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Blog von TeddeMehr

"CETA" ist kein Kindername

14. Oktober 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

So ganz verstanden habe ich die Politikerworte nicht, was "CETA" oder "ttip" an freien Handel möglicher machen sollen, als jetzt nicht schon ist.

Ist doch alles gut, eigentlich. Außer, daß DIE noch ein bißchen mehr an Einfuhrzöllen nach den Staaten und umgekehrt bezahlen.

Nur, schmälert das wirklich die Gewinne so?

Es geht hier im Grunde um noch mehr Gewinn.

Aber, deswegen hätte man nichts anlegen müssen, was so allumfassend ist - wie "CETA" und, wenn es demnächst eintrifft, "ttip".

"ttip" könnte der Vollhammer werden.

Was da nicht mitzukriegen ist, was da für Fragen behandelt werden. Mit "ttip" sollen die ganz dicken Nägel eingeschlagen werden.

Da sollte sich jeder Europäer besser mal fragen, ob das so notwendig ist.

Es geht schließlich eher alles zu Gusto der Nordamerkaner.

Was dir deine Einheiimischen, die deine von dir gewählten Politiker sind, hier erzählen, das sind nichts als schnöde Beruhigungsworte. Damit SIE IHR Spielzeug möglichst druchkriegen.

Sie sagen, es geht darum, daß man selber die Standards bestimmt, deswegen bräuchte die EU so diese "Freihandelsabkommen", ehe die EU-Standards überhaupt nichts mehr gelten, weil der EU die Standards von außen aufgezwungen werden.

Ehrlich, wer "Nein" sagen könnte in der EU, der müßte manches nicht im Land haben.

Ehrlich, den Monokult aus den USA, das Aufzwingen ihrer Ware, einer Ware mit allem Drum und Dran, dann das mangelhafte Vorsorge-Prinzip der USA. Darüberhinaus das, daß sich die US-Konzerne gerne unangreifbar sehen würden.

Wen freut das:, wäre das auch in Europa?

Die Pharma-Industrie in Europa, die europäischen Gift-, Futter- und Saatmittel-Hersteller, die große Gen-Fragen stellen, alle, die alles von Haus aus gerne wie in den Staaten hätten. Ihre Barrierefreiheit eben.

Na, wer hat den Glyphosat-Hersteller denn gekauft? Für irre viel Kohle. Tonnenweise Asche die nach Übersee verschifft wird. Für den großen Einsatz im Spiel, auch wenn der eigene Charakter leidet.

Diese Leute freut doch alles Amerikanische, nicht? Vor allem das Amerikanische, das im Augenblick, das keine Begrenzung kennt, nicht zu viel von Umweltstandards und sonstigem belästigt wrd. Von der Autoindustrie abgesehen, die es dicker hat.

Oder, umschreiben wir das mal so: Es schwappt erst DAS nach Europa, ehe die Amerika-Staaten von der eigenen Bevölkerung eine Änderung der eigenen Standards aufgezwungen bekommen. Schließlich sehen sich die Erzeuger in Amerika einem immer größeren einheimischen Widerstand gegenüber, was das eigene Treiben anbetrifft.

Nur, nach Europa kommt davon erst mal noch das Wenigste. Das dauert.

Nach Europa kommt zuerst das, was man eigentlich kennt. DAS, das sich gerne in Europa möglichst frei entfalten würde. Und nicht nur in den Supermärkten. Sondern auch auf den Wiesen, Feldern der Bauern.

Wie's aussieht, gibt's in den Staaten außerdem echte Kümmerer, um dich Besorgte, was deinen Strom, dein Wasser angeht, deine Stadt, deine regionale Landschaft. Und das Demokratieverständnis in den Staaten ist schon noch ein klein wenig eine andere als in Europa mancherorts.

 

 

 

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