Ein Video zum Gucken hätt's gegeben
10.02.2017, zur Morgenstunde eine Überschrift gelesen: "Die Lügenpresse beim Lügen erwischt."
Um was es da ging, weiß ich nicht.
Hat ja nichts zu lesen gegeben. Ein Video hätt ich mir anschauen sollen.
Darauf hab ich verzichtet, dieses Video zu gucken, den Ton zu hören.
Also, ich weiß nicht genau, um was es sich da drehte, was die "Lüge" der "Lügenpresse" gewesen wäre.
Weiß nur eins: Alles auf der Welt kann man in Zweifel ziehen. Die Integrität, Ehrlichkeit von allem und jedem anzweifeln. Jegliches als "falsch" bezeichnen.
Wobei ich eher die Neigung habe, dem nicht zu glauben, der mir hier ein Video vorführen wollte. Wenn ich's denn angeklickt hätte, es mir lange anzugucken.
Da steht mir sicher, wenn ich überlege, daß heute längst Wahlkampf ist, die "Lügenpresse" näher. Die Leute, die mir vielleicht den entdecken, der hier seine Inhalte verbreitet sehen wollte.
Eine Presse jene geschimpfte Presse, der mit Sicherheit zu glauben ist, wenn sie mir zum Beispiel zeigt, daß eine gewisse Französin, ein Bestimmter aus den Niederlanden in einer unscheinbaren Stadt in der deutschen Europaregion für eine Art Kongreß mit Deutschregionalen zusammentrafen. Übersetzt man sich das Bild ungefähr: zwei Kollaborateursparteien, dann die, denen früher als Besatzer zugearbeitet wurde. Die "Kollaborateure" dabei in ihren jeweiligen Heimatregionen ziemlich erfolgreich, was die Gegenwartswelt angeht. Sie könnten an die Macht gewählt werden, demnächst. Die Kollaborateure könnten früher am Siegerpodest oben stehen, als die Besatzer von früher.
Ein Trio Rechtsgedrehter traf sich, auf eine Art, daß es fast wie eine gewöhnliche Geschichte von den anderen ausschaute. Wenn die sich zu Veranstaltungen, Parteitagen, so dergleichen zusammenfinden.
Fast daß es spöttisch daherkam, was die Rechtsgedrehten vorzeigten.
Nur, ich sehe nicht ein, wer DIE denn sein sollten. Für was die denn wirklich gut wären. Würd sagen, nicht für irgendwas sind die zu wählen.
Ihnen die Stimme geben, eher wie Kopfschuß.
Irgendwie bei ihnen anzukreuzen, sollte einem besser nicht einfallen. Die Nordamerikaner sehen das gerade, wie das ist. Was dann geschieht. Ein paar hätten vielleicht doch wählen gehen sollen, einen Ausflug nach dem Wahllokal machen oder sich für die Briefwahl entscheiden.
Da ist ja fast das Allerschlechteste der gewöhnlichen demokratischen Parteien noch besser, als alles, das als Gutes von diesen Bestimmten herkommen könnte.
Für mich eine ganz einfache Sicht.
Ob ich mir demnächst von irgendwem was anderes weismachen lassen möchte?
Ehrlich, das Nationale, das hat's im Grunde genommen lange genug gegeben. Ewige Tage. Lange war das, für die, die das abkriegen mußten.
Mit all diesen Fackelmärschen und allem Drum und Dran sind sie zu überblicken. Sieht jeder dieses Volk. Diese Bilder mit dieser Vergangenheit.
Man blickt sie in aller Frische. Nur, man kann sie sich auch als Geschlagene, Besiegte ansehen.
Für mich nachvollziehbar, glaubhaft, was die anstellten. Meine Romantik den Alten gegenüber gegen Null.
Sicher nicht gelogen, was an Unangenehmem geschrieben steht, was die alles getrieben haben. Nur wegen blinden Rassismus, National-Dünkels, Borniertheit, Intoleranz, Ignoranz und all das. Die Hände triefend vor Blut. Mit Staatsbürokratie im Hintergrund seelenlos abstrakter geschäftsmäßiger Massenmord.
Einem Herrn, daß die Altvorderen folgten, einem "Führer". Um sich von ihm in die Irre führen zu lassen.
Einer, der, der alles von seinen Leuten, dem "deutschen Volk" wollte. Alle kleinbürgerlichen Werte mit Anständigkeit, Ehrlichkeit. Auch den Heldenmut von ihnen wünschte er sich. Um dem schließlich die falsche Richtung zu geben, die irrlichternde Perspektive.
Die, auf Ergebenheit, Gehorsam gedrillt, auf Treue und Gedankenlosigkeit eingestimmt. Fehlgeleitet waren die in der Vergangenheit. Von ihrer Führung. Der bis heute komischerweise ein Personenkreis huldigt.
Obwohl alles unzweideutig klar ist.
Heutzutage eher der unglaubhaft, der die heutige Presse als "Lügenpresse" bezeichnet. Im Geist jener Alten. Die auch die Wahrheit über ihr Tun und Lassen, das Wissen darum bei der Bevölkerung nicht so brauchen konnten, damals. Wie heute. Wie heute die desselben Geistes ebenso.
Schlußendlich SIE, die ehedem das Wort "Lügenpresse" erfanden. Die damit zu benennen, die sie entlarven wollten. Deswegen, daß sie alles dafür unternahmen, selber Zeitungen herauszugeben, daß doch Geschichten in ihrem Sinne geschrieben wurden. Um eine eigene Deutungshoheit zu haben.
Kein Interesse an Wahrheit hatten sie aber dabei, bildeten sie höchstens ungefähr ab. Wenn die Wahrheit mal nützlich war. Ansonsten war ihre Sicht für die Inhalte entscheidend. Einmal offensichtlicher, dann wieder schwerer zu entdecken.
Die, denen die Wahrheit am Ende vollkommen piepeegal war, kamen mit dem Wort "Lügenpresse". Für diejenigen der Presse, die ihr Zeug nicht nach ihrem Wunsch abbildeten. Die Falschdarstellungen, Verfälschungen nach Möglichkeit investigativ aufdecken wollten. Daß Licht ins Dunkle gebracht würde, Schleier weggezogen, Nebel aufklare.
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