Eine Firma kommt nicht zur Messe
Die eine nordamerikanische Firma, die exklusiv Elektroautomobile auf den Markt wirft, wofür sie noch ein zu kleines Sediment sieht, möchte riskieren: den Massenmarkt.
Groß den Massenmarkt. Bei den Vierraddingern für jedermann: voll ins Risiko.
Dieses Jahr, Jahr '17 nach dem Millenium, gibt es wieder so eine größere Automesse. Dort wollen die Welt-Autokonzerne mit ihren "Neuerungen", zumeist das Alte, uralt, bloß die Innenwelt des Drumherum samt Überwachungsstaat und dem ist progressiv neu, das wieder großspurig auffahren. Mit Mädchen, Frauen, halbnackig, bei der "geilen" Kiste.
Da hat nun eine Nachricht geheißen, daß diese eine Nordamerika-Firma, die auch an so Autos baut, allerdings rein auf Elektromotorbasis, dort nicht erscheinen will. Dort nicht hinkommt, wo der größte Rest sich versammelt trifft.
Vielleicht, weil man was zu tun hat. Man sich überhaupt nicht größer mit wen von den anderen da zu unterhalten oder zu besprechen hätte. Über nichts, das man sich "austauschen" müßte.
Man selber möchte unter die Leute kommen. Weltweit. In einem ganz neuen, gewaltigeren Maßstab beim Verfertigen von Leute-Automobilen.
Vielleicht, daß es möglich sein könnte, daß es den Überrest von dort, der weiterhin vor allem seine eigenen Vierräder hervorgehoben häufig fahren sieht, demnächst niederhaut. Und das, obwohl dieser eine US-Präsident von Vorvorgestern die US-Staaten regiert. Aber, man selber kann am Ende seine Deregulierungen wahrscheinlich auch noch ein wenig für sich nützen.
Ausnützen.
Die anderen, die denken weiterhin an das profane Altvordere. Schon die Frage, was man mit denen zu labern hätte. Ihre gemütliche Denke kennt man zur Genüge.
Sollte man darüber sprechen, daß man auf DIE warten sollte? Für irgendwas? Bloß, weil sie schwerhörig sind, die Taubheit ihrer Selbst loben. Nicht mal den lautesten Knall eines Startschusses erlauschen sie von wo.
Was für Sorgen sie hätten, sich etwa mitanhören? Ihre unbestimmten Pläne? Die einen selber nicht das geringste interessieren. Wenn sie langweilig ewig von der "Modifikation von Dieseln" und derartigem sprechen.
IHRE möglichen Pläne, ach was? Obwohl doch zu sehen ist, daß sie ihre Betriebsstätten nicht großartig umrüsten, das Wenigste dort umstrukturieren, als glaubten SIE an was.
Nichtsdestotrotz, ein paar gefährliche Firmen gibt es durchaus. In Nordeuropa oder so. Die muß man sehen. Sehen, wie man denen hinterher- oder bestmöglich zuvorkommt. Die, die nichts mehr anderes bauen wollen. Das nun deutlich auf der Agenda haben.
Daß man ganz weit vorndran dort ist, wenn die anderen hinweggefegt werden, die Selbstgefälligen aus der Vergangenheit. Die, die an der Motortechnik das wenigste änderten, es bei dem "Smog"-Dampf beließen, dafür am Beiwerk werkelten. Wenn das auftaucht, das mit so Dauerfahrverboten in dem einen oder andern Land, für fast alles, das mit ihren altherkömmlichen Motoren läuft. Daß sie rumschreien, gellen wie so angeschossenes waidwundes Getier. Ihre nächstverfügbaren Politiker anlaufen, sie herquatschen und herquatschen. Dort die Kümmernisse ihrer Trägheit abladen. Oder selbst drohen. Von wegen den Arbeitsplätzen und so, die verlorengingen. Als hätte man nicht lange für sie und ihren Weiterbestand sorgen können. Alles hätte man ja selber in größerem Maßstab voranentwickeln könnte, die Mitarbeiter umschulen. Wobei welche Mitarbeiter umschulen? Wenn sich doch eigentlich am Drumherum wenig ändert. Nur die Motorik, die den Fahrbetrieb aufrechterhält, ist ein klein wenig eine andere als beim Diesel-, Bezinmotor. Sonst aber ... Hätte man nicht viel auszuwechseln.
Man hat also nichts nordamerikanisch zu besprechen, auf so einer öden, alltäglich gestrigen Autombobilmesse. Man spürt ihn lieber, den Druck.
Man MUSS jetzt schnell sein, mit was rüberkommen. Auch für den Ruhm. Der erste zu sein, der im größeren Stil ...
Was voranbringen, auf das sich die Leute dann stürzen werden. Wenn man's ihnen einigermaßen bezahlbar macht. Worum sich's eigentlich dreht.
O ja, da baut wer durchaus Autos. Nur nicht solche. Und er mag nicht so recht dort hinkommen, noch, dorthin, wo sie sind, die Leidenden. Die Schimpfenden. Die, die's einfach nicht schaffen, sich zu ändern. Obwohl ihr Quietscheentchen Löcher hat, sich lange vollsaugt, unterzugehen droht. Muß wohl weggeworfen werden.
Vielleicht, wenn man dann selber im größeren Stil da ist, daß die sich rühren, zeigen, was sie selber in der Entwicklung hätten.
Nur, späterhin können sie das sicher immer noch machen, sollten sie doch was Größeres in petto haben.
Vielleicht, wenn es bei ihnen zu spät ist. Zu spät sein könnte. Weil sie sich zu Tode zahlen. Sobald sie die nächste Gerichtsverhandlung verlieren, Unsummen an Entgelten aufbringen müssen. Irre zu zahlen haben. Wie im Grunde gegenwärtig auch schon von einigen irrsinnig Geld gezahlt wird.
Wirklich wahnsinnig, welche Geldsummen längst im Raum stehen. Wobei das nicht so recht aufhören mag, daß für was bezahlt werden muß. Ständig, daß was hinzukommt, an Zahlungen, Unkosten. Bei ihnen.
Würdst du dort bei diesem Automobilfirmenmesseauftritt irgendwie vorbeischauen wollen, wenn's die doch reinste Zeitverschwendung ist? Da arbeitet man doch lieber was. Riskiert. Mit einem Blatt am Pokertisch, nicht das allerschlechteste.
Man tut das schließlich auch für sie! SIE! Wer sind DIE schnell noch?
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