"Künstlerische Darstellung" (Bei ein wenig Hysterie und Kreischen)
Ehrlich, was das gerade wohl abgeht, was derzeit mit dem Asteroiden "Oumuamua" los ist? Ob dort möglicherweise mal eine Beleuchtung angeht? Irgendwo, auf seiner weiteren Bahn im Sonnensystem? Ein System mit Sonne, das der Asteroiden-Körper eventuell verlassen könnte, die Art, wie er dort geschwind eingeflogen ist.
Hält man den Asteroiden "Oumuamua" weiter unter Beobachtung? "Oumuamua", das soll "Botschafter" bedeuten, hab ich mittlerweise mitgekriegt. "Uhh-mua-mua-ah-hahaha!"
Oder sieht man den Asteroiden "Oumuamua" nun als was an, das man aus den Augen lassen kann? So, als ein Asteroid, auf dem es überdies "still" sein soll. Das heißt, man hatte dorthin was ausgerichtet, und nichts hatte Antwort gegeben. Keine Lebensform weit und breit. Nichts als unter einer knappen Hülle eingestampftes Eis. Kann man sich auch beruhigen mit. Als was, das aus Eis ist, könnt das demnächst auch mal auf der Erde aufschlagen, ohne daß es irgendwie aufregender sein müßte als das, was sowieso andauernd in die Erdatmosphäre dringt, ohne allzu mächtig der Oberfläche zu nahe zu kommen.
Wie so eine Gruppe anständiger, angesehener Wissenschaftler dem Asteroiden "Oumuamua" nun die Welt der "Stille" zugewiesen hat.
Überdies wird alles unternommen, dir die Hochglanzaufnahme von diesem Asteroiden madig zu machen. Es ist von einem Kunstwerk die Rede, einer "künstlerischen Darstellung". Etwas demnach, an dem alles mögliche nachbearbeitet worden sein könnte. Das solltest du in erster Linie im Kopf haben.
Allerdings, der Asteroid "Oumuamua" sieht wohl schon ungefähr so aus, wie auf der Abbildung, von der man zu Anfang behauptete, sie wäre von einem jener scharfen Geräte-Augen aus geschossen worden, die ständig in das Universum hineinlinsen, -lauschen. Mit der Möglichkeit, von dort aus was in einem guten Licht wahrzunehmen und wenigstens abzufotografiern.
Als ich den Asteroiden als erstes als Fotoaufnahme sah, ist er mir lediglich so komisch düster vorgekommen. Ein Faszinosum ging von ihm aus. Sogar das könnte jetzt in der Absicht von jemandem Irdischem gelegen sein. So einem Humanoiden. Der Asteroid wurde außerdem als Stück Erz beschrieben, das von außerhalb des Sonnensystems einflog. Ein extraterrestrisches Objekt, Überbleibsel einer fernen Sternenexplosion. Ein Metallteil demnach, das man sich möglicherweise auch mal an die Erde ranholen könnte, das handfeste Ding für die Erdenbewohner unterhalb auszubeuten. Bis zum letzten Gramm.
Mit einem langgestreckten Aussehen von vierhundert Metern und der Andeutung einer Flügelform, gibt der Asteroid "Oumuamua" so bereits gut Raum für die menschliche Phantasie. Weil man sich auf Erden so was Ähnliches auch als Fluggerät vorstellen kann. Bei jeder Menge geheimnisvollen Höhlungen, Einbuchtungen, Nischen, Bruchkanten, die man sich als menschliches Wesen zwar natürlich, aber genausogut auch als was künstlich Geschaffenes denken könnte. Bei Hell- und Dunkelspielen, Lichtspiegelungen an "glatten" metallischen Flächen, die man auf menschlicher Seite auch "Fenster" nennen könnte. Öffnungen zum profanen, handelsüblichen Rausgucken.
Haha, so könnte ich mir tatsächlich ein Gerät vorstellen, gut für jeden "Doktor Who"-Film, wenn Außerirdische sich an die Erde heranschleichen wollten. Alle "Systeme heruntergefahren", Signale bestmöglich "gedämmt". Überlegt man sich das, was als Mensch hochguckt. Was bei denen los ist. An Unfreundlichem. Beispiel: manches Staatswesen. Die Religionen. Ob man da größer "Kontakt" bräuchte, angesichts dieser Zudringlichkeit? Die Lüge, mit der dir DIE ankämen. Am Schluß, dir was aufzupfropfen.Ginge auch universell in der Verbreitung. Kommt erst der "Missionar" auf deine Welt. Nach der Art der Spanier bei den Indios, den Maya. Ein Träumchen.
Jetzt hat man nach dem Asteroiden "Oumuamua" hinauf-"gescannt". Nichts war mit irgendwelchen bedeutsameren Wahrnehmungen auf den verschiedensten Frequenzen, die man zur Verfügung hatte. Kaum was, was man von dort hereinkriegen hätte können.
Andererseits: Ab und zu ist die Rede davon, daß Dinge ihre Zeit brauchen. Beispielsiweise, sie auszuwerten. Sogar monatelang hockt man manchmal über Datenlage, ehe man was genauer sagen kann. Trotz so mancher Rechnerkapazität. Aber jetzt, jetzt haben sie sich glattweg beeilt, den interessierten Erdenbewohnern das unzweideutig zu verklickern, am Asteroiden "Oumuamua" wäre alles tot geblieben. Als könnte wegen dem Asteroiden "Oumuamua" demnächst noch die nächste Hysterie bei den Menschen ausbrechen. Das ist nichts als ein Eisbrocken, sagen sie gegenwärtig. Alles das Gewöhnliche, Übliche, von dort, das teilen sie mit. Nichts, das für sie auf irgendeinem trauten Frequenzbereich hereinzubekommen war, das das Gegenteil beweisen hätte können.
Und außerdem: Schon alleine die fotografische Aufnahme wird nun glasklar als was Künstliches benannt. Eine "künstlerische Darstellung", ein Kunstobjekt, eine wie für das nächstbeste "Science fiction"-Heftchen zum Thema: "Die Außerirdischen greifen an". Was für so eine Geschichte Nachbearbeitetes, -gestaltetes. Obwohl es zu Anfang hieß, es wäre eine Echtzeit-Fotoaufnahme dieses einen Asteroiden.
Nichtsdestotrotz bin ich einigermaßen überrascht gewesen, daß es bei dem primitivsten "Zoom"-Einsatz tatsächlich was Seltsames zu entdecken gab. So was wie ein spitz zulaufendes Gewinde, Art Taucherglockenhauben-ähnliche, rundliche Aufsätze. Und der Gipfel: da gab's was zu lesen, lesen wollte ich, bis ich merkte, daß ich doch nicht lesen konnte. Symbole, die Schriftzeichen sein könnten. So was, daß mir was ungefähr so Runen einfallen. Als hätte irgendwer von irgendeinem Land der Erde nicht darauf geachtet, an seinem Spionageflugzeug, das über ein Gebiet hinwegfliegt, die Hoheitszeichen, die auf das Herkunftsland verweisen, abzudecken. Als wären unterhalb alle Aufnahme- und Meßgeräte, die den Flug möglicherweise beobachten, blind, nichts schärfer zu stellen.
Oder würde keiner genauer nachsehen wollen, wer oder was dort wohl drüberflog, über die eigene Landfläche ... An dem "Asteroiden" wäre das ja tatsächlich gänzlich gleichgültig. Daran gibt's einmal nichts Irdisches zu identifizieren. Überdies kann dem Flugkörper sowieso kein Mensch hinterherkommen. Gleichgültig, was mit ihm am Abgehen wäre. Weil auf Erden kaum was dafür eingerichtet ist. Außer daß hier welche wichtige Gesichter ziehen, sich bedeutend gehaben, ist dahingehend so überhaupt nichts los. Nicht mal die kleinste Rakete könnte Richtung "Oumuamua" fliegen, sich verzweifelt zu wehren.
Natürlich allerdings, bei einem "Kunstobjekt". Etwas mit irgendwelchen Hintergedanken Bearbeitetem. Als Hochglanzfotografie in die weite Welt hinausgeschickt.
Um was zu bezwecken ...?
Das setzt auch mal was voraus. Etwa das, daß jemand von langer Hand was vorbereitet hat. Ein Weilchen, daß man sich damit abmühte, diese Hochglanzaufnahme in der Weise hinzubekommen, daß es ziemlich echt wirkt. Oder war gar kein so großer Aufwand nötig?
Wirklich, wäre schließlich nicht darauf gekommen, daß ich mit einem primitiven Allerweltszoom da was Außergewöhnliches auf dem Astoiden"Oumuamua"-Foto zu sehen bekommen könnte. Angesichts dieses Asteroiden, bei dem manche Wissenschaftlerwelt die Contenance verlor, von einen "Alien-Raumschiff" in die Erdenwelt hinaus rumschrie. Leute, die doch über die teuersten Rechneranlagen verfügen, auf das mit dem Fotografiewesen eingerichtet sind, sich sofort den kleinsten Winkel an irgendeinem Asteroidenteil noch schärfer stellen können. Sobald mal der kleinste Horror entsteht. Bei ein paar vergleichbaren, nebeneinandergelegten Fotoaufnahmen. In den verschiedensten Blickwinkeln. Daß es mit jedem Späßchen bei einem sofort vorbei sein müßte, weil man die Wirklichkeit überblickt. Selbst die dunkelsten Nischlein müssen DENEN nicht finster bleiben.
SIE waren dann denn trotzdem die, hysterisch. Kreischten voller Hysterie rum. Als wär was. Jenseits jeder geforderten vernünftigen Zurückhaltung, Rationalität.
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