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Blog von TeddeMehr

Wer SIE braucht (Staatstragend in Pose)

23. Januar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Da war ja was Hübsches, Großartiges versammelt, auf so einem Kongreß Rechtsgedrehter in Konstanz, Ende Januar des Jahres '17 nach dem Millenium. Holland, Frankreich, deutsche Region.

Manches, das es danach giert, in ihren jeweiligen Europaregionen mittels engnationaler Denke und rückwärtsgewandter Wertevorstellungen an die tollen fetten Staatsposten, Fleischtöpfe der Macht zu gelangen.

Dabei fühlen sie sich bereits ziemlich weit vorangekommen, wie es aussieht. Angesichts des staatstragenden Posierens, das sie vorzeigten. Den Schein anderer Leute Veranstaltungen, den sie boten. Was von da, was sie abbildeten.

Ihr breites Grinsen von wegen so Wahlprognosen, das war geradzu kaum mehr das bißchen zu verbergen. Das, daß ihre altertümliche, immer unverhohlener altvordere Sicht auf Dinge so erfolgreich zu kommen scheint. Daß keiner anscheinend was von dem alten Wein schmeckt, den er trinkt. Das umetikettierte Säftlein, das frische Larven darreichen. Jugendlich, daß dir aufgetischt wird. Sonst nichts.

Personen, die alles erst hinter sich bringen müßten, was die Alten ehedem hinter sich gebracht haben. Dafür wünschen sie sich zunächst auch andere gesellschaftliche Werte. "Neue" ethisch-moralische Vorstellungen. Zum Beispiel nur beim gewöhnlichen Umgang miteinander.

Wobei sie sicher am Schluß nur eins stören würde: Wenn man mal mit IHNEN so umgehen würde, wie sie es gerne bei den anderen Leuten hätten. Daß sich das spiegelt, was sie denken, daß der Umgang untereinander und mit anderen sein soll.

Ja, das, das würde sie dabei vielleicht schon stören: Wenn sie selber was erwischt. Abzukriegen. Wenn das Mißgeschick des einen am Ende denn egal ist.

Der mit dem Bärtchen hatte früher auch eine Pistole bei sich, zum Zuschlagen mindestens eine Reitgerte. O ja.

Direkt der Blick in das Gesicht des Totschlägers. Von demjenigen, der es liebt, Gewalt auszuüben. Nur, wenn die Faust ihn dann selber besser trifft, dann fängt das Verbrechen an. Dann tut ihm doch was weh. "Au! Au!"

Daß ihm was angetan würde, daß der Spieß umgedreht wird, das hat er schließlich überhaupt nicht so in der Rechnung. Der, der nur daran denkt, selber das Elend zu bringen, zu foltern und zu martern.

Wobei das mindeste, was er immer kann: das ist die Lüge. Und seine Stimme, die schmeichelt heutzutage vielen, regionalnational. Weil er es vermag, als Kümmerer zu sprechen. Besorgt, verständnisvoll zu gucken.

Wenn aber die Wahrheit über ihn gesprochen wird, dann ist das "Lügenpresse".

Deshalb braucht er seine eigenen Medien. Medien des unablässigen Lobhudelns, Lobpreisens. Des ewigen Personenkults.

Also: Singt ein wohlklingendes Lied auf den neuen, am zwanzigsten Januar eingetroffenen US-Präsidenten. Denn er sieht einen Platz voll von Leuten, wo viel Lücke war. Die Gegendemonstranten, das sind doch nur wenige. Dafür waren bei seiner Inthronisierung Millionen von Zaungästen.

Ja, die Nazis, die hatten so was ähnliches auch schon mal. Deshalb fotografierten sie meistens nur dort, wo die Massen wirklich waren. Oder ließen die Menge dort extra zusammenlaufen. Kaum sieht man die Orte, an denen der "Führer" vorbeifuhr und keiner den Arm hochreckte. Ncht mal ein Kind, das glotzte. Weil ganz einfach keiner da war.

Es kommt eben auf die Täuschung an. Solange keiner aufmerksam macht, wie wenige wo zu sehen waren, sind.

Darin waren und sind SIE gut. Seit jeher. Posieren: erste Klasse. Tricksen, Täuschen ebenso.

 

 

 

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