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Blog von TeddeMehr

Die Familie und so

27. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Gewisse amerikanische konservative Medien schreiben davon, die "First daughter" des Präsidenten sei bei ihrem Besuch in der deutschen Europaregion "verhöhnt" worden. Weil man sie bei ihrem Erscheinen am Platz ausgebuht hat, mit Pfiffen bedacht.

Auch deswegen, weil sie die Politik ihres Vaters verteidigt hat. Die von dem, der in den USA fast ständig "Dekrete" verfassen läßt, um sie später zu unterschreiben und medienträchtig zu präsentieren.

Sonst ist es immer die Ehefrau gewesen, die an der Seite eines US-Präsidenten eine Rolle übernahm. Hier, bei dem Jahr-'17-US-Präsidenten, ist es scheinbar nicht die Gemahlin, sondern eine der Töchter, die sich exklusiv in den Vordergrund stellt. Ein Flügel im Weißen Haus wurde extra für sie "freigemacht", daß sie dort ihr Büro nehmen könnte.

Nicht die Ehegattin, die Tochter, "The first daughter".

Alles irgendwie ein bißchen anders, bei diesem seltsamen nordamerikanischen Präsidenten ab dem Jahr '17. Die Ehefrau, eine Nicht-Amerikanerin, quasi als ebenfalls Anwesende in den Hintergrund geschoben. Für die sich profilierende Tochter aus früherer Ehe. Andererseits: Auch ein Schwiegersohn spielt eine Rolle, dort, in der Weißen-Haus-Umgebung. Bei den Beratern und in Sitzungskreisen. Andere Verwandtschaft scheint ebenfalls gut im Weißen Haus vertreten zu sein.

Familie: ganz groß bei DEM.

Alles mit diesem US-Präsidenten verbindet sich mit seiner Familie. Die Tochter jedenfalls müht sich, der Welt ihren Vater zu interpretieren und ihn umschreibend zu verteidigen. Sie, auf deren Rat er auch besonders hört, wie sie spricht.

So klingt sie, diese Legende. Die aus dem Mund der "First daughter", die eigentlich, in dem Sinne, keiner gewählt hat.

Andererseits: Ihr Vater, der ist DER Präsident. Und seine Politik ist die eines Mauererbauers. Mit der es momentan ein paar Probleme gibt, wie Ende April des Jahres '17 nach dem Millenium zu erfahren ist. Außerdem wurde gerade verschiedenen US-Städten positiv Bescheid gegeben, die dem präsidialen Zuwanderer-Abschiebungs-Regime widerstreben. Die Städte können nun nicht so runtergebuttert werden, mit Sanktionen belegt, was das Geld angeht, das sie weniger bekommen könnten, wenn sie dem Präsidentenerlaß nicht in dem Maß gehorchen, wie es gewünscht ist. Nicht die Polizeimacht mit der gröberen willkürlichen Hand ausschicken, Zuwanderer hopp zu nehmen und für deren Ausweisung aus den Vereinigten Staaten zu sorgen.

Die der eigenen US-Ministration widerstrebenden Großstädte sind nun einstweilen auf der sicheren Seite, können tun und lassen, was sie wollen. Ohne daß sie deswegen sanktioniert werden, ihnen der von der Präsidentenumgebung erhoffte Schaden entsteht.

Was die "Familie" anbetrifft. Dieses Thema. Anderswo, etwa in der euroäischen Region Frankreich, ist es unter der Überschrift "Korruption" vertreten. In den französischen Europalanden erlebten Leute keine Vorzüge, durch die Bevorzugung der eigenen Familie. Das Thema "Korruption" ganz groß geschrieben, etwa die letzten Monate der Präsidentenwahl.

Ein konservativer Kandidat, der Familienwelt beschäftigte, mußte es sich dadurch geradezu gefallen lassen, ziemlich in Mißkredit zu geraten. Daß er nun für seine Partei ein äußerst schlechtes Ergebnis bei der Wahl als Ernte einfuhr, zu denen rechnete, die aus dem Präsidentschaftsrennen ausschieden. Statt in die Stichwahl für das Präsidentenamt gekommen zu sein, was ihm unter anderen Umständen vielleicht möglicher gewesen wäre, hatte er seine Niederlage einzugestehen.

 

 

 

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