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Blog von TeddeMehr

Dem Herrscher ein Dienst

19. Dezember 2016 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Ein" Khan"?

Ein "Khan" ist eher ein Titel, der sich von den Reitervölkern im Orient ableitet, den herumziehenden Stämmen. Während "Sultan" gut kommt für einen aus dem osmanischen Reich.

Sultan ...

Wobei "Khan" in jüngster Zeit mit dem Zusatz besonderer Religiösität daherkommt. Fundamentalistisch.

Die Religion allerdings, bei allen von denen exklusiv. Ob Scheich, Sultan, Kalif, Khan.

Die Länder da, wo die Religion herrscht, die sich auf jenes Buch bezieht, das "Koran" heißt, sind keine besonderen Gegenden der Toleranz.

Geradezu herrscht dort die eine Religion, und das mit ihren Vertretern ziemlich willkürlich. Autokraten, Willkürregime beherrschen die islamischen Ländereien zuoberst. Rechtsgedrehte, die man nach westlichem Verständnis beruhigt "Faschisten" nennen könnte. Faschistische Willkürherrscher mit der einen monotheistischen Religion in der Vorhand. Einer dieser Ein-Gott-Religionen.

Das Religionsbüchlein ist dabei jedem Faschistengeist ein kleines Helferchen. Dieser Geist verläßt die Flasche.

Anderers religiöses Denken hat man dort, wo diese eine Religion vorherrscht, wirklich überhaupt nicht gern, beißt es, wenn möglich, nieder. Religiöse Progrome: an der Tagesordnung.

Es soll mal eine blühende Zeit in den Ländern der Moslems gegeben haben. So im Mittelalter. Also lange her. Eine Ära war das,  da haben weise Moslemherrscher die Wissenschaft gefördert, andere Religionen, Geisteshaltungen toleriert.

Lange, lange her. Ewig lange. Daß man mal in der Lage war, was für die verschiedenen Wissenschaftsgebiete zu tun, für Künste.

Seit jenen Tagen hat sich das Morgenland verändert. Jahrhunderelang herrscht in jenen Gegenden nur noch eins: die Depression der Religion.Zumeist hauptsächlich den Willkürherrschern dienlich, die Ein-Gott-Religion. Der Umgang mit der Waffe höchstens noch, dem der Vorzug gegeben wird. Sonst werden die Völker mit Hilfe der Religion unterdrückt.

Das Thema "Waffen" ist groß bei den Orientalen. Waffentechnik nutzt man zuvorderst, die man nochgerade in den Moslem-Reichen nicht selten nicht recht selber anfertigen kann. Auf Lieferungen von woandersher ist man weitestgehend angewiesen. Aus den Landen der Ungläubigen geradezu. Sonst könnte man nicht mal die größer besitzen, die Bewaffnung. Bei all der Waffenliebe, die man an den Tag legt.

Bekäme man nichts von außerhalb geliefert, vielleicht bliebe es höchstens bei Krummschwertern, Dolchen, die man noch selber schmieden könnte, um mit diesen aufeinander einzuschlagen. Pfeil und Bogen. Beim Rest könnt's schon ein wenig mau ausschauen.

So ähnlich hat sich da alles entwickelt, dort, jenseits des Okzidents.

Wenn die Welt der Ungläubigen nicht wäre, könnte man sich nicht sonderlich bewaffnen, so arm steht's um die Wissenschaften in diesen Ländern. Wissenschaften, die fast inexistent sind. Wenn ein Wissenschaftler mit orientalischer Herkunft mal was erreicht, dann deswegen, weil er seine Heimat verlassen hatte.

Dafür hat man aber jede Menge Religion. Religion hier, Religion da. Religion bis zum Abwinken.

Eine Religion, für die eigentlich nur eins gilt: das Gesicht der Stärke. Wo anderes stärker vorherrscht, möchte man geduldet werden. Bückelt sich tief, tief herab, bei den Versuchen, Vorteile für sich zu erlangen.

Sobald sich das allerdings ändert, daß die, die in "Moscheen" beten, an Macht zulegen, lernt man die von dort besser kennen. Können manche das erleben, wie das dann so kommen kann, das mit ihnen. Wie das bei ihnen in Wahrheit ist. Da zählt die Toleranz dann nichts mehr, auch die nicht, die man IHNEN ehedem entgegengebracht hat. Sie selber kennen so was kaum.

Was dann zum Vorschein kommt, ist immer mehr die Verherrschaft der Knute, zumindest für die, die sich nicht bei ihnen einfinden wollen. Nicht dasselbe glauben, denken. Was allerdings zwingend notwendig wäre. Damit alles gleich werde, wie es überall in den arabischen Ländern zu überschauen ist.

Am Ende haben die nichts dort, nichts als ihre Gebetshäuser und die großdimensionierten Protzbauten ihrer Vorherrscher. Um den Rest schaut's ziemlich schlechtbestellt aus. Da muß regelrecht Jegliches von außen kommen, selber kennt man sonst nur diesen einen Trott.

Wären da nicht die hilfreichen Ungläubigen, könnt's mit allem heute schon sehr lange sehr schlecht ausschauen. Bei den profansten, ordinärsten Dingen des Lebens.

Daß bei IHNEN nur noch die Gebetsbücher übrig wären, die Gebäude für die Beterei, das zu überblicken, muß man erst in der Lage sein. Und die Schulen, in denen die Religion gelehrt wird. Die EINE.

Sonst schwer, was anderes zu blicken, dort, wo DIE an der Führung sind. Eben das, Religion und Waffen, der Gleichschritt der Soldateska und Religionspolizei. Ein Gewaltherrscher neben dem anderen Gewaltherrscher. Alle, daß sie viel beten. Zumindest huldigen sie der Religion, weil sie ihnen dabei hilft, oben am Machtgestühl zu bleiben. Daß das Volk ja nie was anderes kenne.

 

 

 

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