Wenn was unter dem Teppich gekehrt war
13. September 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Die Weimarer Republik hatte nur knapp ein Dutzend Jahre. Ehe ...
Dann kam der mit ewigen "Tramp"-Bärtchen, so zwölf Jahre. Zwölf lange Jahre. Ewige Jahre der Regentschaft dieser Partei mit Krieg und allem, was das mit sich brachte.
Darauf folgte eine Teilung Deutschlands. Im Westen: Demokratie. Im Osten: ein diktatorisches Regime, das sich "links" nannte, unter der Überschrift "Kommunismus" firmierte. Herausragende Leistung: der Mauerbau.
Die westdeutsche Demokratie wurde dann später hinüber in den Osten Deutschlands getragen. Die, die in Ostdeutschland an der Macht waren: hinweggeschwemmt.
Seitdem ist man vereint. Ein einiges Deutschland. Im Zeichen der Demokratie.
Im anderen Teil Deutschlands war aber noch was groß, so versteckt: rechtes Gedankengut. Ein wahrhafter kleinstbürgerliches Mackertum. Bis hin zu echtem Faschismus.
Es gab in Ostdeutschland eine große "Skinhead"-Bewegung. Nicht nur das, was dann als langhaarige Musikgruppen in den Westen rüberschwappte. A la "Karat", "Puhdys". Diese Exportschlager der alten DDR.
Rechte griffen in der DDR des öfteren Schwarzafrikaner, Vietnamesen tätlich an. Leute, die von der DDR-Staatsregierung in das Land eingeladen waren. Um Gast zu sein. Da zu studieren. Oder z.B. in der DDR am Bau zu arbeiten.
Einige Vorkommnisse in DDR-Zeiten in der Hinsicht, die bis heute nicht recht angesehen sind, was rechtsgesinnte Handlungen anbetrifft. Sogar Totgeschlagene gab's. Miglieder der "Punker"-Szene, Afrikaner.
Und jetzt, heutzutage, findet gerade so eine Rechtsaußen-Partei in den östlichen Ländern besonderen Halt. Eine Partei, die immer unverhohlener alles mit sich bringt, sich aber immer noch ein bißchen vom Volk in Parlamente hineinwählen lassen muß.
Bis heute hat der demokratische Staat Deutschland außerdem darauf verzichtet, Antiterrorkommandos dorthin zu schicken, wo sich besonders im Osten der europäischen Region Deutschland rechte Strukturen festgesetzt haben. Die hat man einfach nicht entschlossen genug hart und massiv bekämpft.
Das könnte, wenn die von rechter Hand schon von einem Bürgerkrieg in Deutschland sprechen will, ein schlimmer Fehler gewesen sein, daß sich hier die Demokratie nicht so wehrhaft gezeigt hat. Obwohl sie das lange hätte tun sollen. Diese regelrechten rechten Dorfgemeinden, kleineren Stadtgebilde, die hat bis heute keiner mit den Mitteln des Rechtsstaats zerschlagen. Jenen Behelmten der Sondereinsatzkommandos, die man sieht, wenn der Terror bekämpft wird. Jedoch der islamische.
Bitter könnte sich das noch rächen.
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