Der große präsidiale Schattenspender
Was Witziges gelesen. Eine Nachricht, was in den Vereinigten Staaten so ungefähr los ist. Bei dem Jahr-'17-Präsidenten.
Er spricht dauernd von so "Fake-news" und dergleichen. Aber, insgeheim scheint er sich ins Fäustchen zu lachen. Angesichts dieser Presse und ihrem Horizont.
Eine Pressewelt, die nur von IHM schreibt, die Fettnäpfchen, in die er scheinbar tritt. Die Skandale bei ihm betrachtet, seitenweise.
Ohne dabei größer als notwendig das mit anzusehen, welche harte Politik dieser US-Präsident bereits jetzt in seinem Land betrieben hat. Wie sehr sich was ändert. Durch IHN. Was sich an staatlichem Umbau in der US-Landschaft immer weiter vollzieht. Ebenso auf der geistigen Ebene, bei der Frage der nordamerikanischen Mentalität, die sich zurückbildet in was aus alten, ignoranten, intoleranten Tagen. Beengter Kleingeist in vielerlei Hinsicht.
Dieser eine Staaten-Präsident zieht quasi alle Aufmerksamkeit auf sich. Wie eine Art großer Standstrahler. Grelles Licht, das er darbietet. Blendenden Lichtschein, daß jeder selbst die Farbe der näheren Umgebung erkennt. Während man das im Dunkel, doch eigentlich unmittelbar nahe, nicht mehr so recht wahrnimmt. Dort, wo die verhuschten Schatten sind, was dort kreucht und fleucht.
Die Polizei etwa hat größere Rechte wie zuvor. Polizeistaatsähnlich. Polizeikräfte, mit polizeilichen Vollmachten ausgestattete Kommandos gehen hart und massiv gegen Zuwanderer vor. Länger nun bereits. Seit seiner Amtseinführung nahezu. Ohne daß davon allzuviel in die weite Welt hinausdringt. Zu was für Ergebnissen so Polizeimaßnahmen längst geführt haben. Zumindest viel gestorben wird da scheinbar nicht. Es gibt auch neuere Mittel wie so "Taser" zu den Elektroschockgeräten, die man einsetzen kann, mit mehr oder weniger Volt. Man muß ja nicht schießen.
Anscheinend gibt's keine größere Körperverletzung und das durch amerikanische Polizeibeamte mehr. Nichts von dem, was von dort beim vorhergehenden Staatenpräsidenten, der dunkelhäutig war, groß im Kino war. Und das, obwohl... Obwohl US-Polizisten fast nichts nicht dürfen. Sagt dieser Präsident ihnen ja auch des öfteren an. Hat das auf der Wiederholungsschiene.
Städte, die sich nicht an Weisungen des einen Präsidenten halten wollen, müssen um Gelder aus Staatsfonds fürchten. Daß er ihnen vielleicht mal Kompetenzen nehmen läßt, auch die Nationalgarde schickt, um in Stadtvierteln für Ordnung zu sorgen. So richtig.
"Transgender", "Homosexuelle" lassen besser auch unerwähnt, befinden sie sich in keiner relativen Sicherheit, welche Neigungen sie so haben. Sie alle sollten, sind sie nicht irgendwie populärer, lieber handelsüblich tun. Mann, Frau, das. Und so. Nur DAS. Kapiert wer?
Jede Art von Umweltgedanke, der geht in den USA den reißenden Bach runter. Der Präsident hat tausenderlei Regelungen außer Kraft gesetzt. Setzt das fort. Für die freiwirkenden Kräfte kummerbefreiten Wirtschaftens. Es wird alles wieder erlaubt, den Firmen. Zum Beispiel an Orten nach Öl und so was zu bohren, die eigentlich vorher noch als so "Schutzgebiete" ausgewiesen waren.
Einem Klimagedanken gegenüber wird eiskalt abgewunken. Dafür gibt es die beseelte Rückkehr in die frühindustrielle Sorgloszeit, in der jeder Firmenboß alles durfte. Seine Abwässer einfach ins nächste Gewässer ablassen, derartiges. Was immer billig war, ohne Aufwand, Sperenzchen, Fisimatenten. "Fracking" ist groß. Das Gas möchte man bis nach Europa reisen lassen, Anlandehäfen hätte man gerne mehrere.
Der nordamerikanische Umweltgedanke nähert sich dem untersten Nullpunkt. Jegliches: vereinfacht, dereguliert, als lebe man in vorvorgestrigen Jahren. Gäbe es nicht lange Hinterlassenschaften aus tiefer Vergangenheit. Wie so Kriegsorte in Frankreich, die man besser auch heute noch nicht betritt, möchte man sich nicht von seltsamen Erkrankungen überraschen lassen. Von denen man nicht weiß, wo sie denn plötzlich herkommen. Man war doch gesund, eigentlich, vorher, oder?
Der Umbau des Staates schreitet unter diesem nordamerikanischen Präsidenten also stramm voran. Und die Presselandschaft erwähnt nichts davon größer. Formuliert es diesen Leuten, die sie "fake news" heißen, überhaupt nicht recht aus. Daß man darüber lachen könnte. Was ein Witz.
Wie viele konservative Richter und Staatsanwälte und das schon auf Lebenszeit von dem einen Jahr-'17-Präsidenten in ihre Ämter geholt wurden, nicht auszuhalten. Was das für die Nordamerikaner und ihre Gegenwarts- und vor allem Zukunftswelt heißt, wenn beide Uhrzeiger ausschließlich Richtung Gestrigkeit deuten.
Ungehemmt das von Vorvorgestern. Auch das mit dem Nationalgedanken und seiner großartigen Exklusivität. Den gelobten Landesgrenzen. All dem. Und, persönliche Freiheit - ade. Nur die Wirtschaft, dort sind nordamerikanisch weiterhin noch die "Freiheitlichen", die Freigelassenen, Sorgenbefreiten. Die Firmen, Betriebe dürfen tun und lassen, was sie wollen. Gleichgültig, welchen Schaden das mal bringt.
Obwohl es doch eigentlich auch Firmenunternehmungen gibt, die Filtersysteme verkaufen, Sonnenkollektoren bauen und dir aufs Dach stellen. Für Abwärme sorgen. Ist das mehr, gibt's neue Arbeitsplätze. Der Rest, der dem Untergang geweiht war, als Umweltsünde und allem angesehen, was sich umorientieren hätte müssen, das wird US-amerikanisch aufgefrischt genutzt. Neu gefördert. Wie Autos mit Benzin, Diesel. Das soll weiter wie geschmiert fahren, hoch im Verbrauch. Großkotzig die Fahrzeuge. Geradezu, als existiere nichts anderes auf der Welt. Hätte Möglichkeiten.
Frühindustrielle Tugenden lobt der eine Präsident vor allen Dingen. Dinosaurierzeit-Bedenkenlosigkeit, Sorgen, Kümmernisse: Keiner muß sich die machen. Zumindest kein Industrieller, niemand von der "Wallstreet".
Übersetzt: das Alte, das macht nicht Platz. Das Alte, das kehrt mit seinem Denken, seinem Ankommen stärker zurück als zuvor. Richtiggehend hemmungslos möchte es jeden Widerspruch vom Tisch wischen. Stieren dich wilde Augen an.
Einzig und allein.. Dann muß man die Folgen auch tragen können. Klaglos. Wenn ungewöhnliches Wetter beispielsweise nie nichts mit einem selber zu schaffen hat. Den vierrädrigen Kisten, mit denem man im großen Stil rumfährt. Oder sonst was ist, was mit dem Wasser beispielsweise, das man doch trinken MUSS.
Es könnte ja auch sein, geben, daß: Bewegt man sich nicht, man am Ende bewegt wird. Haut's dich eben nieder. Gibt's den und den Verlust.
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