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Blog von TeddeMehr

Es soll doch noch Gesetze geben

31. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Die unaufhörliche Rede, die geht, vom härteren Umgang mit Leuten. Wirklich nicht den normalen Umgang mit Mitmenschen. Sondern der bornierten, ureinwohnerartigen Ansage einer "härteren" Gangart.

Und dauernd noch mal Verschärfungen und noch mal Verschärfungen bei Gesetzen. Etwa wegen so einer schiefgelaufenen Liebesgeschichte, Dinge in Sachen "Liebe", die Unberechenbarkeiten mit inbegriffen haben. Etwa Eifersucht, einen Besitzanspruch, als gehöre man jemand anderem schon, nur weil man mit ihm kurz mal wo ein Weilchen verweilte, sich mit ihm traf.

Nun, daß man vorgibt, als könnte so was nicht anderswo ebenso passieren. Daß mal was, werden Beziehungsfragen gestellt, böse schiefläuft.

Kaum ist mal ein einziger Vorfall, wird reflexartig davon gekreischt, man müßte das und das noch zusätzlich anstellen. Um was zu "verhindern", was auch schon mal in anderen Gegenden vorkam: der tätliche Angriff des einen auf einen zweiten. Bei einer Eifersuchts- und "Du gehörst mir"-Szene, bei der was aus den Fugen geriet, daß es eine schlimme Überraschung gab.

Nach dem Verschärfen von Gesetzen wird lautstark geschrien. Zwar unzweideutig erkennbar: für die eigene Popularität, Schlagzeile, vielleicht einer Wählerstimme mehr. 

Wobei man sich im Grunde so gehabt, als wäre man nicht in der Lage, existierende Gesetze anzuwenden, bei denen doch auch längst keine angenehmen Situationen für einen entstehen, kommt es dazu, daß sie für einen in Gebrauch geraten.

Es ist also höchstens eins klar: ein rechterer Geist wie die Jahre zuvor, der vorherrscht. So deutsch-regional. Einer, der zu einer Art geistigen Verwirrung geführt hat. Verlust an eigener fester Bodenfläche.

Das mit dem Grenzschutz, das will man sich wieder ewiglich behalten. Kleinregional ein verschlossenes Auster-Gebiet. Obwohl dergleichen eigentlich der Wirtschaft schädlich ist, wenn der freie Warenverkehr ständig so aufgehalten wird. Sinnloses Herumstehen an Grenzposten, das ist ein hoher Kostenfaktor.

Aber, eine Scheinsicherheit hinter einer grenzgeschützten Grenze wird einem zumindest angedeutet.  Die Rasterfahndung von früher, die genügte anscheinend nicht den Ansprüchen. Oder, es wird heutzutage so getan, als wäre hier ungenügend was gelaufen.

Wie überhaupt Gaukelei großgeschrieben wird, gegenwärtig. Die, die einen Eindruck von Entschlußkraft, Entschlossenheit erweckt. Als unternähme man was, wo niemand was unternimmt steht man vorn. Und hätte außerdem nicht bereits wo für irgendwas eine ausreichende Anzahl an Gesetzesartikeln mit diesem und jenem Unterpragraphen für alle möglichen Fälle. Daß trotzalledem die Juristerei gelehrt werden muß. Lange Jahre an Universitäten.

Alles im Grunde derzeit sehr politisch rechtsdrehend. Das gesamte Gehabe. Weiß da unter diesen Voraussetzungen nicht, wo hier ein Koalitionspartner für so Leute zu verorten wäre. Anscheinend werden immer die verkehrten angefragt. Wenn es doch DIE sind.

DAS wäre doch DIE Mehrheit für welche. Wie sie gellen. Oder nicht? Oder ist das Volk nur noch nicht so weit? DAS man sich unsicher ist, es könnte einem was kosten. Wenn man ... Weil man noch nicht abschließend sagen kann, wie Neuigkeiten aufgenommen werden.

Weil ... Was mit DENEN, die das Wort "Alternative" als Wortschmuck vor sich hertragen. Alles rückwärtsgewandt, gestrig dort. Wovon sie deutlichst sprechen, wenn sie in die Tage vor Adenauer, Erhard zurückwollen. Vor Adenauer, Erhard!

Dort, bei den Ewiggestrigen, werden also die Wählerstimmen hauptsächlich verortet, die ihnen abgehen. Bei DENEN. Als hätten SIE nicht vielmehr auch an andere vieles verloren. Außerdem, so gesicherte Wählerschaft von ihnen, die praktisch nie was anderes ankreuzte, als bei ihnen, die waren alt, die liegen am Friedhof draußen. Viele schmerzhafte Wählerwanderung bei ihnen: ins Totenreich abgetreten. Während andere längst nicht so treu ergeben sind, schon mal jenseits von IHNEN wählen gehen können.

Ganz früher, weil hier wieder diese Tage zu bedenken sind. So Anno dreiunddreißig. Da waren sie auch so gewöhnlich einfallslos. Sind quasi hintergelaufen, haben sich beim Laufen DEM angenähert. DEM. Bis einige von ihnen fast wie DER rüberkamen. Sich auf der Rednerbühne in einer ähnlicher Weise im Habitus, Gestus gerierten, wie der mit dem "Tramp"-Bärtchen. Um dann doch später mehr als Privatier zu enden. Obwohl man noch kurzfristig einen Auftritt hatte. Als Steigbügelhalter war man gefragt. Jemand hat man an der Hand genommen, die Figur an den Thronsitz herangeführt, damit er ja auch dort Platz nehmen konnte. Ein paar Namen, nach denen nachher keiner mehr was fragte, stehen in den Geschichtsbüchern. So heutzutage unbekanntere Parteinamen bei ihnen in Klammern. Wer kennt heute eine "Zentrumspartei" oder so?

Damals gab es also diverse Parteien, die den heutigen Parteien glattweg entsprechen. Dieselbe Farbpalette. Lediglich, es liest sich trotzdem ein wenig fremd. Namenswechsel hat es bei ihnen denn nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. Vielleicht klugerweise, eingedenk eines Steigbügelhalterwesens, das von Anno dreiunddreißig. Mit dem man nicht so unbedingt notwendigerweise in Verbindung gebracht werden wollte. Wie sich so Leute heutzutage was mit dem schönen Wort "Alternative" auch ungleich Früherem benennen.

An deren Charakteristik man sich nun, weil die mit sich so erfolgreich scheinen, langsam ranrobbt. Wie die Tage vor Anno dreiunddreißig.

Und ... Wie man so rumrobbt. Robbt man noch länger so rum, dann könnt man doch ... Oder nicht?

Bei den Problemen der Regierungsbildung, so manchem abgrundtief zu nennenden Unterschieden, festgezurrten Positionen, momentan. Die einen dort, die anderen da. Kaum was Annäherung im Sinn.

Eher, daß man mit mancherlei Geschrei die Maske für sich wählt. DIE. Unzweideutig DIE. Die dafür steht, sich wählbar zu machen. Für DIE, die Wähler von DENEN. Dieser Fehler, die Fehleinschätzung derer vor Anno dreiunddreißig. Gewinn hatte man am Ende davon schließlich nicht größer, dorthin zu blinzeln, sich bei so was wie DENEN mitreißen zu lassen.

Dafür bietet man nun auch ein Bild. Eins, als gäbe es nicht längst für alles ein paar Gesetze. Lebe man trotz dicker Gesetzbuchwälzer in einer rechtsfreien Zone. In der man wieder und wieder noch mal für die nächste Gesetzesverschärfung kreischen müßte. Reflexhaft. Das noch und das, nochmals schärfer gestellt. Als hätte man den eigenen Horizont verlassen, sich von wo austreiben lassen. Hätte das Bewußtsein für eigene Hiintergründe verloren. Mittendrinnen beim Zugeben, Eingeständnis, daß man DORT das Populäre vermutet.

Braucht man das aber? Will man nun DIE ganz anderen denn wirklich für die Partnerschaft erwählen? Die ganz anderen, DENEN angenähert man sich verhält?

So richtig was gewannen DIE Anno dreiunddreißig mit ihren ausgiebigen Annäherungen an DIE denn nicht. Höchstens verständige Steigbügelhalter konnten sie anschließend noch sein. Kurz die, die an den Thron heranführten. Um daraufhin aus seiner Nähe fortgeleitet zu werden. Das war ihr Schicksal. Mit dem sie Namensnennungen in Geschichtsbüchern haben. Namen, bei denen man feststellt, daß sie einem nicht so viel sagen. Ebensowenig wie die eingeklammerten Parteibenennungen.

 

 

 

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