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Blog von TeddeMehr

"CETA" - eine Wette auf die Zukunft

18. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Da können welche noch so schöne Worte im Europaparlament sprechen.

Mir wären die siebzehn Prozent Zoll auf alle Waren auf jeder Seite lieber als sonstwie was von Stiefeln aus Kanada, die ich billiger wo kriegen könnte.

Für so was wie "CETA", könnt man gut auf die "Vorteile" durch "CETA" verzichten.

"CETA", was, bei dem man nur auf das jeweilige Glück einer Einzelregion hoffen kann, daß es regional vorausschauende Politiker hatte. Daß die Abgesandten Europas die Zukunft ins Auge fassen konnten bei den Verhandlungen um dieses "Freihandelsabkommen". Schließlich ist "CETA" nicht das heute, sondern eine Wette auf das, was zukünftig geht. Für Leute. Gewisses Volk.

Den Wandel, den es anstößt. Die Veränderungen, die "CETA" mit sich bringt.

Wobei: Die Nordamerkaner sind mit dem Boot. Nur daß sie nicht durch die Vordertür hereinkommen, wie bei einem eigenen Abkommen mit denen. Sondern hinterrücks kommen sie in Europa an, durch die Hintertür. Durch die vielen Firmenbeteiligungen, die Nordamerikaner in Kanada haben. Dermaßen, daß es eigentlich fast kein eigenes nordamerikanisches Freihandelsabkommen braucht. Es reicht das kanandische für die US-Staatler überallhin.

Wovon ich spreche: Firmenanteile und Niederlassungen von nordamerikanischen Firmen in Kanada. En masse.

Wirklich, überall sind mit "CETA" dann die Kanadier bei dir daheim dabei. Strom, Wasser, "Fracking", Gen-Technologie. Und, erst in der Zukunft wird man das sehen, wie die bei dir in der Heimatregion in deinem Sinne verhandelt haben, als sie dafür noch mit Abgesandten in den Tischrunden dabeihockten. Oder ob sich die DEINEN sogar absichtsvoll gleichgültig gegen Folgen von was über den Tisch haben ziehen lassen.

Wenig Wissen hatte die Bevölkerung um "CETA", und das könnte, steht "CETA" erst so richtig, zum Vorschein kommen. Wenn du plötzlich merkst, daß es bei dir in der Heimat urplötzlich so Sachen gibt, welche, die du nicht brauchst. Nicht gerne haben möchtest. Widerstand ruft es bei dir hervor. Aber du hast zu bemerken, daß du dich kaum dagegen wehren kannst. Vor allem, weil deine Regionalpolitiker früher nicht der Meinung waren, das wäre für die Region, in der du lebst, wichtig gewesen, von Belang, damals, als noch die "CETA"-Verhandlungsrunden geführt wurden. Schließlich kriegten Politiker, ehe die Gesandten reisten, so Abhaklisten, Listen, in die sie Häkchen reinmachen hätten können, hätten sie den Ernst dieser Listen gesehen. Ihre Einmaligkeit.

Oder sie haben absichtsvoll die Häkchen weggelassen, wer weiß. Wenn du die deinen bei dir daheim nur vom Fasching her kennst, schwer zu sagen ...

Schließlich erklären sie dir das deutlich am Allerwenigsten, daß "CETA" ein Freihandelsabkommen ist, das heute steht und dann für alle Zukunft gilt. Nachverhandlungen für eventuelle Nachbesserungen: kaum möglich. Sehr, sehr schwierig, noch rückwirkend mit Beschwerden zu kommen. Geradezu: Möglichkeit mit der Tendenz gegen Null.

Weil das "CETA"-Gesamtpaket aufgeschnürt werden müßte, für so was. Und das ist politisch im Grunde nicht gewünscht. Es steht demnach jetzt, weil es ankommt, im "CETA"-Abkommen drinnen - oder du kannst es vergessen, daß es erwähnt wird. Für alle zukünftigen Tage es vergessen.

DAVON sprechen sie allerdings kaum zu dir, wenn sie "CETA" feiern. Es abfeiern. Wie wenig du bis jetzt davon weißt, und was das dann für die Zukunft deiner Heimat heißt. Weil: Du kannst Überraschungen erleben. Böse Überraschungen. Weil Vorausschauen deiner Politiker gefragt war. Frage: Hast du vorausschauende Politiker bei dir in der Heimatregion?

Sagen wir: Du hast dich mit "CETA" vertrauensvoll allem zu ergeben. Wirst dich in "CETA" einfinden müssen. Was immer kommt, "CETA" mit sich bringt. Umfänglich zu Gesicht kriegst du das nicht in der Gegenwart, sondern im Laufe von Zukunfstagen. Möglicherweise, wenn sich was rangeschlichen hat. Und dann könntest du erkennen, daß die eigentlich nicht schleichen, und daß du wenige Möglichkeiten hast. Die Rede ist von gar keinen. Wenn deine Politiker früher, bei den "CETA"-Verhandlungen, DAS außer Acht ließen., es nicht mit in die Rechnung miteinbezogen. Auf der Vorschlagsliste, die sie durchaus am Schreibtisch oder am Bildschirmmonitor hatten, kein Häkchen dahinter gemacht haben. Dann hast du was zu erleben, Erfahrungen zu machen.

 

 

 

 

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