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Blog von TeddeMehr

Zwei Millionen mehr Waehler

30. November 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Soviel ich mitgekriegt hab, könnte es die nächsten Jahre so weit sein, daß die Dunkelhäutigen in den USA zahlenmäßig mehr sind als die mit der weißen, hellen Haut, die höchstens durch Sonneneinstrahlung dunkler wird. Das Wählerreservoir bei ihnen: immer größer, bedeutender.

Das heißt, manche Weiße sehen da so ein Problem. Entwickeln dadurch gewisse Ängste.

Und der gegenwärtige Gewinner der Präsidentenwahl im November des Jahres '16 nach dem Millenium, der könnte IHR Mann sein. Geradezu IHRE Stimme klang durch ihn in den US-Landen.

Er, der eine Wahl anzweifelt. Indem er unzählige Leute, die gewählt haben, als "illegale Wähler" benennt. Obwohl er der Sieger ist. Infolge der Wahlmännerstimmen, die er gewonnen hat.

Zwei Millionen Stimmen mehr als ER hat die weibliche Gegenkandidatin.

Dieses Ergebnis sieht er nicht als real an, sondern nennt da eine eigene Berechnung, nach der etwa zwei Millionen "illegal" gewählt hätten. Die zwei Millionen, die die Demokratin zuviel hat. Hätten diese "Illegalen" erst gar nicht wählen dürfen, hätte er auch eine Mehrheit an Wählerstimmen. Wäre eindeutiger Wahlsieger. Auch bei der absoluten Stimmenmehrheit im Land.

Das heißt, was bevorstehen könnte, demnächst, wenn er regiert, daß auch am US-amerikanischen Wahlrecht herumgedoktert wird. Daß sich das eventuell nicht so bald auf einfache Weise wiederholt, daß so ein Schwarzer Präsident der USA wird.

Das könnte durchaus Ziel seiner Politik sein, Volksgruppen zu schwächen. Daß er bei ihnen das Wahlrecht einschränkt. Hauptsächlich solche Gruppen anderer Hautfarbe und Herkunft als die Weißen. Einige Herkunftsländer, die er tatsächlich einwandfrei auf dem Index hat. Mexikaner etwa.

Vielleicht, daß es zukünftig Regeln gibt, die es Zuwanderern auch als einwandfreie Staatsbürger der Nordamerika-Staaten erschweren, dem Vorhang, hinter dem gewählt werden darf, zu nahe zu kommen. Ebenso das, daß nachgesehen wird, ob es bei dem Rest an völkischen Gruppierungen der USA oder sogar den Frauen nicht Möglichkeiten gibt, sie allesamt bei der Stimmabgabe zumindest zu behindern.

Daß sich der Wandel in der Struktur der amerikanischen Bevölkerung nicht zu sehr auf das Machtgefüge auswirkt, in dem derzeit vor allem Dingen die weißen Republikaner vorherrschen. Die weißhäutigen, gläubigen und konservativen Amerikaner. Mit ihren Werten.

Wie sich mit dem neuen Präsidenten überhaupt gegenwärtig für die Zukunft ganz alte Zeiten abzeichnen. Eine Rückkehr in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts mindestens. Als Neuanlage.

Oder sogar noch ganz andere Sphären, die sich ihm, dem Neu-Präsidenten, anbieten, mit der absoluten republikanischen Mehrheit, die die Republikaner in jeder Kammer, bei Richtern auf Lebenszeit haben.

Daß es geradezu ungeheuer ist, wie vertrauensvoll die Nordamerikaner ihr Geschick gerade in die Hände der Konservativen gegeben haben. Deren neuer Präsident sich jedoch nicht nur "konservativ" benennt, der glasklar und unmißverständlich von sich als einen "Rechtskonservativen" und Kopf einer "Bewegung" spricht.

Er, demnach keiner der einfachen rechten Mitte. Einer dieser herkömmlichen "Wertkonservativen" im republikanischen Lager. Vielmehr jemand, er, weiter rechts draußen. Geradezu ein Rechtsaußen.

Ein rechter Politiker, sehr nahe dem rechten Rand.

Jedenfalls hat er keinerlei Probleme dort in der Gegend.

Dabei müßte man dann nur noch kurz näher besehen, was das dort alles ist, so "rechtskonservativ" rechtsaußen.

In Europa wenigstens gab es einige rechte Politiker, die nannte früher keiner "rechtskonservativ". Obwohl sie diese Bezeichnung locker beschwichtigend, abwehrend auf sich anwenden hätten können.

Tatsächlich waren auch SIE "Rechtskonservative". Wenn man das Bild so betrachtet.

Und ihre Politik war zweifelsfrei eine des national beengten Horizonts. Mit allem, was das mit sich brachte.

Wie die in Europa hießen, jene altvorderen Nationalregenten, wissen viele auf der ganzen Welt. Bis in die Gegenwart hinein sind schon Kinder die Familiennamen geläufig.

 

 

 

 

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