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Blog von TeddeMehr

"Das Wachsfigurenkabinett", "Nosferatu"

11. November 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Weiß nicht. "Das Wachsfigurenkabinett" - ein "Weimarer Republik"-Horrorfilm, Jahrgang '24.

Das erste Mal, daß in einem Filmwerk "Zombies" auftauchten, stand zu lesen geschrieben.

"Zombies", jene Untoten. Verstorbene, irgendwie nicht ganz tot, in der Lage, aus ihren Gräbern rauszukommen.

"Nosferatu" - das war damals auch so ein deutscher Schreckensstreifen, basierend auf dem Geschichtsverlauf von Bram Stoker.

Das "Zombie"-Bild, das paßt tatsächlich ganz gut in die gegenwärtige Zeit. Man könnte sogar denken, so Personenkreis auf Parlamentsbänken, sieht man ihn, wie er dokumentarisch abgefilmt wurde. Schlimm, daß es einem ankommt. Als wäre für so einen jener "Zombie"-Filme der Gegenwartszeit Szene gedreht worden. Nur, wer hat hier die Maske aufgelegt, dafür derart geschminkt? Bei dieser Teigigkeit, dem Wächsernen der Gesichter. Das gibt's doch sonst gar nicht. Das konnt doch nicht natürlich gewesen sein. Oder?

Nicht zu überblicken, daß Bestimmte dieser Landschaft trotzdem gewählt werden, die wo Stimmengewinne haben.

"Zombie"-Filme ...

"Zombies", Personen, nicht in der Lage, zu sterben. "Zombies", sie können als Wiedergänger in die Welt der Lebenden zurückkehren. Um umzugehen, Schrecken zu verbreiten.

Untote und Vampire. Brauchen eine andere Gebrauchsanweisung als etwa der Normalsterbliche für den Tod. "Untote", "Vampire", die sterben zwar auch, aber, wie sie wieder sterben, das muß der Normalo-Mensch, im Filmwerk ihr Gegner, zumeist immer erst herausfinden.

In den verfaßten Schriften sowie filmisch wirken zumeist so Tageslicht, Knoblauch, religiöse Symbole, geweihte Gegenstände. Weihwasser, Silberkugeln.

Vor allen Dingen das mit den religiösen Symbolen, das ist da groß.

Praktisch der Vampir, als die Verkörperung des "Bösen", der beweist, daß mit zwei gekreuzten Eisen sein unsterbliches, wiedergängerisches Dasein einfach so ausgelöscht werden kann. Oder durch einen geweihten, angespitzten Holzpflock mitten durch sein fieses Vampirherz.

Im Horrorstreifen tut sich was bei und mit den Religionssymbolen, sind sie das Effiziente schlechthin.

Die Deutschregionalen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts, die waren also mächtig vorn bei den filmischen Gruselschinken. In denen denn doch am Ende das Gute stets irgendwie siegt. Der Vampir kann vertrieben werden, die Untoten, denen geht's auch bald an den Kragen. Höchstens für die Roman- oder Filmfortsetzung, daß was überleben darf.

Untot, was, das nicht zum Abkratzen kann.

Aber, was anderes "Untotes" scheint ebenfalls befähigt, heutzutage wiedergängerisch der Müllhalde oder wo es sonst seine Ruhestätte hatte, entfliehen zu können.

Geradezu in den Gegenwartstagen, daß es für zu viele jeden Schrecken verlieren möchte. JENES nebenher, das jeden Horror im Grunde überbietet. DIESES Obergräßliche. Im Beamtenkleid, wie von einem Idustriegewerbe redend, haben SIE es betrieben. DAS, von dem dir irrlichternde Figuren im Jetzt Harmlosigkeiten erzählen wollen. Alternatiiv zu den sonst gebräuchlichen Gegenwartsgeschehnissen. Auch was an "Notwendigkeiten" früher wie heute wollen SIE dir weismachen.

Wie "neu", frisch, daß sie dir scheinen wollen. "Frei". "Wild". Freiweg männlich. Derart wollen sich dir jugendliche altertürmliche Gestalten die Gestrigkeit vorstellen, unterbreiten. Als hätten sie mit so was was in Echt was zu tun, den Themen "frei", "wlld". Na klar, der Befehlsempfänger, der konnte nicht nur ehemals, der könnte auch in den Gegenwartstagen was Wildes erleben. Wenn er gehorsam ist, dumm genug, Dinge zu tun, die man ihm ansagt, könnt für ihn was unberechenbar losgehen. Dann könnt's was Wildwüstes geben. Schwer zu sagen, wie man dort am Schluß als Einzelner rauskommen könnte. Gestern nicht anders wie heute.

Tatsächlich konnte was, bildlich gesehen, rausgekrochen kommen, sich aus der zugeschütteten Grube seiner Ruhestätte heraufdrängeln und aus der Erdkrumme kriechen. Es beweist sich im Heute als bestens untot. Beatmet von dem hinterkünftigen Flaschengeist sind junge Gestalten, faltenlose Gesichter. Selbst das Frauenkostüm nehmen sie für sich. Als müßte sich was "Frau" insbesondere auch noch bei DENEN vordrängeln. Wäre was für die Frau dabei.

Auch was für den Horroreffekt, mit der Bärtchenmaske rumspielen, die nicht den "Tramp" Charlie Chaplins abbildet. Sondern die eine "Tramp"-Pervertierung meint, die von einem, dem sich die "Tramp"-Maske im Gesicht eingefressen hatte. Der sich das Breitbärtchen nie abrasierte oder wegmachen ließ bei der Versorgung mit dem Rasiermesser durch einen Barbier.

Diese Bärtchen-Maske, sie wieder aus dem Gesicht zu kriegen, sich vom Kopf runterzuziehen. Weil nicht "Halloween" ist ... Das könnt schwierig werden. Auch für eine Frau eventuell horrormäßig schwer. Wenn ihr die Bärtchen-Maske so gut steht, ihr so passend für sich erscheint. Wo immer sie Bühne hat.

Durchaus eine Rolle, die er, der falsche "Tramp", den Weibspersonen zudachte. Eigentlich auch eine ohne Mann. Oder Ehegemahl. Dafür mit jede Menge Kindern. Buben, Mädels, die sie bestmöglich haufenweise kriegen sollte. Die sie, die Familien-und-alles-und jedes-alleine-Managerin, bald nicht mehr allzu oft sah; jedenfalls, solange die Zeiten im Dritten Reich noch dafür waren. Weil sich ihre männ-, weiblichen Kinderlein eigentlich woanders rumtreiben mußten, nicht so sehr viel bei ihr daheim. Höchstens dann und wann. Wie sie ebenfalls oft genug nicht zu Hause war.

Wars nicht so zur Nazizeit?

Durchaus, daß SIE als Weib ebenfalls eingespannt war, wie die soldatisch auftretenden Männer, in einem alltäglichen Joch eingefangen. Zwänge, daß der Weiblichkeit mitspielten. Im Frauenkreis. Dem "BdM".

Sogar soldatisch gedrillt wurde die Damenwelt dort ab und zu. Durfte mit echtem, falschem Gewehr nach was zielen. Nur ein wenig weniger wie die Männer. Denn die Pflichten der Damen waren andere.

Denn, das muß man überblicken, sollte ihr der Angetraute, der Erzeuger ihrer Kinderschar, beizeiten abhandenkommen, war sie DIE. Die EINE. Die treu bei ihren Kindern blieb, diese versorgte so gut es eben ging ...

So dachte DER sich das. Darauf vertraute ER. Die Pflege der Brut, das IHRE.

 

 

 

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