Mannigfaltige Gesichter auf Farbfotos
30. September 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Viele Gesichter heute gesehen, letzter Tag September '16 nach dem Millenium.
Leute, die man gut und gerne als Rechtsaußen betrachten kann. Die nach der Macht in ihren Ländern, Heimatregionen streben.
Einer sogar in Nordamerika. Dem Land, in dem das Wort "Demokratie" eigentlich viel zählt.
Trotzdem möchte sich jener, der ganz unzweideutig eher rechtsnationale Tendenzen hat, dort wählen lassen. Wie eine solche in der Europaregion Frankreich sich bereits groß fühlt. An ihr Träumchen denkt, ihre Entpuppung.
Andere in den europäischen Regionen Polen, Ungarn tanzen ohnehin diesen Tanz.
Unberatene Bürger haben in Polen, Ungarn welche gewählt. Jetzt gibt es die Folgen. Die allerdings manchmal auch die betreffen, die mit ihrem Kreuzchen dort zur Herrschaft verholfen haben.
Das sind Folgen, die immer und überall drohen können.
Es gibt am Schluß nichts für immer und ewig. Nichts Festes.
Von klar beschilderten Straßen können die Schilder veschwinden. Keine größere Hilfe mehr, wenn man nicht selber weiß. Welche Richtung man besser nehmen sollte. Plötzlich sind da seltsame Umleitungen. Obwohl da mal Schilder standen, den Weg als schlecht bezeichneten, glaubt man das nicht mehr, daß der Weg da schlecht war. Viele fahren denn nun diese Richtung. Bis der Straßenbelag kein reifenzerstörender Schotter, sondern auch noch zu Teer geworden ist. Bessere Uniformen kleiden welche, in die Sicht geraten. Mit den Händen wird dir gedeutet, mit den Armen rumgefuchtelt. Siehst du doch. Trotz der finsteren Umgebung, die bleibt, sehen das dort einige sogar nicht als dunkel an. Sie sind von der Düsternis richtiggehend begeistert, erleuchtet. Für sie scheint es dort geradezu grell ausgeleuchtet. Beste Freunde haben sie. Gegenseitig hauen sie sich nur so auf die Schultern. Kameradschaftlich. Möchtest du dich nicht gerne anschließen?
Wie gesagt, überall sind diese Personen heutzutage zu blicken, vollführen ihre Tänzchen. Die US-Staaten, die könnte es am Ende auch noch erwischen. Man stelle sich vor.
Weltweit drängt es den ehrgeizigen Despoten. Fast überall stehen DIE Gewehr bei Fuß. Der Wahnsinn. Und das Antlitz präsentiert sich jetzt im Weltweites-Netz-Zeitalter in Nordamerika.
Was könnte so einer in Nordamerika anstellen, wenn er erst an den Machthebeln hockt?
Erst mal gedenkt er anscheinend eine neue Mauer zu errichten. Eine, die die US-Staaten gegen das Nachbarland Mexiko abgrenzt.
An hohe Mauern, Wälle denken ebenso viele in Europa. Vor allem die, die künstlich Ängste erzeugen wollen. Als ob das, wovor sie Angst haben, erst noch lange von draußen irgendwo hereinkommen müßte.
Es ist doch, wenn man so will, längst da. Es war zuvor auch schon da.
Es braucht keine von außerhalb mehr. Es ist lange dabei, sich zu verbreiten.
An einem Gesicht, einem Akzent kann man es nicht mehr erkennen, daß es DAS ist. Das ist alles länger her.
Es kann mit einem Bauernseppelhut, einem Dirndl ein Volksfest besuchen, und keiner hat die geringste Ahnung. Und die vom äußeren rechten Rand, die gehen sicher gerne so.
Besoffen ist für sie manches leichter. Für die, die der spießige Bürger denn nicht größer fürchten mag, weil der Spießbürger der Meinung ist, DIE hätten was für ihn übrig. Indem sie seinen Spießer-Worten die schlimme Tat folgen lassen.
------
Newsletter
Gib Deine E-Mail-Adresse ein, um bei zukünftigen Artikeln benachrichtigt zu werden.
Seiten
Kategorien
- 768 "Ein Sommernachmittag und das Makabre danach"
- 374 mehr meilen
- 370 Kurzware
- 368 "Drei Erwachen"
- 360 hug it
- 352 allerlei
- 325 Kurzware II
- 315 kleine Szenen
- 310 Kleinteile
- 304 rundgehen
- 223 "Die Augenzeugin"
- 167 nach dem Tritt
- 152 dreimal erwachen
- 93 T-Rixi
- 57 K.K.
- 39 miles
- 22 Jäger des nächsten Textes
- 16 Kurzgeschichte