So Entfernungen eher ein Knick in der Optik
3. Oktober 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei
Was unterscheidet die Stasi von der Gestapo?
Würd sagen, die Stasi hatte mehr Zeit. Die Stasi konnte länger vorkommen. Während es die anderen nach zwölf ewigen Jahren hinwegschwemmte.
Grundsätzlich dienen beide Strukturen jedoch dem gleichen. Haben denselben Geist in der Hinterhand.
Das Überwachungsregime eines totalitären Staates.
Daß man sich so was bei sich wünschen könnte? Sich die alte "DDR" zurück?
Oder noch tiefer in die Vergangenheit? In die Zeit vor Adenauer und Erhardt? Oder sich Ulbricht zurück?
Ulbricht, als der Osten Deutschlands noch unter russischer Besatzung war? Eine Besatzung, die das Ulbricht-Regime in erster Linie stützte. Die Anfänge des totalitären Ost-"Kommunismus".
Die Rußland-Kommunisten waren auch schnell bereit, für Ulbricht Panzer fahren zu lassen.
Das nannte sich nach dem "Faschismus" dann für die im Osten "Kommunismus", "Kommunismus", mit einem Sprech, den man sich heftigst anlernen muß. So einfach geht das gar nicht.
Ehrlich, wer braucht denn irgendwo in Deutschland ein rotes oder ein braunes Unrechtsregime? Auch noch heutzutage - wer braucht so was denn?
Die Braunen sind sowieso unsäglich, im Grunde genommen, und die Roten, dort waren die Vorurteile und das Wesen der Braunen gut verborgen. Sagt das nicht viel?
Oder sagt das nicht was?
So Farbenspiele, da muß man immer aufpassen, welcher Grundton an Farbe eigentlich herrscht. Bei dem schnellen Übergang von dem einen zum anderen. Den vielen Berührungspunkten eines faschistischen und eines kommunistischen Unrechtsstaates. Faschistische, kommunistische Staaten, die kleinen Eliten dienen, die die Strukturen vollständig kontrollieren wollen, nach unten durchregieren.
Ein "Führer" oder ein "Parteiführer". Dann viele, die nebenbei bei ihm rumstehen, während der eine oben auf der Machtpyramide vielfach der gleiche bleibt. Fast wie in einer Monarchie. Also bis zum Ableben des Königs.
Wirklich, "Kommunismus", "Faschismus", das eine rotgefärbt, das andere braun-, hier verschmieren sich oft die Farben. So vieles, was sich schraffriert.
Obwohl beides als Extremes gesehen wird. Weit voneinander entfernt.
Nur ist das eine Täuschung. Ein Knick in der Optik, nichts weiter.
Da hat sicher einer aus der Nazi-Gesellschaft die folgenden Jahre in den Fünfzigern nicht allzu lange gebraucht, sich umzuorientieren.
Und das bißchen Farbänderung, das hat ihn am Ende auch noch gefreut. Weil es dadurch Erleichterung zu erfahren gab. Er mußte nur ein klein wenig was vom Linken-Sprech annehmen, mehr was das nicht.
Sonst gab es Militär für Kinder, den "Bund deutscher Mädel", alles nur anders genannt wie ehedem. Und jede Menge Uniform, die schmückte. Uniformität.
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