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Blog von TeddeMehr

Der dumbe rechte Kleingeist reist durch die Welt

7. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Das Witzigste an manchem derzeit Wahrnehmbaren ist, daß der taube rechte Kleingeist in der Welt rumreist.

In aller Herren Länder finden die sich ein. Wie so echte Missionare fürs Engnationale.

Der "Brexit"-Beförderer spricht etwa vor dem EU-Parlament, alles andere als heimatnah. Keineswegs daheim. Weit, Mit dem neuen Nordamerika-Präsidenten geht er zum Speisen in einer Stadt. In den Vereinigten Staaten.

Da und dort ist er, nur nicht auf seiner von Wasser umschlossenen britischen Insel hinter seinen engen heimatlichen Grenzen, die er so zu lieben vorgibt.

Keingeistwelt, enge Regionalität geht groß international.

Wie die, jene Tochter, die sich bereits jetzt staatstragend fühlt, als französische Präsidentin, sich beim amerikanischen Präsidenten eingefunden hatte. Um die Zeit seiner Amtseinführung herum, als hätte sie da was mitfeiern dürfen. Wäre mit ihr angestoßen worden.

Schwer zu sagen, warum ihr Besuch so inoffiziell war. Auf wen da Rücksicht genommen wurde. Daß europäische Politkenner sie an einem Tisch extra dem Gesicht nach erkennen mußten. "He, das ist DIE doch, die Französin. Hier, in SEINEM Turm. Hat sie einen Termin? Oder kommt sie von dem?"

Warum ist darum nichts Aufregendes veranstaltet worden? Nur sehen, daß sie sich schon hat lassen, für den, der sie vielleicht erkennt. Sonst kein sonderlich größerer Auftrieb. Für den sie sonst eigentlich so steht.

Komisch.

Alle Rechtsdrehenden reden zurzeit davon, daß sie ihre "Heimatländer" groß machen wollen. "Let's make America big again". Genauso spricht die Französin, wenn sie von Frankreich redet.

Und es scheint neue Sprachregelung zu sein, die EU als "Mißerfolg" zu bezeichnen und darzustellen. Keine Rede vom Mißerfolg der altertümlichen Nationen, die es doch im Grunde genommen lange genug gegeben hatte. Daß man alles von ihnen weiß.

Als wäre das Nationale kein Fehler. Hätte das Nationale seine Irrwege nicht oft genug bewiesen. Hätten nicht mehr als genug vom Nationalen nichts Angenehmes gehabt.

Die Rechten, schwer zu sagen, in welche Zeitmaschine sie am liebsten einsteigen würden. Das mögen sie nicht zu laut zu deutlich aussprechen. Irgendwie.

Sieht man in die Vergangenheit, guckt ein wenig nach der Geschichte der und der Nation, ist nichts Angenehmes mit ihnen dort zu entdecken. Nur Mord und Totschlag, Autokratie. Bis hin zum tristesten borniertesten Rassismus mit geschäftsmäßigem, abstraktem Massenmord als Gipfel.

Wobei auch die dort mitgemacht haben, deren Nachgängerin die besagte Französin heute ist. Sie waren damals, in alter Zeit Kollaborateurs-Partei. Steigbügelhalter für den deutschen Besatzer. Das ist deren Parteigeschichte.

Und für so was die EU und die Mühen, die Einigkeitsbeschlüsse in der EU machen, aufgeben?

Für den Trug einer Vergangenheit, in der alles "besser" gewesen wäre? Weil's die alten Grenzzäune gab. Jede Nation für sich und alleinestehend. Als wär man alleine irgendwo in der Wüste.

Dinge wegschmeißen für diese alten Profan-Zeiten, in die DIE zurückwollen? Zeiten, die es heute in dem Sinne nirgends mehr gibt. So geben kann. Dem "Globalismus" ist geradezu nicht zu entkommen. Keiner kann sich hinter Staatsgrenzen einsperren. Der Kontaktaufnahme entgehen. Das hat sogar sie gemerkt, die Französin. Nebenher spricht sie es an, wenn sie davon erzählt, daß sie den "Protektionismus" in Frankreich, herrscht sie, dosieren möchte.

Haha, man stelle fest, man muß doch noch Handel mit anderen treiben. Kann sich nicht ganz abschotten.

Was ist für ein Witz! Da lachen doch die Hühner. Über die in Frankreich mit DER. Man braucht DIE doch nur zu hören und könnte sich vor Lachen wegbiegen.

Geht's hier nicht überall in den Europaregioen lange darum, für die Leute was zu dosieren? Was die daherredet, das gibt es auch längst. Seit eh und je. Überall wird regional was dosiert.

Und wenn sie etwa den "Franc" zurückhaben will, wie andere die "Dä-Mark" zurückholen möchten - dann sind das bei einer Wiedereinführung neue Währungen, die mit den alten nur dem Namen nach zu tun haben.

Nichts als die Restauration alter Namen, für den gemeinen Volkstrug.

Bloß die Währungsnamen sind dann wieder die alten. Der "Franc" wie auch eine eventuelle "Dä-Mark" würde auf dem freien Geldmarkt gehandelt werden. Weltweit. Das heißt, den frei waltenden Kräften wäre das Geld ausgesetzt. Dort würde der jeweiligen Währung, "Franc", "Dä-Mark", "Lira", was immer, ein Status zugewiesen.

Da könnte es dauern, bis der "Franc" oder die "Dä-Mark" ihren alten Stand in der Welt zurückhaben. Wobei: Ein paar der alten Währungen hatten geradezu nicht den allerbesten Ruf. Da waren ein paar sogar glücklich über den Euro. Seine harten Regeln.

Nur: das Gelddrucken, das könnte man in jedem Land exklusiv dann natürlich selber.

He, mit Milliarden von Reichsmark beispielsweise wurden bereits schon mal in der deutschen Region bezahlt, Milliarden, ungefähr so viel der Wert wie ein paar heutige Cent. Da war mancher Bürger ein "Milliardär". Oder ein "Billionär".

 

 

 

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