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Blog von TeddeMehr

Nicht mehr viel am Asteroiden

30. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Das mit dem Asteroiden "Oumuamua", nicht mehr viel los mit ihm, momentan.

Zumindest eins scheint Tatsache zu sein: daß es ihn tatsächlich ungefähr so gibt, und daß er in der einen oder anderen Weise vermessen wurde.

Um handelsübliche "Stille" eines reinen Gesteinsbrocken auf ihm zu entdecken. So ganz genau sagen läßt sich das aber auch nicht, weil man sich dahingehend genauso auf irgendwelche Nachrichtengeber verlassen muß, wie zuvor bereits beim Rest.

Ansonsten sieht man den Asteroiden "Oumuamua" als ein Allerweltsding an, wie er zu zig Tausenden im Sonnensystem am Rand oder im Asteroidengürtel im Äther rumtaumelt.

Eine weitere Beruhigung hat es gegeben: Selbst vor einem Einschlag des Asteroiden auf Erden müßt man sich momentan nicht mehr größer fürchten: nur Eis unter einer festgedampften "Kruste". Und weniger massive Sternschnuppen aus Permafrosteis, die verglühen jeden Tag haufenweise in der Erdatmosphäre, ohne daß deswegen Aufruhr entsteht. Davon abgesehen, daß man das Aufglühen ab und an nachts beobachtet, sich was dazu im Stillen wünschen darf.

Alles langweilig also demnach hier. Die Marke "handelsüblich". Wie das fotografische Werk des Asteroiden, das, was man drauf mit bloßem Auge erkennen kann, nun als "künstlerische  Darstellung" beschrieben wird. Daß das Wenigste des Erkennbaren am Ende echt sein müßte. Daß jegliches abgestritten werden könnte, was man alles am Foto erkennt. Wenn einem die düsteren Nischen, Höhlungen, Bruchkanten nicht reichen, die Düsternis, die an dem Asteroiden auf dem Bildwerk beim ersten Betrachten nicht bestreitbar war.

Alles, was man demnach wahrzunehmen glaubt, daß neuerdings als Art "Bearbeitung" gesehen werden sollte. Nichts Gesehenes demnach, das nicht jederzeit geleugnet und niedergeschlagen werden könnte. Wie man dadurch eben der Welt andeutet, es könnte auf anderen Fotos was nicht abgebildet geben, wenn man sich eine nicht bearbeitete, weniger künstlerische Abbildung des Asteroiden "Oumuamua" beguckt.

Deswegen wollte ich mich ja schon mal nach einer anderen, alternativen Fotoaufnahme umtun, die eine sonnenlichtgeflutete, scharfe Fotoaufnahme des Asteroiden wäre. Ob dort auch Hieroglyphen zu erkennen wären, "glatte" Rundformen, "Gewinde". Zu den geheimnisvollen, seltsamen Höhlungen, Nischen und so dazu, der faszinierenden Düsteratmosphäre von zu Beginn.

Was ich jetzt auch weiß, weil es dazu einen Plaudertext gab: Der Asteroid ist in die Untiefen des Solarsystems unterwegs. Hat sich tatsächlich anscheinend von der Erdgravitation wegbeschleunigt, nach der Art eines Abprallers. Wie er es schon in Sonnennähe anstellte. Nicht etwa in die Sonnengravitation geriet, ein Opfer von ihr wurde, sondern dort bei der Sonne abbog, aus ihrer Nähe davonflog.  Die Bahn: eine ein wenig gerundete Knickform. Beschleunigt hatte sich das schmale Teil damit auch.

Die Art Hieroglyphen, Symbole, die auf dem Asteroidenbild , das um den Erdball ging, in Sicht sind, schwer zu sagen. So aus der Ferne. Unwillkürlich war mir, da könnt ich was lesen. Um festzustellen, lesen kann ich da nichts. Weil ich die Schrift eigentlich nicht kenne. Außerdem, wie jetzt bekanntgemacht ist, es könnte nicht mal ein Asteroid von außerhalb sein. Nichts Extraterrestrisches. "Oumuamua" könnte lange was Gebrauchsware sein, daß das mit dem Eintreffen von außerhalb des Sonnensystems ebenso nicht so richtig ist, außer daß einem das weisgemacht wurde.

Demnach: Was sie einem eben den ganzen Tag so bekanntgeben, nicht?

Wobei, schwer zu sagen ist, warum die so am Ausflippen waren. Bei einer Allerweltsbeobachung. Gerade SIE. SIE, die einem sogar eröffneten, das könnte ein außerirdisches "Raumschiff" sein.

In Wahrheit sind SIE die Wissenschaftler, Sternengucker. Leute von einer Beobachtungsstation. Den ganzen lieben Tag stellen sie nichts anderes an, als sich was anzugucken, was eines ihrer optischen "Augen" vor die Linse kriegt. Ein Personenkreis, der außerdem jede Sekunde mehr an einem Teil im Blick haben könnten. Sich von was Schrecken, Horror, "Alien"-Glaube ratzfatz zu befreien. Bei der besten, sündhaft teuren Rechnertechnik, über die sie verfügen. Ihnen ein Einfaches, das düsterste Loch an dem Asteroiden "Oumuamua" sofort aufzuhellen, sich in Bildvergrößerungen, "Zoom", zu üben, alles noch und nöcher. Messungen in Echtzeit im Infrarotbereich. Daß was geschwind jenseits eines spontanen Gefühls gerät, einer "Alien"-Romantik oder -Furcht. Im Nu vergangen, wie sonstige Nervositäten, Ängstlichkeiten wegen des "Draußen".

Statt dessen ergingen sie sich jedoch tagelang in der Schreierei von einem "Alien-Raumschiff". Als wollten sie einen rasch auf was aufmerksam machen. Tja, auf was nur? Steht man nicht allem hilflos gegenüber? Einem Menschen unmöglich, auf den Asteroiden "Oumuamua" raufzukommen. Dort auf ihm aufzuschlagen. Nachzusehen, was denn wäre. Außer flüchtig, arm von außen ranzumessen, ist in Wahrheit nichts, zu was man fähig ist.

Wobei, jetzt, wo ihre Hauptsachen-Bildaufnahme nichts mehr weiter ist als eine "künstlerische Darstellung" und nichts von davor irgendwie sicher ... Ich meine, normal posaune ich doch nichts in die Welt raus, wäre ich einer jener Wissenschaftler. Hätte ich nicht mal was bildvergrößert und so was getan, was man sich denkt, daß ich in meiner hochtechnisierten Guckanlage mit meiner erster Klasse Rechneranlage anstellen würde. Kommt mir mal beim Rumgähnen der Schreck, daß ich vom Bürodrehstuhl hochfahre. Sofort zurück und noch schärfer gestellt, näher ran mit der "Zoom"-Funktion. Restlicht-Aufheller ein. Und dann ...

Bei ihnen am Ende doch gewissermaßen schädlich, wird man als "Spinner" verschrien. So was kann bestimmt was kosten, hat man vielleicht mal einen Eintrag in einer hochangesehenen naturwissenschaftlichen Publikation im Sinn, nicht wahr? Daß sie einen genauso mit Zweifel betrachten, nicht so veröffentlichen wollen, als hätte man rgendwann schon mal einen Artikel gefälscht gehabt. Wäre mit so etwas in Verruf geraten.

Man sieht das schließlich, was die von der hochanständigen, rationalgeleiteten Wissenschaftswelt noch von dem Asteroiden übriggelassen haben. Wie sie alles an ihm schmälerten, relativierten. Nicht mal die eine Fotoaufnahme, auf der manches mit bloßem Auge erkennbar ist, gilt nebenher noch als was. Man bräuchte ein Alternativbild.

Das sind sie schließlich jene Leute, denen man die Existenz von Planeten erst in jüngsten Tagen bewiesen hat. Seit ein paar kurzen Jahren wird derartiges widerwillig dort zugestanden. Vorher hatte die Erde beinahe ein religiöses oder narzisstisches Alleinstellungsmerkmal. Nur Sonnen, die gab's haufenweise. Galaxien. Schwarze Löcher. Die Planeten dagegen, die ein Sonnensystem umkreisen, die waren die reinste Vermutung. Zwar in der Wahrscheinlichkeitsrechnung möglich. Aber bekannt war einzig das Solarsystem mit seinen diversen Planetengestalten auf ihren Kreiselbahnen. Und gesehen hat man lange genug auch nichts anderes, bei so Hell-, Dunkelbeobachtungen an der einen oder anderen extraterrestrisch fernen Sonne, als oberkomische "Freak"-Planeten. Jupiter-, Saturn-ähnliches. Die heutigen Planetensichtungen haben diesen Blickwinkel so ziemlich eingetrübt.

 

 

 

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