Die im Hellen behaupten, es wär was finster
Siehst du das Licht?
Sogar ein paar mehr Lichtlein.
Das Licht dort ist nichts Besonderes. Profaner, handelsüblicher Lichtschein. Da leuchtet eben wer was ungefähr rum, der bei bester Helligkeit meint, er hätte was zu leuchten.
Allerweltsmäßiges Geleuchte. Ordinärüblich. Fackeln, Laternen. Nicht irgendwas, was du nicht auch daheimhaben könntest.
Irgendwer, niemand Besonderes, gibt vor, es wär bei schönstem Tageslicht wem Dunkelheit. Deshalb hat man buntes Blinklicht zu schwenken. Obwohl im Grunde alles haarscharf zu übersehen ist. Drüberblicken kannst du. Was der andere da aber von dir nehmen möchte: daß du dafür deinen eigenen Blick hernimmst. Daß du höchstselbst schaust. Deshalb wünscht er sich das beinah, es wär Finsternis. Daß er Welt, die ihm vertraut, wo hinleuchten kann.
Er das allzu gern, daß du SEINE Sichtweisen nimmst. Annimmst. Deshalb soll ja diese Finsterwelt herrschen. Damit du sein Lichtersortiment brauchst.
Dir und mir müßt geleuchtet werden. Damit man eine Straße fände. Das bilden sich in einer Gegend welche einfach ein, man müßte ihre Abzweigung nehmen. Man das übersieht, wo da was hinführt.
Klar, dort, wo dieses Lichtlein hinleuchtet, da hat man's dann schwerer, eine richtige Straße zu finden. Weil's dort künstlich umnebelt ist, schlecht ausgeleuchtet wird von ihnen. So ist es auch dort, daß Bestimmte behaupten, daß alles anderswo wär. Beispielsweise, wo du herkommst. Wo du herkommst, redet man dir vor, daß du nur was nur so ungefähr blickst, dort bei jenem Licht. Während, bei ihm, lieber wird für Nebelhaftigkeit, das Umrißhafte gesorgt, daß man das allerwenigste genauer erkennt. Etwa das mit dem weitläufig werdenden Sumpfgebiet mit seinen gräßlichen Moorlöchern, in die man bei unbedachterem Schritten jederzeit geraten kann, das soll dir bei ihnen in ihrem Nebel entgehen. Daß du ja nicht überblickst, wo du mit der Zeit immer mehr hingerätst.
Soll man sicher nicht überschauen, daß es da im Sumpf morastige Löcher gibt, die jeden Unbedachten ins Sonstwo hinabziehen können. Ein Entkommen, nicht mehr leicht möglich. Wenn's an deinen Füßen zieht. Dich hinabzieht. Böse hat's dich im Sogloch gepackt. Daß du richtig Hilfe gebrauchen könntest.
Trotzdem bleibt's dabei, da ist dieser leuchtende Schein. Der dir voraus im nebelschwangeren Dämmer nur ungefähr was besser ausleuchtet. So im Halbdunkeln tappt alles und jedes schließlich besser rum. Das ist ihr Wille; das hätten sie am allerliebsten. Für Unschärfe haben sie eine Liebe.
Nichts von der wahren Gestalt von dem und dem weiter voraus sollst du blicken. Obwohl du was von ihnen ab und zu siehst. Da was erkennst. Nur, wenn du dann selber nichts erkennen, durchblicken magst ...
Daß einer hämisches, gemeines Grinsen nicht als das ausmacht, was es ist. Daß es dir nicht so in Sicht gerät. Deshalb der Spottblick, dir undeutlich. Der bei denen, die allesamt von A bis Z wüßten, was mit dir anzustellen wäre. Wo er zu enden hat, jener Pfad, auf den sie einen geleiten, begleiten. Wo dort der Bestimmungsort ist.
Sind ja gerade echt viele, die dorthin ins Ungefähre ausschreiten wollen. Diesem trügerischen Anschein von was nachfolgen. Zu Worten kopfnickend. Die derbe Sprache oft genug leugnend, selbst dann, wenn die Sätze in ihrer Klarheit nicht von schlechten Eltern sind. Wenn alles an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt, daß es jedem ein Begriff sein müßte.
DAS solltest du, geblendet bleiben. Daß du kaum was erkennst. Den Sinn von so gewissen Inhalten. Das, wo was am Schluß hinführt.
Viel mehr Gestalten erkennbar als früher noch. In diesem Sumpfgebiet, in dem für nebliges Dämmerlicht gesorgt ist. Undeutlichkeit. Mehr als üblich, die sich vertrauensvoll dorthin hineinführen lassen. Einige mehr im Heute, die denken, das DORT, das wäre was. Die Lüge, der Trug, woanders. Denn davon wird gesprochen. Das mit dem Lug, der Lüge, es wird geradezu großartig verkehrt. Daß du die Verlogenheit, Falschheit am besten woanders siehst. Nicht mitkriegst, wie du von ihnen in ihr Netz eingesponnen wirst.
Bestimmt was für einen brauchbaren Weg, den bei ihnen zu nehmen. Den zu begehen, für was nütze. Das meinen sie, denken sie sich: Blind, taub hat es zu bleiben, bei allzu vlelen. Vor allem ohne eigenen Gedanken sollst du hinterherkommen. Erst dann sollst du dich abwenden können, wenn du tief genug hineingeführt bist. Daß nur schwerlich rauszukommen wäre, aus dieser Sumpf- und Morastandschaft.
Andererseits, dort ist im Grunde durchaus weiterhin alles bestens ausgeleuchtet. Solange sie lediglich den Wunsch haben, dich nach irgendwo fortzuführen. Man müßte wirklich nur genauer hinsehen, den eigenen Blick schärfen. Man bräuchst sich bloß kurz drauf zu entsinnen: Es war früher schon mal Bevölkerung an IHREM Zielort eingetroffen. Jenes Volk hatte, auch blind, taub geworden, voller Verblendung bei viel zu vielem vertrauensvoll mitgemacht.
Das war ja alles lange schon, hatte seine Entwicklung, das bei ihnen, eine Gegend, die du von Anfang bis Ende überblicken könntest. Irren Greuel hatte alles Volk damals am Schluß bei sich zu entdecken. Als es dorthin gelangte, wo es von solchen hingeführt worden war. Und jedem könnte eigentlich alles davon lange erzählt werden. Die alten Fratzen sind geradezu überdeutlich zu erkennen. Du müßtest sie vielleicht nur weiter als Fratzengesichter erkennen. Diese alte Böswilligkeit wahrnehmen. Auch bei denen, die dir was von irgendwelcher Neuheit erzählt.
Irgendwas Neues an und bei IHNEN? Tatsächlich?
Irregeführt waren die früherer Tage. Irrregeführt werden könntest du genauso. Im Heute.
Wie wenig da nachzufolgen wäre, was zu verfolgen. Niemandem von dort wäre zu folgen.
Von einem, der am Ende mit den SEINEN alles verlor, ist das im Grunde eine überschaubare Geschichte. Die altvordere
Ein großtuerischer Verlierer führte an. Das Biederste mit blonder Braut hat er zuletzt noch aufgeführt. Den Schein des spießigsten Biederbürgers gelebt, mit einer Heirat mit einer Blondine, einem Hund. Daß das noch ein paar Tage mehr klappen würde so im Bunkerelend bei Flackerlicht, schickte er Knaben, Teenager und die verschiedensten Greise, Vetereranen in einen lange, lange verlorengegangenen Kampf.
Ja, denen, die zu ihm in die Nähe vordrangen. Begegnen wollte er ihnen denn nicht. Wie andere ebenso nicht, die bei ihm waren. Die, die gleichfalls wußten, welches Wissen die, die eintrafen, auseinandersetzen würden.
Da beging einer lieber Selbstmord, zusammen mit der kurz erst angetrauten Blonden. Dem Hund. Wie andere bei ihm es ihm gleichtaten. Samt der Kinderschar das Gift sich wählten.
Ist doch alles unzweideutig zu erkennen, das von damals. Braucht keiner irgendeine Kristallkugel, was von dort auftauchen zu lassen.
Was läßt du dir hier nur was von ein paar greulichen Erbnehmern auseinandersetzen?
Wer braucht von denen denn irgendwas "Neues"? Es reicht für sie doch das Alte. Das Altvordere. Daß man es für sich beste Sicht brächte.
Schwer zu sagen, für was die das als annehmbares Erbe ansahen. Als Neuzeitler.
Vielleicht, weil ein Großverlierer eben auch ein Weilchen mal was gewinnen kann. Das scheint ihnen eventuell DAS zu sein. Das Weilchen, das war, ehe der Zeitpunkt kam, daß alles am Spieltisch verlorenging. Jegliches hatte man verloren. Selbst, als sich so Charakterfragen stellten, war nichts mehr, voll alles, was in die Binsen ging.
Fast nicht zu glauben, daß da einer, eine was davon annehmen möchte. Was dieser Erbschaft.
Eine, die man auch von sich weisen kann, nicht? Immer wieder kann man dieses Erbe dankend zurückweisen. Wenn aufs neue was davon voller Falschheit angepriesen wird. Daß welche großgehend reden, da wäre doch was zu erben.
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