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Blog von TeddeMehr

Der vorgeschickte Bettler aus dem Parteihinterrang

26. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Von mancherlei Türkischstämmigen abgesehen wissen viele in der deutschen Europaregion, wer in der Türkei derzeit weiterhin herrscht. Wer dort seine Macht sogar noch zementiert kriegte. Sozusagen: Das "Ermächtigungsgesetz" für IHN ist türkeiweit "in Arbeit". Man braucht es scheint's als Dekrete-Herrscher nicht so rasch, hat mit dem "Referendum" erst mal dafür gesorgt, daß alles auf der sicheren Seite ist.

Richtiggehend Zeit möchte man sich mit der neuen türkischen Verfassung lassen. Genügt sich mit der Regentschaft per Dekret. Die ohnehin lange für alles hingereicht hätte. Ein geraumes Weilchen soll jetzt so bleiben. Ganz unverhohlen.

Also ... Breit das Grinsen des Despoten. Der es wieder mal wußte, wie sehr er SEIN Volk kannte.

Das Wort "Diktator" hat man für sich abgelehnt. Tatsächlich. Dieses Wort, ein "Diktator" zu sein, das hat der türkische Staatspräsident in Betreff der eigenen Abbildung zurückgewiesen.

Muß demnach jeder für sich wissen, was er für einer ist. Sich selber bezeichnet er jedenfalls nicht als so was.

Nun, unter seiner Herrschaft geschah es, daß es zwar viel Glorienschein im türkischen Staate gibt, dafür ging einiges jedoch tatsächlich den Bach runter. Die Währung schwächelt. Die Wirtschaft läuft nicht so rund. Ausbleibende Touristen, Investments aus dem Ausland wurden zurückgefahren, Geld überdies abgezogen aus dem Türken-Land, angesichts der real-politischen Verhältnisse und so weiter.

Alles läuft viel schlechter, wie ER es den Türken im "Wahlkampf" erscheinen hat lassen. Daß ER der Grund für manches ist, weil die Türken IHN massivst gekriegt haben, ganz na-zi-o-nal. ER türkische Allgegenwart ist. Davon nicht die Rede.

Beschimpft hat er die Innereuropäer, der EINE, der nun in der Türkei auf unabsehbare Zeit mit seiner einen Partei vorherrscht. Anscheinend den Parlamentarismus für ein Weilchen für die Welt weiterhin gaukeln möchte. Als wäre der nicht abgeschafft. Alles immer für den, der nie hinter die Fassade blickt.

Wüste Schimpftiraden hatte ER als "Wahlkämpfer" abgelassen, um seine eigene Bevölkerung bestmöglich von sich abzulenken. Obwohl alle IHN im Blick hatten. Daß das Volk nicht sehe, was er selber für einer ist, hat er nach anderswo hingedeutet. Einige Worte hat er in den Mund genommen, die den Europäern oftmals die Vergangenheit ins Bewußtsein zurückbrachte. Was Altvordere in ihren europäischen Regionen auch wirklich waren. Schon die Wahrheit, die er daherredete, was die Gefahren für die Demokratie anbetraf.

Nur, die Wahrheit, aus SEINEM Mund? 

Als einer, der so was ähnliches im Grunde eigentlich selbst abbildet. Nur eben bis auf weiteres eben "lediglich" so das "Duce"-Gesicht. Am anderen muß einer am Schluß ja erst noch arbeiten, an die "Tramp"-Fälschung mit ihrer Verwüstung heranzustinken.

Nun, weil die Verhältnisse in der Türkei nun mal so sind wie sie sind, angesichts seiner Dauerherrschaft, die von IHM und SEINEM Parteigeklüngel, war jetzt, die letzten Apriltage des Jahres '17 nach dem Millenium, urplötzlich etwas aus dem türkischen Einzugsgebiet zu vernehmen. In die Richtung der Innereuropäer. Von jemandem aus der zweiten, dritten Reihe der Parteiränge. SEINER Partei allerdings. Ein etwas frischeres, jugendlicheres Gesicht. Jemand Unverbrauchtes quasi. Diese Person durfte sich zeigen, wurde vorgeschickt: um zu bitten.

Wirklich wahr: um zu bitten.

Um Hilfe zu bitten. Die Innereuropäer um Hilfe zu bitten.

Von wegen der türkischen Wirtschaft, der es nicht so gut ginge. Investments sollten ins türkische Land gebracht werden. DAS. Touristen dürften auch wiederkommen, ihr Geld auf den Basaren oder in türkischen Geschäften auszuhändigen. Die "Devisenbringer". Der Türkei soll geholfen, ausgeholfen werden. Mit dem freundlichen europäischen Gesicht. Dem einen oder anderen dich gebauschten Geldsack, den man bitteschön vorbeizubringen hätte, den Rest dabei vergessend.

Eine Überraschung, im Grunde. Eigentlich diese Türken dort, JENE bei IHM, die dauernd viel von "Stolz" sprechen. Vor allem auf den "Stolz" der türkischen Nation und der türkischen Vorväter legen SIE den allergrößten Wert. Fast scheinen SIE, das wäre mehr als sonst was.

Außerdem, wie ER, der EINE, im Wahlkampf Worte von sich gab, müßte es nun in der Türkei der Garten Eden sein. Milch und Honig fließen. Jetzt nochgerade dazu, wo ER doch ausschließlich nur per Dekret zunächst noch für ein geraumes Weilchen weiter dauerregiert. Fließen denn nicht eigentlich längst Milch und Honig in der Türkei, durch IHN und seine Parteifreunde? Zumindest denen könnt's ganz gut gehen.

Hat schon was, die Ansage der Bettelei, in die Richtung der guten innereuropäischen Freunde. Die, die sich kaum andere Beherrscher der Türken vorstellen können als IHN und seine grobschlächtigen Parteigänger und um IHN Rumsteher. Alle, die jetzt geradezu für die ewige Herrschaft eingetroffen sind, aber was nötig haben. Fast "unstolz". Daß man sich fragt: Wie kommt es denn? Derart deutlich zu werden, nicht zu fassen. Faßt man's?

Angebettelt werden die Innereuropäer von dort. Aus der Richtung Türkei. Jetzt. So plötzlich. Nachdem alles vorbei ist, und man fast mit sich still wurde. Im Gegensatz zu all dem Lärm von zuvor.

 

 

 

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