Das Dröge (Nichts dämmert angesichts einer Belämmerung)
Irgendwie hängt so ein dichter Nebelschleier bleiern über der deutschregionalen Europaregion, in der bald Wahl ist. Alles ist träge hier, unbeweglich. Genauso, wie alles längst entschieden scheint, beinahe so, als müßte keiner mehr zum Wahlentscheid gehen.
Nie hat jemand was deutschregional größer in der Wahrnehmung, obwohl allzu vieles aufscheint. Fast, als erlebe man in der deutschen Region die universellen "Quarks" in der Röhre im Schweizer Land bei der Realarbeit. Da blitzt was, ein seltsames, obskures Licht. In einer Sekunde ist es fort. Als wär es nie dagewesen. Tja, nichts los; momentan noch alles dran an einem.
Dabei steht ein Bundestag des Grauens unmittelbar bevor. Riesiger Greuelfaktor. Zum Gruseln hoch zehn, was da für Leute ankommen wollen, einziehen. Untergebracht von zwei Parteien, die neu in diesen Bundestag einzuziehen scheinen. Als gäbe es bei so was nie ein Problem. Nichts von einer Fünf-Prozent-Hürde, die zu überspringen wäre.
Man muß sich das nur vor Augen halten, die eine dieser Parteien, die glänzend Erscheinung haben will, sich nebenher das schöne Wort "alternativ" in den Parteinamen schrieb, wer die sind. Einmal offener angedeutet, einmal verhohlener deutlich. Je nachdem, wo der eine oder andere von denen sich gerade aufhält, um sich auszusprechen.
Diese werden dort, geht das so weiter, das mit ihnen, Debattenbeiträge halten, in der nächsten Bundestagsausgabe. In Ausschüssen sitzen, zwischen den sogenannten Normalo-Politikern herumturnen. Augenzwinkernd, lächelnd, freundlich im Anschein. Politische Arbeit andeutend, Mitarbeit ihr Sinn. Äußerlich und im Gehabe dabei kaum von jenen anderen verschieden, unterscheidbar. Selbst mit Weiblichkeit kommen sie daher, empfinden was die Frau.
Die sind da am Auftreten, in diesem zukünftigen erzkonservativen europäischen Regional-Bundestag. Zusammen mit den Wirtschaftsliberalen, die schon wieder auf ihre Posten schielen. Wie sie sie in Länderparlamenten ja sofort aufs neue einnahmen. Als wäre alles ganz von altersher selbstverständlich: Das ist das IHRE.
Anderswo in Europa nennen sich Kameraden dieser Wirtschaftsliberalen die "Freiheitlichen". Sind dabei eher weniger wie die Wirtschaftliberalen der deutschen Region, sondern vielmehr wie die, die deutschregional das Wörtchen "alternativ" für sich in Beschlag nehmen. Es haben anbei deutschregionale Wirtschaftliberale bereits "freiheitlich" geredet.
Ja, wenn du die Tristesse umfassend als deine Alternative haben möchtest, bist du gut bei all jenen aufgehoben. Neben der Spießbürgerlichkeit, die das ihre ist, kannst du dann bestimmt ab und zu ein höhnisches Fratzengesicht blicken. Eins, das aufscheint. Eins ganz, ganz alter Tage. Eins vor Adenauer, Erhard.
Daß man sehen könnte, was für eine europäische Lebensleistung Adenauer, Erhard vollbrachten. Zusammen mit De Gaulle, dessen Grab man im Frankreich der Gegenwart ab und zu gerne schändet. Das sogar auf sozialen Medien verbreitet. Wie man gehöhnt hat. Ein Glück, daß das nur ein Grab ist. De Gaulle selber hätte einen erschießen können. De Gaulle war Soldat. Einer in Uniform. Er hat die Nazis leibhaftig bekämpft. Durchaus ein Unterschied zwischen Nazis und Deutschen, den er gemacht hat.
Was für ein grauenvoller Bundestag steht also in den europaregionalen deutschen Gebieten unmittelbar bevor. Alsbald kommt es an. Mit zwei Parteien, die neu und problembefreit in diesen Bundestag einzuziehen scheinen. Zwei, die im gegenwärtigen weit und breit kein Mensch sieht. Weil davor die Jahre noch die glückliche Fünf-Prozent-Hürde war. Die es für sie gegenwärtig leider nicht in der benötigten Weise gibt. Die ihnen kaum aufscheint. Trotz allem, was sie sind. Während sie es klug verstehen, sich trügerisch geben.
Unsäglich, wer da den nächsten Bundestag so einwandfrei unbekümmert betreten darf, die Neuausgabe davon. Währenddessen gegenwärtig größtmögliche Betäubung zu herrschen scheint. Eine Einlullung im Quadrat. Bei ein paar allzu vertrauten Gesichtern, die zu bleiben gedenken. Denen man weiterhin das Vertrauen schenken will, fast unbesehen. Obwohl die ganz alten Autos wirklich steinalt fahren, manches sich im Hintergrund entwicktelte, was sich demnächst in diesem Bundestag auch grinsend vorzeigen möchte. Um sich großmächtig aufzuführen. Höhnisch, spöttisch. Triefend vor herablassender Häme. Oder auch mal hintergründig voll Trug. Unwahr. Eine Umwelt da, die dir manche Wahrheit falsch ausdeutet. Auch was mit einem wahren Hintergrund eines tatsächlichen Ereignisses, das sie anders erscheinen lassen möchte.
Die Unsäglichkeit zieht ein, und es herrscht Dämmer und eine unsägliche gähnendeTrägheit. Fast schon eine absichtsvolle Ahnungslosigkeit allerorten. Bei all den naiven Blicken. Nichts geradewegs, das einem ausgedeutet wird. Die einen, wahnsinnig siegesgewiß, haben ziemlich ratzfatz ihren üblichen Steigbügelhalter zurück, sollten sie ihn gebrauchen. Die anderen, schwer zu sagen, was die lähmt. Zudröhnt. So die Totaldröhnung, daß kein Biß zum Vorschein kommt. Bei all dem Greuel, der unmittelbar vor der Tür steht. Allem an Horror, der ansteht. Was sie alle sich beispielsweise bald anhören werden müssen. Im europäisch regionalen Hauptparlament. Unbeschreibliche Sachen, die ihre Gehörgänge erreichen werden.
Diese Alternative hätte man weiterhin, bei welchen mit dem Wörtchen "alternativ" wirklich nicht anzukreuzen. Solange noch vor der Wahl ist. Später sollte man sich nicht beklagen. Über nichts. Hat man was nicht gewußt. Geahnt. Weil so ein Etikett neu war. Bloß, weil was neuetikettiert wurde. Nur weil der "BdM" nicht vom Bild verbannt ist, sondern mitten unter den Brüdern hockt.
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