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Blog von TeddeMehr

Verstrubbelte Haare, scheitelfrei

1. Oktober 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

Kaum die Netz-Kiste eingeschaltet, eine zu sehen, in Farbe.

Sie wird mit einer verglichen, die in der Europaregion Frankreich gerne ihrer Larve das rechte Licht des Staatstragenden geben würde.

Könnte die aus der deutschen Europaregion doch mögen, das zu lesen. Diesen Vergleich.

Die eine blond, die andere eher dunkelhaarig.

Leichte Strubbel-Haare, die dunklere. Während die andere meistens wie frisch vom Friseur umgeht. Aus dem Ei gepellt.

Die eine aus der französischen Region hat ihren Vater zur Seite gedrängt. Ins Abseits geradezu. Der alte Herr dürfte nach Möglichkeit nichts mehr sagen, damit nur ja keine außerordentlichen Meinungen die Biederen der Wählerschaft zu sehr vergraulen. Die, die noch was merken könnten.

Die zweite, die deutsch redet, schlingert auch nach Möglichkeit diesen Kurs. Größere Deutlichkeit - Unschärfe. Am besten alles so, daß man dem allzu angeschärften Blick schnellstmöglichst wieder ausweichen kann. Gegen zu viel Eindeutigkeit Einspruch einlegen.

Zu überdeutlich darf man was noch nicht benennen, wegen manchen Wählern. So sicher darf man sich alles noch nicht sein. Wegen der Geschichte mit der Wähler-Treue.

Zwar hat man das schon ziemlich unzweideutig gesagt, reichlich sonnenklar, daß man gerne in die Zeit vor Adenauer, Erhardt zurückgehen würde. So recht klargemacht scheinen sich die Wähler das noch nicht zu haben, was das für Jahre sind. Welche Zeit sie da hätten, wenn ...

Die Jahre des großen deutschen Verlierertums eigentlich. Die des nationalen Groß-Verlierens. Vielerlei Mankomania. Reingeworfener Einsatz, der flötenging.

Als so unehrenhaft, wie die damals waren, entdeckten sich selten welche. Geschäftsmäßige, industrielle Mörder - Beamtentum, das Wert auf Genauigkeit, strikte Einhaltung von Regeln, Gesetz legte, ad absurdum geführt.

Was die nicht Buch geführt haben, in der Nazi-Zeit! Erbsenzähler in den Konzentrationslagern.

Trotzdem, obwohl alles so gut dokumentiert ist, das Verliererwesen unanzweifelbar, möchte man hier jetzt dieses Großverlierertum zurück.

Zurückreisen in seine gewaltigste Epoche.

Wohl angesichts dieser zwölf langen Jahren, die es ein Dasein hatte. Zwölf lange Jahre.

Der mit dem Bärtchen, der falsche, verlogene Charlie, er wollte am Ende sogar, daß die Deutschen Gebete an ihn sprechen.

So Gebete an ihn, den großen "Führer", waren in deutschen Wohnzimmern im Umlauf, lagen zeitweise irgendwo nahe bei dem Bild von ihm rum, das da ewig rumhing. Oder bei den Porträt-Bildern: jede Kammer eins.

Also: Ein paar neue Jahre unter einem ähnlichen Joch. Für das nächste deutsche Groß-Verlieren. Ein rechtes Fest. Die Rückkehr der Manko-Manie.

Wirf deinen Einsatz rein, dreh das Rad. Guck, wie die Kugel fällt.

 

 

 

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