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Blog von TeddeMehr

Das Joch nehmen sie, die Knute

4. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Derzeit ganz groß am Gegenwartsticker: der Faschismus in der Türkei.

Dort sieht man den Faschisten geradezu bei der täglichen Arbeit zu.

Alles, wie man sich das für ein Faschistensystem nebenher vorstellen kann, gibt es lange in der Türkei. So hätte es dem "Duce" oder auch dem "Führer" gefallen, wie es sich in der Türkei präsentiert. Samt dem "Präsidial-Referendum".

Bei den Türken ist der Faschismus unmittelbar. Nicht erst noch nur als eine "Gefahr", wie im Innern Europas.

Der Faschismus ist in der Türkei allgegenwärtig, und möchte sich mit einer neuen Verfassung und einem Systemwechsel nach dem selbstverständlich günstigen Wahlentscheid zementieren. Sozusagen nun den allerletzten Schritt gehen.

Das Referendum in der Türkei, mit dem die Verfassung geändert werden soll, im Grunde geht's um ein "Ermächtigungsgesetz". Mit dem zu vergleichen, mit dem der "Führer" und seine Partei sich Anno '33 im letzten Jahrhundert die Allmacht verschafften. Das "Ermächtigungsgesetz", mit dem alle Institutionen in der deutschen Region gleichgeschaltet wurden. "Eine Partei - ein Führer", hieß der Slogan.

Und so was will den Türken mit einem Präsidialsystem nun ähnlich verfassungsgemäß aufscheinen. Dafür sollen die Türken in möglichst in hoher Zahl an die Wahlurne treten. Damit der derzeitige türkische Machthaber und die Parteigranden, die ihn umstehen, der Welt sagen können, die Bevölkerung hat DAS mehrheitlich so entschieden. "Das ist das Wünschen des Volkes, dem wir stattgeben!" klingt ihr Gedöns unaufhörlich.

Wobei alles dafür getan wird und getan wurde, daß dem Referendum Erfolg beschieden ist: In der Türkei existiert kaum eine ernstzunehmende Opposition. Und die Bürger der Türkei sehen und hören medial nicht viel was anderes als DAS. Einen tagtäglichen Einheitsbrei.

Daß eher Außenstehende darüber Bescheid wissen, was los ist, in der Türkei. Groß die Verblendung, Ahnungslosigkeit bei den Türken.

Festzuhalten, mit einem Grinsen im Gesicht soll der Türke das Joch nun noch offiziell nehmen, sich die Knute geben, alles, von dem er einmal mehr oder weniger was spürt.

Sicher merken die davon am allerwenigsten, die sich den türkeiweit Herrschenden lieb Kind machen. Solche, die sich dem vorherrschenden System ergeben, sich in alles einfinden.

Ist ja so, daß der EINE nun lange per Dekret vorherrscht, die Türken in Vorbereitung auf sein Referendum in eine Art großtürkischen nationalen Taumel versetzt wurden.

Als der große "Antiterrorbekämpfer" gibt er sich vor seinem Volk. Obwohl sich für die Lande außertürkisch fragen läßt: Inwieweit könnte der, der heute Anfang April des Jahres '17 nach dem Millenium auch gerne nach der Nazikarte für die Europäer auch die religiöse Karte spielt, indem er von "Kreuzzüglern" und anderen "Ungläubigen" spricht. nicht auch für den Terror in dieser Regionallandschaft mitverantwortlich sein? Jedenfalls ist er ein großer Moscheenerbauer. Sogar in Rußland ist es ihm ein Anliegen, zeigt man sich aus der Türkei als Geldgeber für neue Moscheen großzügig.

Und es gibt Fotoaufnahmen von IHM, die ihn in trauter Runde mit Oberen von Terrororganisationen zeigen. Verbindungen, die sicherlich wohl kaum abrissen seitdem.

Ja, die in der Türkei, denen ist der Faschismus Gegenwart, der Faschismus, den die oben auf der Redekanzel ansprechen, woanders dabei hinzeigen. Damit keiner sie selber ansieht.

Überdies die eigene bei ihnen, den Türken, kaum aufgearbeitete Geschichte, die im weichzeichnen vergangener Geschichte und den Vorfahren samt ihren Verhaltensweisen gipfelt. Statt ihr eigenes, grausam barbarisches Zeug aufzuarbeiten, sprechen die derzeitigen Türken-Ansager lieber von den "Enkeln der Nazis" in Europa. Als wären die Türken nicht überall gut mit dabei gewesen, in altvorderen Tagen.

 

 

 

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