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Blog von TeddeMehr

"Teuflisch"! (Lach dich weg)

7. November 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #allerlei

 

 

Der Kandidat möchte Mauern errichten. Mit dies und das, das eher den Superreichen in seinem Land dient, die Wirtschaft ankurbeln. Quasi mit Mini-Jobs, aller möglicher "prekärer Arbeit". Noch weniger Steuern für sie, die reich sind. Oder alles wie immer bei denen. Mit dem gewissen Schuß Protektionismus.

Man weiß zwar nicht, was das mit ihm, dem Präsidentschaftskandidaten, genau ist, aber viele in seiner Partei sind erzreligiös. Das heißt, dieses Spiel des Religiösen muß er spielen, spielt es auch.

Paßt ihm auch gut in den Kram, wenn die was glauben, wie man ihm ruhig glauben darf, daß er sich oft niederbeugt, die untersten, hinterletzten Schubläden für den rechten Despoten aufzuziehen, drinnen herumzuwühlen, ob er nicht was Brauchbares für sich finden könnte. So bei den "Führern", den "Duces", ähnlichem, von dem es unter anderem in Südamerika ganz in der Nähe ebenfalls jede Menge gegeben hat.

Also, die Religionskiste ist weit in den Vordergrund geschoben bei ihm. Dahinter sind die für den Diktator plaziert, verborgener, verhüllter. Obwohl er durchaus offen was anspricht, was der autokratischen Tonart entspricht. Wie der ewige falsche Charlie das den Weimarer-Republik-Deutschen ja auch nicht vorenthielt, was werden würde.

Jede einzelne der Truhen bei ihm hingestellt, jederzeit was Passendes daraus hervorzuzaubern. Heute schon. Oder später, nach der Wahl, ebenso. Wenn er der Gewählte ist.

Besonders lustig war das dabei in der letzten Zeit, daß sich einer, der in London in einer Botschaft festsitzt, sich mit seiner Enthüllungsplattform in den Wahlkampf einschalten wollte. Damit für sich und die "whistleblower"-Plattform Lärm machte.

Wobei: Wem diente das? Im Grunde ihm, dem rechtslastigen Kandidaten.

Daß man sich fragen kann: Was, von der wiedererworbenen Aufmerksamkeit für die Plattform abgesehen, der eine, der in der Botschaft hockt, eigentlich davon hat. Was hat er davon, momentan größer auf dem Ticker der Medien zu sein? 

Ist der, in dessen Sinne er enthüllt - fast wie so ein Wahlhelfer -, nicht ein natürlicher Gegner von ihm? Der dafür sorgen würde, daß er als der eine dann wirklich das Urteil erwarten könnte - die Todesstrafe -, wenn er doch zufällig mal festgenommen würde und in die USA weiterreisen müßte. Schließlich gehört das sicher auch in sein rechtskonservatives Recht und Gesetz-Weltbild: daß er weiß, was mit einem zu tun wäre. Nochgerade mit IHM, dem Enthüller von Staatsgeheimnissen, diesem Ruf-Schädling für die USA.

Das andere Lustige ist das: die Gegenkandidatin, die größten Wert darauf legt, "Frau" zu sein und als erste "Frau" Präsidentin der Vereinigten Staaten zu werden, was ihr ewigen Ruhm bescheren würde, wird von reiligiöskonservativen Leuten als "teuflisch" bezeichnet.

Der "Teufel" soll sie sein, der wahre "Satan". Wer sie wählt, der wählt IHN, den "Teufel", das "Böse", den "Satanische".

Wirklich.

Selten so gelacht.

"teuflisch"!

Ja, wer sie wählt, der wählt das "Teuflische". Mit der Parole sollen mögliche Wähler von ihr abgeschreckt werden..

Schon eigentlich die Frage, überlegt man sich das in diesen Sphären des "Teuflischen" und des "Satans" mal, wer hier wohl der "Teufel" wäre, könnte er sich als US-Präsident demnächst freiweg entfalten?

Wer möchte nach einer Machtergreifung alles mögliche unternehmen, was eher einen miesen Charakterzug hat als irgendwas anderes? Sie oder er? Wer spielt schon mal das Blatt des Rassisten, Intoleranten, Ignoranten? Mit Mauerbau und allem Drum und Dran?

Wen könnte man also in dem Sinne "das Böse" nennen?

 

 

 

 

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