Vieles, was anders wird (Auch mancher Sprech)
Die Wahlprognosen bleiben fürchterlich ähnlich, und diese Wahl im September des Jahres '17 nach dem Millenium steht im Grunde unmittelbar bevor.
Alles scheint bei den Leuten so anzukommen, als ändere sich mit der neuen Zusammensetzung dieses Bundestages nicht viel. Als bliebe alles beim alten. Obwohl ein ungeheures Änderungspotential in dieser Neuausgabe des Bundestages steckt.
Etwas, das sich manche anscheinend überhaupt noch nicht recht bewußt gemacht zu haben scheinen, was zukünftig in diesem Bundestag los ein könnte. Wie das ab- und zugeht, dort. Bei manch verändertem Sprech. Unglaublich.
Daß selbst die eine ewige Kanzlerin dort andere Reden halten könnte, Dinge anders erzählen, die sie heutzutage noch nicht in dieser Weise interpretiert. Obwohl andeutungsweise schon was davon zu hören war. Zum Beispiel bei dem Thema "Ehe für alle". Da war diese Dauerkanzlerin nicht besonders begeistert bei den Leuten, die dafür gingen; verhielt sich überhaupt nicht so. Eine zurückhaltende Person. Daß in der Zukunft demnächst unter Umständen das Rad sogar wieder zurückgedreht werden könnte. Wenn der Moment dafür passend ist.
Wird das nicht begriffen? Wenn man falsch ankreuzt, daß dann was ist?
Also, es steckt ein massives Potential an Veränderung in diesem Zukunftsbundestag. Eines, das schon alleine von den beiden Parteien herkommt, die in diesen Bundestag einzuziehen scheinen. Als Neubesetzung. Zwei Parteilandschaften, die man im gegenwärtigen überhaupt nicht sieht.
Die "Gelben", die Wirtschaftsliberalen, die erste Steigbügelhalterpartei, sie kehrt wieder. Hat die eine Partei nicht die absolute Mehrheit, springen DIE sofort herbei. Wie sie es in den Landesparlamenten aus dem Stand getan haben. Nachdem sie dort in die Landtage zurückkehrten: nahmen sie ohne größere Umschweife die Sessel der Macht. Nicht lange zähe Kernerarbeit in der Opposition. Sondern die Rückkehr zu den altgewohnten Ansagerposten. Ministerämter haben sie sich in den Ländern abgeholt. Quasi, als wären sie nie weggewesen, hätten sich nie irgendwie verabschieden müssen. Weil niemand sie mehr für irgendwas zu brauchen schien.
Anderswo in Europa nennen sich solche überdies noch für die Ungläubigkeit die "Freitheitlichen". Sind dabei nicht nur für die Freiheit des freien, ungebremsten, enthemmten, weil entbürokratisierten Wirtschaftens, und exklusiv nur das. Sondern zudem eines anderweitigen Geistes. Eines profaneren nationalbeengten Geistes ... Der an die von der Ewiggestrigkeit erinnert. Der das Ewiggestrige ist. Ewiggestrig sind sie dort.
Und hier fällt es, das Stichwort: "ewiggestrig".
Eine zweite Partei, die zieht ebenfalls in diesen neuen Bundestag ein. Überspringt sie locker, die Fünf-Prozent-Hürde. Als wäre so was nie ein Problem. Daß man ganz neue Reden in diesem erzkonservativen Bald-Bundestag vernehmen wird können. Die Welt des Scheinanständigen aber mal so richtig kennenlernen. Anschein, Täuschung, Lug und Trug.
Dann wird man sie auch im Bundestag sehen, SIE! Wie man SIE bisher in den Landesparlamenten großmächtig sieht. Parteileute, die scheinbar an was mitarbeiten, als hätten sie an so was gesteigertes Interesse, mit Aufgeregten aus dem Konservativenlager laut mitschreien, gibt's da was zu schreien. Geschrei und Getue schließlich insbesondere IHR Sinnen. Ganz, als wäre man eins miteinander: SIE mit denen. SIE, die es mit einer Neupartei geschafft haben, wieder mal größer unter die Leute zu kommen. Etwas, auf das SIE warten, seit dem Untergang von allem Früheren bei IHNEN.. Als Bürger können sie sich scheinbar augenblicklich darstellen, die sich so der Ängste, Sorgen, Kümmernisse von einem annehmen. Wahre Kümmerer, Besorgte. Sogar so Identitäten bekümmern sie. Als hätte man nicht längst eine Identität. Genauso, wie Nordamerika vorher lange groß war. Ehe der kam, der Bestimmte, der derzeit dort alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, daß man die im Schatten seiner Umgebung kaum wahrnimmt. Obwohl die was treiben, teilweise fast staatszersetzend daherreden. Im Dunklen läßt sich gut munkeln.
SIE, diese, sie sind ebenfalls in jener zukünftigen Ausgabe eines Bundestages vertreten. Halten Reden, leisten Diskussionsbeiträge, kommen in jeder Menge Ausschüssen vor, unterbreiten Gesetzesentwürfe, so was. Immer mit einem Augenblinzeln, das sich einem vertraut machen möchte. In jedem Hinterzimmer kann man sicher noch besser miteinander bekannt werden. War man nicht öfter bereits in der und der Partei auch Parteigenosse und so? Hat man denn schlecht zusammengearbeitet, damals, ehe man von ihnen wegging, einen Parteiwechsel vollzog? Könnte man wiederhaben, die Zusammenarbeit. Müßte nur anfragen, dann würde man sehen.
Und das soll kein gewaltiger Wandel sein, DAS, was sich in diesem Neubundestag alles finden wird?
Geradezu eine gewaltige Änderung ist der Zukunftsbundestag zu dem jetzt doch. Irre. Der Wahnsinn.
Die Frage dabei: Braucht man DAS aber tatsächlich, deutschregional? Auch nur ein wenig für irgendwas? DIE?
Die einen wie die anderen? Die Wirtschaftsfreiheitlichen, die bei guter Gelegenheit braun gehen könnten, wie die, die ... Die ganz anderen eben, die dir heute im Grunde lange erzählt haben, daß sie am liebsten in die Zeiten vor Adenauer, Erhard zurückkehren würden. Als wäre das von keinem je herauszufinden, was das für Zeiten waren. Was es dort an Ära gab.
Scheint's doch ziemlich schwer. Wenn lange so Schleier gefallen sind. Daß wenig die Blicke aufklart.
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