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Blog von TeddeMehr

'ne Bazille mit Ehrgeiz

3. Juni 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Es soll am Mars Leben gegeben haben. Vor Millionen von Jahren, während einer lebensfreundlichen Phase. Die dann irgendwann ...

Lange her soll das sein. Nur - ist das Leben auf dem Mars in dem Sinne wirklich ausgestorben? Oder existiert nicht doch noch Leben am Mars?

Daß der Mars nicht nur tot ist?

Wenn man sich überlegt, daß Leben sogar an den unwirtlichsten, unwirklichsten Orten entstehen kann. Man muß nur an die Schwarzen Raucher im Meer denken. Bakterien, Viren sind Kleinstlebewesen. Die halten Bedingungen aus, nur du wärst tot.

Bisher wollen sie niemandem die Frage deutlich beantworten, was mit Bakterien und so auf dem Mars los sein könnte. Obwohl sie am Mars im Boden herumbuddeln, der Mars-Rover in einem Krater rumkurvt.

Nebenbei, Bakterien sind sogar die einzig wahren Raumfahrer. Bakterien reisen in den Weiten des leeren Raumes rum. Brauchen dazu nichts als einen Gesteinsbrocken, in dessen Innern sie sich tummeln können. Deshalb sprechen sie ja auch davon, daß das Leben aus dem Weltraum auf den Erdtrabanten gekommen sein könnte. Wegen dieses Geheimnisses.

Die Bakterien sind entwicklungsfähige Lebewesen. Quasi voller Ehrgeiz. Wenn die Entwicklung nicht stillstehen muß, geht was weiter mit ihnen.

Was alles aus Minimalstlebewesen entstehen kann, auf dem blauen Planeten zu sehen. Die verschiedensten Phasen hat es auf der Erde bereits gegeben; mehrere große Aussterben mit einer Wiederauferstehung: des Lebens mit einer unvorstellbaren Vielfalt an Tümmelei.

Aus einem Verbund von Zellen, Bakterien, Viren setzen sich die Lebewesen zusammen. Im weitesten Sinne sind Körperzellen auch weiterentwickelte Bakterien, die sich am Haufen zusammenfinden und besondere, modifizierte Information beinhalten.

Im Grunde müßte es Bakterien auf dem Mars geben. Ebenso auf dem Mond. Jedem anderen Planeten. Bakterien, diejenigen, die sich, sind die Bedingungen so, bis hin zu Einzellern entwickeln können. Bis sich aus Einzellern mit der Zeit noch größere Zellenverbünde ausbilden. Lebewesen, die so und so aussehen können. Je nachdem. Wie's eben lustig ist.

Es muß sich wirklich nicht alles so abbilden wie auf der Erde. Und auf der Erde gibt es bereits viel Unterschiedliches. Wenn man sieht, was in den Erdmeeren kreucht und fleucht. Kreaturen, die man ohne weiteres für den Film "Alien" hernehmen könnte, ohne die Phantasie für sie zu nutzen, weil man sie bloß anzusehen braucht. Um böse Horrorgeschichten mit ihnen zu verfassen, obwohl sie selber überhaupt nicht so schlimm sind, lediglich ab und zu was fressen wollen.

Es liegt eben viel Horrormäßiges im Auge des Betrachters.

Und das große Mysterium des Lebens auf dem Mars ist bis jetzt, daß der Mars-Rover möglicherweise nur ein ungenügendes Instrument ist, was die Forschung nach früherem und derzeitigem Leben auf dem Mars angeht. Vielleicht, daß das erst wirklich losgeht, wenn Menschen auf dem Mars landen. Archäologen, Erdschichtenkundler, Biologen, dergleichen. Die dann die Buddel- und Forschungsergebnisse auf die Erde übermitteln. Oder sogar Proben schicken.

Die Kringel, die der Rover auf dem Mars dreht, scheinen bisher nur gewissermaßen unbefriedigende Ergebnisse zu liefern. Es wird von dem Gerät gegraben, aber es kratzt ein wenig sinnentleert an der Oberfläche rum, sonst passiert nicht dermaßen viel.

Um wirklich was Genaures zu erfahren, wird man selber eintreffen müssen, auf den Mars. Um nachzusehen, ob es etwa was Besonderes in Höhlensystemen gibt. Ob es nicht irgendwo doch besondere Lebewesen gegeben hat oder gibt. Selbst in der Glut von Wüsten kann man auf dem Erdtrabanten Lebewesen zu Gesicht bekommen. Vielleicht sind das am Mars Wesen, von denen man sich bisher keine Vorstellung machen wollte. Oder, man hat sie übersehen. Oder wünschte sich das. Oder, daß man es geheimhält. Schließlich wird mit der Wissenschaft auch Politik betrieben. Bis hin zur Religionsausrichtung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Nur wenn man gezwungen wird ... Am Ende hat man jetzt plötzlich zuzugeben: Es gibt jenseits des solaren Systems auch noch Systeme mit Planeten. Und nicht nur alles immer Mißgeburtsplaneten. Sondern schöne Welten. Auf denen Leben möglich wäre.

Wieder eine Erdexklusivität vorbei! Hinweggespült.

Gewissermaßen könnt alles sein, wie man sich ja auch ehedem keine größere Vorstellung von der Lebensvielfalt bei den Schwarzen Rauchern in den Untiefen der Meere machte. Die sind auch eine Entdeckung der Neuzeit.

He, viel gesehen hat man bisher im Grunde auch nicht vom Mond. Vom Mond kennt man auch nur seine Oberfläche, ein paar von Mondfahrern mitgebrachte Proben, die die Leute heutzutage gähnen lassen. Abwinken.

Die Mondoberfläche, die man bereits betreten hat. Was einem scheinbar eigentlich nicht viel Weltbewegendes brachte. Jedenfalls nichts, das insbesondere zu erschüttern hätte.

 

 

 

 

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