Ja, klar.
Da wird wohl einiges sein, was man besser geheimhält, was das behördliche rechte Treiben von "Führungsoffizieren" und eingeschleusten Spitzeln in rechten Strukturen anbetrifft. Namen müssen sich schützen.
Leute, die dem Ganzen, dem rechten Geist, selber viel zu nahe waren, als daß man es eigentlich verantworten hätte können, daß DIE die Verantwortung tragen hätten dürfen.
Jedenfalls NICHT für so was.
Es scheint, da hat man oft den Bock zum Gärtner gemacht.
Sozusagen, staatlich den "Nazi" gespielt.
Mit Geld den Ofen am Warmsein gehalten. Mit Geld rechts geheizt.
Und nicht nur es dabei belassen, heftig mit dem rechten Auge zu blinzeln. Im Vorübergehen.
Das wird wahrscheinlich das große Geheimnis sein, das alles umgibt.
Worauf man kommen könnte.
Der Staat war mit ein paar seiner "Schatten"-Angestellten am Nazispielen.
Das, was vor der Öffentlichkeit geheimgehalten werden muß. Daß von Staats wegen mitgeholfen wurde, Strukturen erst groß werden zu lassen. Denn die eingeschleusten Agenten waren oftmals nicht nur Eingeschleuste, sondern dort Angeworbene. Angeworbene in Führungspositionen, die jedoch im Grunde ganz im Sinne ihrer rechten Gruppe arbeiteten.
Zwar, daß sie Wissen weitergaben, daß DIE was erfuhren, was auch echt war ...
Scheint ja auch nicht großartig viel geschadet zu haben, wenn welche da was wußten.
Hat sich letztens nicht dieses Attentat auf dem Münchner Oktoberfest in den frühen achtziger Jahren gejährt?
Auch so was komisch Unübersichtliches, Unerklärliches, daß man sich fragt, was hier los sein könnte.
Froh war man, raschest einen Einzeltäter vorzuweisen. Einen, der es alleine war. Während man die Struktur im Hintergrund beinahe außen vor ließ.
Immer wieder diesselbe Frage: Warum denn nur? Warum dort nichts zerschlagen?
Höchstens mal ab und zu, daß sie das machen. Bis heute machen.
So eine "Wehrsportgruppe" war deutlich im Blick der Öffentlichkeit, bei der der "Einzeltäter" Mitglied war.
Praktisch eine "Terrorzelle", im Sprachgebrauch der Gegenwart.
Viel zu vieles erklärt sich einem auf eine Art, daß man unwillkürlich schlucken möchte. Sich an den Kopf faßt. Ihn sich weiter hält. Kopfweh.
Vielleicht aber hilft so ein Blick in die Vergangenheit. Fünfziger Jahre.
Kaum was wollte so recht funktionieren, was die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit anbetraf. Seitdem man DIE wieder einstellte. Nach überallhin zurückkehren ließ. Viel zu viele zurückkehrten auf Posten: Richter, Staatsanwälte, Geheimdienstleute, Wirstschaftsbosse, Mediziner.
Welche ab da wie mit einer Schutzaura umgeben.
Die Prozesse, die man anberaumte, zäh, stockend.
Die saßen, echt wahr, wieder mitten auf den schönsten Arbeitsplätzen in Ost und West, hatten lediglich ihre Gesetze, Ansichten ziviler zu formulieren.
Nicht, daß sie doch noch was wachwerden ließen, das bei ihnen nachschauen kam: "Paß bloß auf, die kommen bald wieder fürs Entnazifizieren."
Überall waren sie zu finden, sie und ihre Seilschaften. Interessengemeinschaften.
Politik, Wirtschaft, Medizin, sie waren wieder da.
Beispiel mal Medizin. Die Medizinier im Dritten Reich waren nicht nur so Abseitssteher bei einem wie Mengele. Mengele, der, im Konzentrationslager am Tun.
Es gab vielmehr zahllose Leute im Reich, denen Mengele zuarbeitete, mit seinen "Erkenntnissen". Professoren an den Universitäten, die "Neues" sofort aufgriffen. Für die Kommilitonen.
Der Unterschied zwischen denen und Mengele: Sie hatten es in keines der Tötungslager geschafft. Trotz Bewerbung. Um dort Forschung zu betreiben.
Mengele war quasi ihr Abgeordneter.
Mengele hatte einen regen Briefverkehr heim ins Reich.
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