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Blog von TeddeMehr

Die mit dem Hader mit der Presse

20. Februar 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Hat der eine, der heute den US-Präsidenten gibt, seit dem Januar des Jahres '17 nach dem Mlllenium, keine Leib- und Magenpresse? Solche, die sein Lied singt?

Dachte, in den USA gäb's jede Menge grobschlächtiger Moderatoren aus dem erzkonservativen Lager. Fernsehsender aus der Gegend, die ihre Neuigkeiten verbreiten. Ihre Sicht auf die Welt.

Namen kommen mir in den Sinn.

Heute sieht man jenen US-Präsidenten, der sich selbst früher "rechtskonservativ" nannte, auch schon mal gerne von sich als "Führer einer Bewegung" sprach, wieder im alten Wahlkampfmodus. Vor Anhängern greift er vor allem die Presse an. Medien, Zeitung, Radio, Fernsehen, die nicht in seinem Sinne berichten. Die tut er als "fake news" ab. Verbreiter von Falschmeldungen. Als müßte man bei IHM, diesem Präsidenten der USA, nicht zuvorderst auf so was aufpassen. Nachsehen, was Zahlen mit den tatsächlichen Zahlen und Geschehnisse mit der Wirklichkeit zu tun haben. Inwieweit Ereignisse früher und gegenwärtig falsch dargestellt, umgeschrieben oder frei erfunden werden. Damit sie einen Zweck erfüllen, der ein anderer sein könnte, als alles ursprünglich mal war.

Das scheint die Presselandschaft in den USA momentan noch einigermaßen zu können: daß es dort einen gewissen Überblick gibt. Daß die von der Presse sogar im Detail was aufgreifen können, um jemandem draufzukommen.

Was dann "fake news" ist, weil die Nachricht im Kreise des Jahr-17-Präsidenten zumeist nicht gefällt.

Viel lieber wäre ihm der dauernde Lobgesang auf ihn auf allen Kanälen. A la Türkei-Staatspräsident. Wie geschmeidig er heute sein Amt führt, wie problemlos ein Rädchen in das andere übergreift. Nichts, das je schieflaufen würde.

So was.

Daß einer aus der eigenen Partei des Gegenwartspräsideten IHN bereits getadelt hat: Der erste Angriff eines mit diktatorischem Hintergrund gelte der Presse. Die mundtot gemacht werden soll. Weiß man ja auch aus der Vergangenheit, wie so Anfänge waren. Bei den "Duces", dem "Führer", solchen.

Man siehe, am liebsten hätte der eine, der Gegenwart-Jahr-'17-US-Präsident eine gleichgeschaltete Medienlandschaft. Alle, die dasselbe intonieren.

Daß nur noch getextet wird, wie paletti alles läuft, so in diesem weißen Haus. Unter ihm.

Ein Rädchen greift ins andere. Wenig mit der Andeutung von Getriebeschaden. Sondern rundlaufender Motor. Die Mauer zu Mexiko etwa, die wird irre hoch. Höher, länger war noch keine Mauer weltweit, bauen amerikanische Arbeiter sie. Und sonst: nur noch die USA weit und breit. Das "alte, korrupte" System weicht vor dem neuen der seltsamen, enghorizontalen Milliardäre zurück. Die mit Nationflaggen winken. Daß man sich fragen kann: Hat man die Orginalfahnen gesehen? Oder was waren das für Zeichen auf den Fahnen? Kann doch nicht sein, daß man derartiges gesehen hätte, oder? Muß eine Täuschung sein. Das Auge ist schließlich träge, läßt sich betrügen, täuschen.

 

 

 

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