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Blog von TeddeMehr

Solange noch nicht die Bewußtlosigkeit von früher herrscht

13. November 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware

Es bleibt schon eine Frage: Wird es diese Koalition aus den verschiedensten Parteien europäisch-deutschregional geben?

Schließlich, für die einen ist eine neue Rechtsdrift groß. Dorthin blicken sie. Während die eine der möglichen Koalitionsparteien sicherlich nicht so viele Gedanken daran verschwendet, wie es wohl bei so Rechten zugeht. Wie deren Befinden im Moment ist.

Ihr Stimmenfang mit diesem und jenem Ergebnis bei Wahlen wurde zur Kenntnis genommen. Sonst jedoch ist alles an denen geradezu gleichgültig. Außer, daß sie natürlich Gegner sind, deren Denkweisen allen demokratischen Werten zuwider laufen. Und wenn solche Zulauf haben, darf man sich sicherlich einiges fragen ...

Unterminieren wollen die Rechtsdrehenden die Demokratie, die demokratische Parteienvielfalt. Für was, das sie nicht so gerne öffentlich machen. Solange mancher gewöhnliche Bürger bei so was noch zu Bewußtsein kommen könnte. Man noch nicht so bewußtlos ist, wie man es im Jahre '33 denn in der Weimarer Republik am Ende war. Ein reichsdeutsches Koma war DAS fast.

Überall tönte bei den konservativen Parteien '33 derselbe Sermon. Sinnloserweise. Denn die Bevölkerung der Weimarer Republik nahm dann das des im Grunde plumpen, ordinären Original-Schreihalses, dieses als Charlie Chaplin-"Tramp"-Pervertierung wahlkämpfenden Vielfliegers. Statt was von dem, das sich, lediglich mit anderem Parteinamen, mit demselben Rumgesülze wie DER abmühte.

Die Nachäffer, Gleicheserzähler wollten Wahlstimmen abfischen bei den Leuten, die IHM zu den hohen Zustimmungswerten verhalfen. Was ihnen denn nur sehr geringfügig gelang. Schließlich war die eine Partei Wahlsieger, Anno '33. Und der Rest, der konnte nur noch darin die Bestimmung finden, mitzuhelfen, als diejenigen, knapp dasselbe rüberbringend, der einen siegreichen Partei, der SEINEN, weiterzuhelfen.

Der eine greise Weltkriegsgeneral, ehemals ruhmreich, der war mit seinen Seilschaften dann ein mitentscheidender Faktor. Ihnen nichts zu verbauen, ihnen doch den Raum für den allerletzten Schritt zu geben. Daß sie wirklich nichts mehr zu befürchten hatten, mit ihrem Wunsch, die Demokratie der Weimarer Republik hinwegzufegen.

Zu einem Ein-Parteien-Staat wandelte sich nun alles. Das wurde verfassungsgemäß. Amtlich. Der "Führer" durfte ab da mit den seinen durchregieren. Seine Sitte: der blutige Willkürstaat. Widerspruch: zwecklos.

So war damals das Ende der Demokratie der Weimarer Republik. Als all zu viele sich damit abmühten, wie der mit dem "Tramp"-Bärtchen daherzukommen. Sein Gestus wurde kopiert. Weil er mit solchem Auftreten so gut bei Wahlvolk ankam, daß sie meinten, wenn sie nur in ähnlicher Weise was rüberbrachten, dann ...

Gleich hatte man sich mit ihm gemacht. Und trotzdem: So richtig mächtig tragfähig war das für einen als Mitglied einer anderen Partei nach '33 nicht, daß man größer Halt gehabt hätte. Bei IHM. Oder kennt wer heute all zu viele der Namen der Steigbügelhalter, ohne in einem Lexikon nachsehen zu müssen, wie deren Namen wären?

Ist's nicht auffällig, daß nur die Sozialdemokraten heute so heißen, wie sie auch zu Zeiten der "Weimarer Republik" hießen. Als hätte es all die anderen damals nicht ebenso bereits gegeben.

Nur, nach dem zweiten Weltkrieg, tauften sie sich lieber allesamt um.

Wahrscheinlich, daß sie sich als was "Neues" verkaufen konnten.

Heute kennt sie jeder als "CDU/CSU", "FDP". Wie sie sich in der "Weimarer Republik" nannten, das weiß dagegen fast keiner. Damals, als der Charlie Chaplin-Imitation die Steigbügel zum Raufsteigen hingehalten wurden. Von IHNEN. Den letzten Weg durfte er mit der Hilfe von ein paar Nützlichen von DORT auch noch beschreiten. Die, die andere Parteizugehörigkeit hatten, die ihm aushalfen, daß er sein Plätzchen einnehmen konnte. Daß es dabei nicht zuviel unnötige Verzögerung gab, keine größeren Fisimatenten nebenher entstanden. Militär und Polizei war belämmert-beruhigte Szene.

Für die folgenden zwölf lange Jahre war dem so, daß DAS vorherrschte. Dieser Staat, in dem es lediglich eine Partei gab. Der Rest an vertrauten Parteibezeichnungen, der verlor sich aus dem Blick. Erst als der große Krieg vorüberging ...

Nein, damit kehrten DIE nicht zurück.

Da schien es einigen besser so, nicht zu heißen, wie man vor '33 hieß.

 

 

 

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