Regionaler Fernsehsender mit was von Regionalbeiläufigkeit
Weiß nicht, aber nach dem Südwesten der Europaregion Deutschland blicken. Was dort ist. Es gibt da ein eigenes Regionalfernsehen. Jedenfalls. Und einen Ministerpräsident, der einer Minderheitspartei in der deutschen Region Europas zurechnet, die regional erstmals so groß wurde, den Landesvater stellen zu können.
Was dort aber wahrnehmbar von dem Fernsehsender betrieben wird, der Szenen aus dem Parlament berichtet, ist, komischen Leuten schleichend das Gesicht von Anständigkeit zu verleihen. Ganz nebenher, beiläufig. Indem man sie etwa mit jeder normalen Partei, die auf dem Fundament der demokratischen Rechtsordnung steht, gleichsetzt, sie mit diesen in einem Atemzug mitnennt. Daß es nicht zu fassen ist.
Praktisch der Wolf im Schafspelz, auf den man nicht mehr lange zeigt. Der mitten dabei präsentiert wird, als wäre was mit dem die schönste Normalität. Stünde hier jemand nicht eigentlich außerhalb des Normalbetriebs. Betriebe an dem Platz ganz hundsgewöhnliche, übliche parlamentarische Arbeit im Sinne des Normalbürgers, eine, die mit nichts weiter Abseitigem zu tun hätte.
Dabei sind das diese Leute, deren mediale Hauptvorsager sich offiziell lange äußerten, gerne in die Ära vor Adenauer, Erhardt zurückzuwollen, das Abseitige schlechthin.
Schließlich kann man sich das als allererstes beantworten, was das für Zeiten sind, in die sich DIE zurückwünschen.
Es ist sicher nicht die Weimarer Republik mit ihrer demokratischen Ordnung. Nein, nicht dorthin würden DIE liebend gerne zurückkehren. Sondern in die Ordnung der Despoten. Der ganz und gar abgründigen Despoten. Die des Hinterletzten. Die der abbildete, der ewige falsche Charlie. Die "Tramp"-Fälschung.
Sein gesamtes Leben, daß der nicht damit aufhörte, die Rolle Charlie Chaplins zu fälschen. Ihr eine Fratze aufzusetzen. Ihr etwas Ungeheures zu verleihen. Daß es kaum formulierbar ist.
Charlie Chaplin, der in seiner Filmrolle vorzeigte, daß, wo größere Armut herrscht, auch eventuell ein Licht am Ende des Tunnels aufscheinen kann.
Ja, auch der mit dem Bärtchen, mit dem er Charlie Chaplin nachäffte, hat sie gemacht, die Armutserfahrung. Hat in Männerhäusern in Wien arm herumvegetiert. Sich dort in ärmlichsten Verhältnissen durchgeschlagen. Als er noch Künstler sein wollte.
Und er hat sich tatsächlich, wenn man so sagen will, wie es auch dem "Tramp" dann und wann in den Filmen passierte, "verbessert". Als die Nummer eins einer faschistischen Rechtspartei hat er immer größere Vorzüge genossen. Bis er es sogar zum Staatsführer und Alleinherrscher geschafft hat. Mit dem "Tramp"-Bärtchen im Gesicht, das er sich einfach nicht abrasieren wollte. Das sich bei ihm in der Visage festgefressen hatte. In der von dem, der die Demokratie der Weimarer Republik als Anführer seines demokratiefeindlichen bösartigen Kreises abgeschafft hat. Nachdem ihm ein abgehalfteter Weltkriegsgeneral, der vor allem gut von seinem früheren Ansehen lebte, weiterhalf, eine Mehrheit für sein Ermächtigungsgesetz im Deutschen Reich zu bekommen. Womit das ganze reichsdeutsche Elend wirklich in Gang gesetzt werden konnte. Damals.
Dorthin wünschen sich die Exponenten dieser einen Partei, die es in dem Sinne in der Gegenwart des Jahres '17 nach dem Millenium noch überhaupt nicht lange gibt, glattweg zurück. Zu dieser kaum aussprechbaren Ekelhaftigkeit mit ihren monströsesten Fratzen.
Und die, die heute, die werden hier auf einem Fernsehsender ganz gewöhnlich wie andere Parlamentarier bei ihrer alltäglichen Arbeit genannt. Hergezeigt mit den anderen zusammen bei ihrer Parlamentsarbeit. Als wäre nie der geringste Unterschied zwischen dem einen und dem anderen. Daß es nicht zu begreifen ist, wo man hier eigentlich ist. Wo ist man denn hier?
Hat man da nicht was vergessen?
Vielleicht, weil das Regionalfernsehen ist, daß welche denken, daß keinem wegen der Regionalität viel irgendwas auffällt. Schließlich wichtig, das Wort "regional" in der rechten Gegend.
Oder meinen Unbestimmte ungefähr, man wäre lange so dicht eingenebelt wie die in der Türkei? Daß keiner mehr irgendwas davon sieht, was wirklich los ist? Die der einen Allmachtspartei in der Türkei, die die interessanten Worte im Munde führen derzeit. Vor allem, um mit dem Hintergrund auf andere zu zeigen. Sicherlich an erster Stelle, um von sich abzulenken, indem man die in einer ferneren Umgebung was heißt. Daß der Türke geblendet und doof nicht deutlich erkennt, wer in Wirklichkeit der Faschist ist. Weil DIE es sagen. Im Wort führt man es, aber gewiß nicht in Bezug auf sich, sondern auf Leute von weiter weg. Obwohl das Präsidialsystem-Referendum ein Referendum für ein Ermächtigungsgesetz ist, wie es das in der deutschen Vergangenheit war.
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