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Blog von TeddeMehr

Viel geht, mit der Religion

9. April 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Vieles haut hin, mit der Religion.

Fanatismus, Besessenheit. Wahnsinn.

Jeder Mord und Totschlag im Bereich des möglichen, hat scheinbar einen "Gottes"-Sinn. In fast keinem Religionsbuch steht nicht was drinnen, was man nicht alles mit "Ungläubigen" tun dürfte.

Vor allem die mit einer rigoroseren Religionsauslegung führen sich auf, sind da weit vorn bei so Sachen. Denken bei dem, was sie selber an Kult an den Tag legen, daran, andere müßten ihr "Glück" auch teilen. Unbedingt.

Selbst mit dem Schwert in der Hand würden sie es dir gerne nahe bringen. Mit vorgehaltener Waffe unternehmen sie es mancherorts unverhohlen.

Je strikter einer in der Religionsauslegung ist, um so intoleranter. Ignoranter gegen jeden anderen Horizont.

Als gäbe es selbst bei den Religionen, Kulten nicht vieles. So viele unterschiedliche Sachen. Geradezu sind Kulte, Religionen im Dutzend billiger. Wer hinschaut, kann DAS in Massen entdecken.

Und überall kann einer sein "Glück" finden. Bis zu dem Moment, daß ausgelutscht nicht länger nützlich und zu gebrauchen ist. Wenn's wirklich nichts mehr zu erben gibt für DIE. Dann könnt einem passieren, auf den Müll geworfen zu werden. Daß er oder sie dann zum Beispiel von den Sektenbrüdern und -schwestern nicht mehr in die Gebäude hineingelassen werden, die sekteneigen sind.

Es wirkt gegenwärtig wirklich, die Menschenwelt bräuchte vor allem eins: viel Deprogrammierung. Viel Befreiung von Ungeist, den unter anderem Religionen auch im Angebot haben.

Was bei Sekten geradezu bösartig zu blicken ist: Unifomität, einseitige Ausrichtung, die Be-, Verengung des Geistes. Nichts mehr außerhalb der eigenen Religion, des eigenen Kultes soll man sehen. Nichts anderes wollen einige dann dazu, als ihre Enge, die ihnen weit scheint, weiterzuvermitteln.

Ja, dauernd sind sie hinter Leuten mit Idealen her, opferbereiten Leuten. Welchen, die sich was beibringen lassen. Dabei ewig gehorsam, niedergeduckt bleiben. Wie Soldaten, die einem Befehl entgegennehmen, dem widerspruchslos gehorchen, mithin bis zum bitteren Ende. Zweifel, sollten besser nie aufgekommen.

So Religionssoldaten sieht man tatsächlich. Sie lassen sich von ihren Vorsagern, denen sie jegliches glauben, alles, was die ihnen daherreden, die Herzen leicht machen. Und sie gehen in dem Glauben, das zu erfahren, was ihnen weisgemacht wurde, tatsächlich in den Tod. Als gäbe es jenes "Paradies" in Echt, von dem ihnen viel erzählt wurde.

Jene Phantasie, die sich in verschiedenen Arten von "Glauben" abbildet. Dabei ist noch nicht mal das Bild der "Seele" ein zu einhundert Prozent gesichertes.  Auch die "Seele" ist lange eine Glaubenssache. Davon, was nach dem Tod kommt, davon weiß m Grunde erst mal keiner, der lebt. Der Rest sind weiterhin Vermutungen. Von denen es einige gibt. Was dir die zahllosen Religionen tatsächlich tagein, -aus beweisen.

Was das für Gegenwartszeiten sind, ist: daß man dir viel weismachen möchte. Alles mögliche, auf das du hereinfallen sollst.

Ehrlich, ich würde keine Religion mehr einer anderen gegenüber den Vorzug geben. Sie ALLE sollten sich besser zusammen hinten anstellen. Im Ethik-Unterricht sollten sie höchstens noch für die Schulkinder begleitet eintreffen dürfen, erläutert, diskutiert. Und das, wenn sie an der Reihe sind. Kein einziger Vorbeter einer einzigen Religion sollte noch ein volles Schuljahr haben, in dem er zu den Schülern exklusiv kommen darf, als hätte er das einzig "Wahre" mitzuteilen.

Besser, sie als das zu sehen, was sie im Grunde alle sind: viele auf einen Haufen. Eben Dutzendware. Mit der dir Bestimmte liebend gerne wichtigtun würden. Zu ihrem eigenen Frone.

Die eine große Erkenntnis, bei jeder Art von Kult, Religion deutlich ersichtlich: Jede von ihnen möchte verschärft eins: der Welt exklusiv werden. Dir ihr Weltbild als das EINE Besondere verkaufen. Das EINZIGE, EINZIGARTIGE. Von der hinterletzten Sekte, bis hin zu dem, was sich da großtuerisch als "Kirche" formuliert.

Ein Witz bei "Kirchen", ist, daß es "Sektenbeauftragte" gibt. Sektenbeauftragte, die sich um die kümmern, die Konkurrenz, bei der man die Ursprünglichkeit einer Glaubenssache, wenn sie detaillierter ausformuliert wurde, noch deutlich überblicken kann. All das, was Sektiererei im Grunde ausmacht: daß der einzelne locker unter die Räder kommen kann. Um alles verlieren. Sch selbst am Schluß auch. Für irgendwas.

 

 

 

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