Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Doch ein ziemlicher Pendelausschlag bei den Jahr-'17-Wahlprognosen

2. Juni 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Die derzeitigen Wahlprognosen für die deutsche Europaregion stehen durchaus dafür, daß ein Wandel ansteht.

Obwohl sich die Veränderung nicht im Größeren zeigen soll. Das heißt, vordergründig, daß alles beim alten bleibt. Wie gehabt. Etwa, was so gewohnte Gesichter anbetrifft.

Trotzdem ist ein veränderter Charakter zu erkennen: Das Pendel ist in die Richtung der Konservativen am Ausschlagen. Die eine große konservative Partei deutschregional bleibt und bekommt gleichzeitig jemanden zurück,, einen altvertrauten Bekannten: die "Partei der Besserverdienenden". Die fast aus dem Nichts, wo man sie sich nicht behalten kann und mag, mit gewaltigen Zahlen Wiederkehr halten.

Daß man es fast nicht glauben möchte, was da abgeht. Bei dem vielen Schein, der dort hauptsächlich immer ist, bei jener Partei.

Scheinanständiger Sprech, weiter nichts. Zum Beispiel das Wort "Freiheit", das hat dort nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit freiem, hemmungslosem Wirtschaften ohne Probleme wie Umweltauflagen und so fort. Das ist ihre "Freiheit". Ansonsten: ein paar frische Larven, die die beste Steigbügelhalterpartei der Konservativen in der deutschen Region dem Volk präsentiert.

Der Lieblingspartner der Konservativen ist zurück, hält Einzug in die Bundesländerparlamente.

Die "Partei der Besserverdienenden". Die der Aktionäre, Großaktionäre, Reichen, Superreichen und so fort. Die dummerweise auch von anderer Bevölkerung gewählt wird, daß es richtiggehend was für die Schenkelklopfer ist. "Piep, piep, piep" macht das Vögelchen im Käfig ja immer noch, das den Rest an Horizont vergessen hat.

Die Konservativen sind praktisch am gewalten Zugewinnen beim Wahlvolk. Wie die "Partei der Besserverdienenden", ebenfalls als "konservativ" zu betrachten, hochtreibt. Aber auch die Rechte, genauso das Wort "konservativ" im hintergründigen Gepäck, sie zieht nichtsdestotrotz weiter in die Parlamente ein. Die, zwar nicht ganz so groß, wie sie es gerne hätte, aber sie bleiben bei den Wählern scheint's auf dem Radar. Werden nicht außen vor gelassen, daß man sagen kann: die Bundesrepublik ist auf dem Weg zu "schwarz" und "gelb". Mit schlimmen braunen Flecken.

Arge braune Flecken, die das Schwarz wegen dem Gelben nicht weniger deutlich sichtbar machen kann.

Schwarzgelb. Eine Wiederinstallation, die sich vorbereitet.

Daß man sich fragt: Was ist mit den anderen, die dagegen momentan antreten? Merken die nichts?

Der größte Witz an der ganzen Sache momentan ist, daß Befragern erzählt wird, was sie von dem Gegner der scheinbar ewigen Kanzlerin und ihrer Parteiumgebung wissen. Die Befragten meinen, sie wüßten nicht, wofür der Kandidat für die Kanzlerschaft eigentlich steht. Was für eine Politik der  machen möchte.

Nicht zu fassen. Die von jener Partei, die eigentlich in der deutschen europäischen Region Politik für manche überhaupt umsetzen, die ernten das anscheinend wieder nicht, was sie in der Vergangenheit an Gutem gemacht haben. Ihre Saat nehmen die anderen für sich, heften sie sich ans Revers.

Dafür steht ein bösartiges Schwarzgelb mit der allerschlimmsten Bräune nebendran im Haus bevor. Als wäre das keine Art von Veränderung. Diese Ewiggestrigen, die sich wieder mit einer neuen Partei probieren, aber seit ewigen Zeiten ewiggestrig sind. Die sagen, in die Zeit vor Adenauer, Erhardt würden sie gerne zurückwollen. Zu begreifen, was das für Zeiten wären, fällt allem Anscheine nach manchem schwer.

Dorthin geblickt: De Gaulles Grab hat gerade erst eine Schändung erlebt. Übelste Grabschändung mit Mittelfingerzeigen auf Höhe dem Grababbild De Gaulles. Schon zu verstehen: De Gaulle war mit Adenauer und manch anderen Leute in den fünfziger Jahren mitverantwortlich dafür, daß europaweit tiefste Gräben zugeschüttet wurden. Praktisch Mariannengraben-mäßig. Fast Herkules-Taten. Die europäische Union, De Gaulle hat sie mitangerissen, auf den Weg gebracht.

Da wundert es nicht, daß so welche, die sich heute erfrischt, aufgeblüht fühlen, obwohl sie das Hinterletzte sind, sich an einer solchen Grabschändungsunternehmung ausprobieren. Die Bilder davon umgehen lassen. Um Applaus bei Dumben abzuholen, die kein Gefühl mehr für irgendwas haben. Im Leben hätten die sich das bei De Gaulle nicht so leicht getraut; De Gaulle hätte vielleicht auf sie geschossen. Wenn er schon Feinde deutlich sieht. Schließlich hat er sie im großen Krieg ja bekämpft.

Also, schon was am Großgehen. Schwarzgelb, das sich in der Europaregion Deutschland ankündigt. Und jede Menge braune Häuflein, die zwischendrinnen rumliegen. Fürs Hineinsteigen. Wenn man nicht aufpaßt und schaut. Dann können einem die Füße zumindest schon mal ganz schön zu stinken anfangen. Man müßte am Schluß nur eine Kleinigkeit riechen können.

Oder, hält man es lange für Parfüm? Wenn sich kein Näschen rümpft, trotz eines penetranten Gestanks ... Oder, klar doch, der Bauer schafft's heutzutage auch, seine Gülle geruchsfrei auszubringen. Daß sich die Leute geradezu fragen, wo das viele Nitrat im Wasser nur immer herkommt.

 

 

 

------

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post