Zurück aus dem näheren Weltraumäther
So ein "Raumfahrer", weit weggeflogen war er ja nicht. Nun ist er von der einen Weltraumstation, ziemlich in Erdatmosphärennähe, fast schon wieder Ende Dezember des Jahres '18 nach dem Millenium, auf der Erdoberfläche zurück.
In einer Metallkapsel ist er, wie jemand die frühen sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts schon öfters, am Erdboden unten aufgeschlagen. Wie erwartet, ist er lebend aus dem Teil herausgekrochen, beziehungsweise, man hat ihn rausgezogen aus der Enge der urweltlichen "Bleikugel"-Kiste, die billig ist und trotzdem viel kostet und jede Menge Wartung erfordert.
Den Arm immerhin konnt er heben, die Faust ballen. Beim Rest mußte man ihm mithelfen. Nach all der langen Zeit im leeren Raum bei der Schwerelosigkeit im Äther draußen, war er erst mal ziemlich torkelig. Das eine Raketenteil, man merke: "Rakete", ist nicht hochgegangen. Obwohl man letztens noch vor Schreck einiges unternahm, Untersuchungen durchzuführen, wegen so eines Minimallöchleins. Das irgendwie reingebohrt war. Daß man "Beweise sicherte", da auf Erden dann darauf zu sprechen zu kommen, wie das winzige Loch zustandegekommen wäre. Bei dem man doch befürchtete, daraus könnte noch was größerer Schaden entstehen. Daß was in die Luft fliegen, explodieren hätte können.
Dem war nun allerdings nicht so. Nichts spielte sich in dem Sinne ab, alles funktionierte reibungslos, sprengte sich einwandfrei von der Landekapsel ab. Jeder, der gesund und munter drunten auf der Erde ankam.
Wobei, "Terra", die Welt, hat der eine "Raumfahrer", als ein "zerbrechliches Raumschiff" beschrieben. "Raumfahrer", wirklich, was ein großes Wort für so einen, der nicht weiter wohin geriet, als altertümlich, antik in eine außerhalb der Erdatmosphäre in einer Umlaufbahn relativ fixierte Station. Um von einem "Erdenraumschiff" zu sprechen, um das man sich besser sorgen sollte. Auch bei den Enkeln hat er sich zwischenzeitlich im vornehinein entschuldigt, derweil es bereits so schlimm auf der Erdenwelt zuginge. Bei Krieg und Krisen und tausenderlei Arten von Umweltverschmutzung, die zukünftigen Generationen eine hübsche Hinterlassenschaft sind. Kleinigkeiten, die für die Zukunft Entwicklung in sich tragen, daß manches in Zukunftszeiten ein anderes Dasein sein dürfte, als das und das, das heute noch ungefähr bekannt ist und wie selbstverständlich bei einem dazugehört. Wenn man das jedoch weiterhin so fortsetzt, das mit der eigenen Bedenkenlosigkeit. Von daher das Wenigste begreifen mag. Dann ...
Wie immer: Jedenfalls hat man sich zwischenzeitlich bei der Wissenschaftsarbeit im leeren Raum nicht nur mit Pflanzenwelt beschäftigt, die man dem schwerelosen Raum aussetzte, sondern insbesondere auch der Robotik ein weniges was mit ausgeholfen. Indem man vom Welten-"Äther" aus technisches Gerät unten auf der Erdfläche mit Impulsen versorgte und herumdirigierte. Den Beweis erbrachte: Auch umgekehrt, vom Weltraum aus, kann man dahingehend verschiedenes unternehmen. Sogar zemlich gut, daß da die Versuche, Schaltungen und so das, hinhauten, war mitzubekommen.
Lustig, so eine "Rakete", nicht? "Oumuamua", etwa, der war lange nichts, das irgendwen an eine "Rakete" erinnerte. Groß wie ein Containerschiff auf den Weltmeeren "Terras" war "Oumuamua". Alles an "Oumuamua" ist einem lange wie was Gewöhnliches an jedem Asteroiden/Meteoriten vorgekommen. Mit relativer Schwere und einigem an Steingewicht. Im Gegensatz zu den Neuigkeiten, die man nun medial, so nachrichtenmedientechnisch, erfahren konnte. Wenn man das und das denn glauben darf, daß da was stimmt. Etwa das, daß "Oumuamua", wie so die Messungen ergaben, ein Hohlkörper wäre. Das Sichtbare nichts als eine Hülle, die viel Leerraum umschließt. Höhlungen oder so. Wie immer man Räumlichkeiten nennt. Nur so von außen, daß "Oumuamua" ziemlich massiv aussah.
Aber ansonsten war an ihm nichts meßbar, was, dem Anblick entsprechend, übermäßig größeres Gewicht gehabt hätte. Weswegen man von wegen einer Antriebsart herumzurätseln anfing. Eine Art "Sonnensegel", so was wird bei "Oumuamua" vermutet. Ein Antrieb, mit dem man sich einstweilen als Erdenbewohner, großmächtiger "Terraner", man muß nur bei "Perry Rhodan" nachlesen, nicht eben mit Ruhm bekleckert hat. Die eigenen Versuche, Anfänge mit "Sonnensegel": mancherlei die letzten Jahre in die Binsen gegangen. Entzwei. Zig Millionen teures Gerät, das, mir nichts, dir nichts, in die irdische Atmosphäre hinein abstürzte und verglühte. Sonst war mit damit nicht allzu viel los, aber so etwas meinte man nun an "Oumuamua" zu bemerken. Anders war es nicht recht zu erklären.
Das bei "Oumuamua", jener "Asteroid/Meteorit, der urplötzlich voranknallte, geschoßmäßig rausballerte aus dem Sonnensystem, daß dem Ding die angeschärftesten Kamera- und Teleskopaugen nicht mehr folgen konnten. Aus der Sicht verlor man "Oumuamua" geschwind.
Schwer zu sagen. Von sich spricht man als "Raumfahrer", klingt ständig wichtig, hat nebenher ein Gehabe drauf, als wär man schon weiter als zum Mond gekommen, wenn man denn überhaupt dort war, am Mond. Es gibt so leise Zweifel.
Jedenfalls, so "Astronauten" aus einer Raumstation in der nächsten Erdumgebung, glücklich am Erdboden zurück. Leute, die sich von ihrem mehrmonatigen Aufenhalt da draußen in der Schwerelosigkeit erst mal ein bißchen erholen müssen. Bei all dem Muskelabbau, den man im "Äther" erfuhr, den beiläufigen Auswirkungen auf das Gehirn. Daß so "weltweites Netz"-Nachrichten wenigstens eins beweisen. ganz so umfänglich war der Intelligenzabbau droben nicht. Ein bißchen was geht doch noch, intelligenzmäßig. Obwohl ... Gedient hat man den Mächtigen, dem Militär und der und der Robotikfirma, deren Hintergründe ebenso unergründlich sind. Bei der Suche nach "künstlicher Intelligenz", die sich "selbst fortpflanzt".
Ein paar Tage aber, dann ist alles beim "Raumfahrer" wie eh und je. Körperlich und geistig, zurück und auf der Höhe.
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