Overblog Alle Blogs Top-Blogs Literatur, Comics & Gedichte
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Blog von TeddeMehr

Ein Gift, das der Tabak so nicht mehr sein darf

14. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Das Gift und kein Ende.

Um weitere fünf Jahre verlängert, das mit diesem einen, besonderen Gift. Das so nützlich zu sein scheint. Umfassend wirksam ist es eigentlich auch. Ein Giftzeug, von dem man viel weiß, jedoch nicht viel was wissen möchte. Außer in der Anwendung.

Es gibt quasi keine wissenschaftliche Expertise, die hinhaut. Schon gar nicht, wenn es das Zeug mit negativen Worten benennt. Größer gilt so was nie. Statt dessen soll das lieber immer weiter gehen, das mit den Wissenschaftsstudien. Doch noch mal eine Erkenntnis zu gewinnen, die man noch nicht drüber gewonnen hat.

Einzig und alleine, das Giftwerk, es ist eigentlich schon überall. Überall. Überall hat es sich eingeschlichen. Selbst im Bier wird es alltäglich mitgetrunken. Allem Reinheitsgebot des Bieres zum Trotz. Da ist beim Bier regelrecht alles piepe, was DAS angeht.

Dieses Giftprodukt, es ist die reine Anarchie. Es gilt nichts. Egal, was man darum noch weiß, es ist alles uninteressant. Hier ist, um es so zu umschreiben, das Rauchen erlaubt.

Zwar herrscht allerorten Rauchverbot. Streng wird das mit dem Rauchen geregelt. Obwohl, das mit diesem Pestizid, es ist fast dasselbe wie was Raucherei. Jeden Tag eine Kippe zu genießen. Oder zwei. Mehrere.

Wobei sich doch die Frage stellt: Weißt du, wie die Dosis dieses einen, bestimmten Giftes in deinen Lebensmitteln im Augenblick ist, die du am Schluß täglich zu dir nimmst? Jeden Tag ißt du Kleinigkeiten, wie andere den Zigaretten frönen. Muß man sich überlegen, wenn man so nebenher mal am Bildschirm Bauern bei der Arbeit mit dem Traktor zusehen darf. Was da dort bei denen aus den Düsen kommt. Das ist nicht von schlechten Eltern. Das haut doch satt rein.

Wobei es bei diesem Gift hauptsächlich die Dosis macht. Von der geringeren oder größeren Dosis ist da herausragend die Rede. Wie was beim Zigarettenrauchen. Genießt du deine Zigaretten? Die eine oder andere über den Tag verteilt? Oder rauchst du am Tag eine halbe bis zu einer ganzen Schachtel? Ohne Filter? Mit Filter? Wie tief ziehst du dir den Rauch runter? Bei Mentholzigaretten hilft dir das Menthol, den Rauch noch tiefer zu inhalieren.

Na?

Deswegen werden Mentholzigaretten ja als suspekt betrachtet. Weil das Menthol zu tieferer Inhalation verhilft.

Man kann das mit jenem Gift, das heutzutage wieder um fünf lange Jahre verlängert wurde, beinahe wie ein Wettbewerb unter Rauchern sehen. Wer raucht - und wer kann damit wie lange leben? Etwa sogar alt werden?

Wie endest du mit dem Rauchen? Bist du ein Churchill-Typ? Churchill, einer, der es abkonnte. Der bis ins hohe Alter auf nicht viel verzichten mußte, was den Schnaps und die Raucherei anbetraf.

Oder trifft dich die Erkenntnis, daß du Mitte vierzig bist, hast viel geraucht und so? Und jetzt - jetzt geht's für dich entsetzlicherweise von einem Klinikaufenthalt zum nächsten. Das Lebensende, das ist knapp in Sicht.

"Wie viele Jahre noch, Herr Doktor? Das meinen Sie nicht im Ernst, oder, was Sie da sagen?"

So altgeworden ist man denn noch nicht. Wie die etwa altgeworden ist, diese Japanerin, die letztens bei einer Nobelpreisverleihung Dezember Anno '17 nach dem Millenium Begleiterin war. Altgeworden, die Frau, bei einem jugendlichen, frischen Teint. Obwohl bei ihr das mit der US-Atombombe war. Sie lebte dort in der Jugend und lebt dort im Alter, und das weiterhin eigentlich in unbestimmter hintergründiger Strahlung.

Die große Frage demnach, die sich jeder persönlich zu stellen hat: Wie geht's zu bei einem? Der Wettbewerb der körperlichen Konstitution, der ist heutzutage groß. Wenn man sich das mal überlegt, daß es Leute gibt, die von Haus aus immun gegen HIV sind.

Nur, gehörst du nun zu denen dazu? Daß ausgerechnet du dir ungeschützten Verkehr erlauben kannst?

Wie die Tausendste Zigarette.

Jede Menge Giftdosis durch Pflanzengifte.

Heutzutage wirklich der große Wettbewerb unter den Menschen, die Fragestellung: Was kann einer ab? Was kann man selber weiter und weiter als Dosis ertragen? Wobei durchaus zu vernehmen ist, daß Krebs kein Alter mehr kennt. Es kann der Krebs auch längst Jugend größer anbetreffen.

Und bei der Ware, die man Tag für Tag genießt ... Weil man ißt - und es im normalsten Essen inbegriffen ist. Man bringt es sich von jedem Supermarktbesuch heim. Daß es fast keine Chance mehr gibt, sich diesem Wettbewerb zwischen den Menschen zu entziehen.

Wenn das denn kein großer Wettbewerb unter den Menschen ist. Der Wettbewerb heißt: Wie alt kannst du werden? Mit allem, was dich tagtäglich angreift? Was bist du zu ertragen in der Lage?

Sind die sechzig, siebzig bei dir in Reichweite? Oder hast du schon mit Ende dreißig die größte Sorge? Siehst dich angegriffen, daß du so die Mitte vierzig vielleicht nicht siehst? Die fünfziger Jahre deines Lebens?

Auch dreißig muß lange nicht jeder mehr unbedingt werden ...

 

 

 

-----

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post