichtjahren Ferne auch derart viel was Lichtschein an? Oder mußte man an seinem "Kameraauge" schon ein wenig nacharbeiten? Nachbessern, was schärfer reinzukriegen? So für bessere Auflösung sorgen, was den und den Aufheller zwischenschalten? Damit was des Normallichts wahrzunehmen, das jeder Planet, von einer Systemsonne beschienen, profan entfaltet.
Licht blicken wir von "Tau Ceti" her, das lediglich zwölf, dreizehn Jahre alt ist. Einem wird quasi gezeigt, wie es vor zwölf, dreizehn Jahren wo bei "Tau Ceti" aussah. Wie jemand auf einer der "Supererden" beim Stern "Tau Ceti" all das Scheinen "Terras" sieht, vergleichbar ebenfalls dem, wie die Verhältnisse auf "Terra" und bei den "Terranern" so vor zwölf, dreizehn Jahren waren. Elf, zwölf, dreizehn Jahre, macht das in dem Sinne viel Unterschied?
Zwölf, dreizehn Lichtjahre bis nach "Tau Ceti", von "Tau Ceti" nach dem lokalen Sonnensystem auch zwölf, dreizehn Lichtjahre. Eine irre Entfernung. Ein kleiner Abgrund einer gewaltigen Distanz. Aber doch nicht für das Licht an sich. Bei dem Stern "Tau Ceti" ist sämtlicher Erdensystemlichtschimmer lediglich immer zwölf, dreizehn Jahre alt.
Der derzeitige leibhaftige Mensch, man kann es so umschreiben, er kann keine solchen Abgründe bewältigen. Bei einer Entfernung von elf, zwölf Lichtjahren steht er am Schlauch. Nur, wenn man in Erdnähe was gesehen hat, von dem man mal textet, es wäre ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit schnell geworden. Eine Zahl an sich hatte man niemandem hingeschrieben, nur kleine, harmlose Worte: "ein Drittel des Lichts". Unfaßbar "ein Drittel des Lichts" bei der Geschwindigkeitsangabe
Was wäre das dann? Bei einem Drittel des Lichts als Tempo? Bei einem Drittel des Lichts, da wäre dann selbst der Mensch noch mobil, reisefähig. In knapp vierzig Jahren wäre er beim Stern "Tau Ceti". Einer mit zweiundzwanzig wäre zweiundsechzig, wäre er beim Stern "Tau Ceti" angekommen. Bei jenen zwei "Supererden" bei "Tau Ceti". Knapp eine astronomische Einheit von der einen einwandfrei funktionierenden Sonne, "Tau Ceti" geheißen, weg, bedeutet die viel? Kommt nur drauf an dann, wie man "bremst", fährt man mal locker flockig wo ran.
Mit diesen hochauflösenden digitalen Weitwinkelkameras blickt man rein ins All. Als Mensch. Verfertigt womöglich die tollsten Filmchen. Was man sich wohl auf so Aufnahmen, die "Tau Ceti"-Region betrachtend, beguckt? Was man schaut auf "Tau Ceti"-Pornos? So für die ganze Menschenwelt ist das noch nicht unbedingt was. Anscheinend. Vielleicht möcht man auch nicht unnötig aufregen.
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