Zu Potte möchte man kommen
Zu Potte möchte man kommen, bis so Mitte Nov. des Jahres '17.
Die Drohung, die steht: Rasch nun wünschen sie rüberzukommen. Das Wort "Neuwahlen", das soll man am besten vergessen.
Es wird was geben, eine neue Regierungsbank, die sich besetzt. Von dort aus wird hinausgeblickt in eine Parlamentswelt, in dem dann alles Auftritt haben kann, was am September-'17-Wahlabend so gewählt wurde..
Die einen, der von unter fünf Prozent Vertriebenen, mit diesen möchte man sogar unterwegs sein. Mitregieren sollen die. Ran an die Fleischtöpfe der Macht. Während die zweite Unter-fünf-Prozent-Vertriebenenschar einstweilen lediglich beginnen will, immer umfänglicher zu tanzen. Wie es ihnen eben möglich sein könnte, so fern der Unter-fünf-Prozent-Heimat, nichtsdestotrotz unter den fünf Prozent daheim.
Diese altvorderen Standardtänze, von denen man bis dato nur was nachlesen kann. Schwer zu sagen, was man davon als Gegenwart anbringen kann. Im hohen Parlamentshaus und auf den Straßen. Insbesondere die Straßen, die waren IHNEN ehemals was Großes.
In so bräunlichem Uniformskostüm sind sie in alter Zeit rumgefahren, haben sich nach der Art einer Miliz verhalten. Geradezu in einer Weise, als hätten sie irgendwem längst was zu sagen, das Gehabe, das sie an den Tag legten. Als dürfte man sich unbestimmter Polizeivollmacht sicher sein, wäre eine "Ordnungs"-Macht.
So in der Art haben sie sich vor dem Jahr '33 haufenweise aufgeführt. Sind auf Lastwägen herumstehend in der Gegend rumkutschiert. Mehr oder weniger nüchtern.
Auch damals gab's sie, die wirkliche Polizei, die Leute verhaftet hat. Auch ein paar von denen, man stelle sich vor, hat man inhaftiert. Ab und an ergriffen die rechten Krawallmacher die Flucht. Weil sie sich nicht wünschten, erkennungsdienstlich zugeordnet zu werden.
Einige andere allerdings ließen sich in Haft nehmen, weil man stolz darauf war, verhaftet zu werden. In der Weimarer Republik. Unter seinesgleichen konnte man sich mit so was schließlich nach vorne bringen. An Status gewinnen.
Also, mit der einen Partei, die aus den Zahlen unter den fünf Prozent vertrieben wurde, beabsichtigt man eine Regierungsbildung. Während die zweite Schar der von unter fünf Prozent Vertriebenen, der nochgerade dadurch jede wahre Heimat verlorenging, ihre wichtigen, auffrisierten Auftritte bekommen wird.
Als gewählte Parlamentarier. Vertreter eines Parlaments, das nicht das IHRE ist.
Wie das Parlament der Weimarer Republik damals auch nicht das IHRE war. Obwohl DIE ebenfalls reingewählt waren. Dort verhielten sie sich dementsprechend, zeigten sich vor, als grinsende Spötter, Pöbler. Trotzdem jedoch immer hämisch auf sich als jemand bei einem demokratischen Akt Gewähltes verweisend.
Aus heutiger Sicht könnte man den eigenen klaren Verstand anzweifeln, wen oder was man dort auf einem Parlamentssitz sieht.
Damals, als man ebenfalls alles mit DENEN noch locker verhindern hätte können. Das Einfachste wäre eins gewesen: bei DENEN niemals anzukreuzen.
Die Wahlmöglichkeit hätt's gegeben. Wie die Geschichte auch im Heute ähnlich wäre: Alles das Einfachste auf der Welt, kindergartenleicht: nur nicht dein Kreuzchen unnütz wo hinmachen. Schon gar nicht bei JENEN.
Nur leider, allzu viele hatten auf zu vielen Wahlzetteln bei jenen Jahr-'33-Wahlentscheid DIE angekreuzt. Hatten sich in diese Stimmung, die SIE erzeugen wollten, versetzen lassen. Sind IHRER Propaganda auf dem Leim gegangen. Fähig war man nebenher, selbst die klarsten Worte von ihnen zu überhören. Sogar für unsäglichste Inhalte ging man, klatschte dem Schrecken, dem man lauschte, richtig lautstark Applaus. So angenommen hatte man alles davon selber für sich.
Dann gab's sie denn, zwölf Ödjahre unter ihrem Joch. In ihrem Willkürstaat. Sechs Jahre des Aufrüstens des Militärs bei dumber Atmosphäre. Noch, daß "Friede" herrschte, "nur" gedrillt wurde alles und jedes, selbst die Kinder, Jugendlichen, Frauen. Anschließend dann die sechs Jahre im Krieg. Ein Krieg, der nicht früher endete. Der sich fortsetzte, damit sie friedlich bieder im Bunkerquartier ihr Profanleben weiterführen konnten, Orgien, Suff, mit dem Gipfel einer Macker-Heirat eines ältlichen Typen mit Charlie Chaplin-"Tramp"-Bärtchen mit einer Blonden. "Blondie" hieß auch der Hund. Bis alle dröge Allerweltsgewöhnlichkeit auf einem Schlag endete. Weil man einfach besiegt war, der Sieger vor der Bunkertür auf Antwort wartete.
Womit dem einen oder anderen der Allerweltsbevölkerung schon heiß werden hat können, was nun wohl danach kommen würde. Wie das eigene Geschick wohl wäre. Eine gewisse Ahnung hatte man seit eh und je, von wem man geführt worden war, was da bei ihm und durch die SEINEN betrieben wurde. Beispielsweise in den KZ war es mörderisch zugegangen. Mancherorts hatte man ebenfalls ein Bild abgegeben ...
Da nahm man denn die Bildnisse von IHM eilends von den Wänden, als das mit der Niederlage wirklich endgültig war. Die schönen Porträts von IHM, die landeten haufenweise irgendwo. Auf der Straße, im Nachbargarten ...
Auch dafür sorgte man dann und wann, daß niemand den Altar entdecken konnte. Dort hatte man sich nicht entblödet, sich hinzuknien und zu IHM zu beten. IHN wie ein göttliches Wesen anzubeten. Die Gebete aus den Heftchen an IHN auch zu sprechen.
Gebetsstrophen, die IHN zum Mittelpunkt hatten. Jemandem mit einem der allergrößten je deutschregional wo gesehenen Verliererwesen. Das Verlieren war ihm am Ende rekordverdächtig das Größte, hatte seine Politik und Geisteshaltung ohnehin gewissermaßen mit inbegriffen.
Man müßte sich nur einen Begriff dieses irren Verlierertums machen. Für so einen und die SEINEN ist man gegangen. Aber, es gibt sie trotzdem, Erbnehmer ...
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