The all american way
1. September 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Den ganzen Umfang der "Freihandelsabkommen" mit Kanada und den Nordamerikanern hab ich noch nie recht verstehen können.
Um was dreht's sich da eigentlich?
Wollen die Europäer etwa Amerikaner werden?
Was hat man denn davon, wenn so US-ler die Kontrolle über das Trinkwasser einer europäischen Gemeinde haben? Alle mit Cowboyhut und Pferd jetzt?
Freundlich kann man so was am Schluß nicht sehen.
Ehrlich.
Die Großkonzerne wie diese Autofirmen und das, die wollen das Fallen der Zölle. Schwer zu sagen, warum man hier nicht schon vor Jahr und Tag zu irgendwelchen Einigungen kommen konnte. Warum es nicht längst zu gewissen Handelserleichterungen, dem Auflösen von Beschränkungen kam.
Warum alles aber zu diesem Zweck nun so groß kommen muß? So allumfassend? Daß ein Handelsabkommen Ausgangspunkt wird, daß bis in die Parlamente einzelner Regionen Europas eingewirkt werden kann. Während Groß-Firmen fast unangreifbar sind.
Unbegreiflich.
Wo überall die Nordamerikaner mit ihren Fingern reinwollen.
Geht's hier etwa um so ein Ding, daß Europa als nächster Stern auf die US-Flagge möchte?
Persönlich muß ich nicht unbedingt ein US-Amerikaner sein. Kann ich gut drauf verzichten. So schön ist's tatsächlich nicht, US-Bürger zu sein.
Also echt, sollte "Ttip" wirklich nicht kommen - ich weine dem keine Träne hinterher. Auch "Ceta" - was soll's? Kanada oder nicht Kanada, wenn nicht, wär's schlimm?.
Die Nordamerikaner sind für mich ein einziger Nachteil. Ein Spott. Eine Veräppelung.
Echt wahr, wer möchte von den Staaten-Leuten kontrolliert werden? Ein Zuwachs an Lebensqualität sind DIE nicht. NIE!
Und, man sieht auch, was man so nebenher mitkriegt, wie das so mit den immer noch laufenden Verhandlungen ist: Die Amerikaner wollen den Europäern nur ihren Müll anliefern, rüberwachsen lassen. Und das zuoberst. WIR - nicht du, sagt der Ami.
Hormonfleisch, genmanipulierte Pflanzen. Die Herrschaft der Monopolisten, beim Saatgut und beim Futtermittel.
Noch mehr Monokultur.
Wir in Europa sollen das voll abkriegen, was Organisationen in den USA - also bei denen daheim - immer stärker zu bekämpfen anfangen.
Amerikanisiert soll alles werden mit diesem Abkommen, der "Freihandel" vorne stehen hat.
Zum Frone von ein paar Gigantomanie-Konzernen alles mit diesem Freihandel mit den US-Staaten, die Karren verkaufen, Karren, die immer weniger empfohlen werden, wie mitzukriegen ist. Das Beste wäre, gibt's da 'ne Empfehlung, du kaufst keins dieser Produkte mehr. Umweltgedanke des Zeugs: gering. Überdies: mit jeder Serie immer schlechtere Qualität. Und Tricksereien.
Paßt schon gut zu den Amis. Den Amis, die es gern haben, wenn etwas, was du dir gekauft hast, möglichst bald wieder kaputtgeht, damit du dir was Neues anschaffen mußt.
Kaum steht was bei dir drinnen, läuft es an, ist's schon wieder hinüber. Kaputt. Aber das Geschäft ist am Laufen. Weil du das nächste Gerät brauchst. Was "Neues". Mit noch mehr Möglichkeiten.
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