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Blog von TeddeMehr

Wenn man der Stimmung auf die Sprünge geholfen hat

27. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Der eine US-Präsident seit dem Jahr '17, der mit dem weltweit hellsten Fackelschein für so gewisses interessiertes Volk gerade, wird eben im Moment mit so Vorwürfen konfrontiert. Die des "Sexismus".

"Er war wie ein Oktopus, seine Hände waren überall", war ungefähr in Zeilen zu lesen.

Anderswo, beispielsweise in Großbritannien, erhebt man solcherart Vorwürfe, daß die Herren reihenweise ihrem Machtgestühl herunterpurzeln. Statt sich lange nutzlos mit den unvorteilhaft vorstellbaren Dingen und Verhältnissen auseinandersetzen zu wollen. Selbst bei Unschärfe, einem Zeitrahmen, der ...

Das scheint hier ein Vorbild zu sein.

Ob das allerdings bei dem einen Jahr-'17-Nordamerika-Präsidenten reicht, ihm ein arrogantes, selbstverliebtes Sexleben bis hin zu "Untreue in der Ehe" vorzuhalten? Ihn mit Freiheiten zu konfrontieren, die er sich nimmt? Wenn man so Orten bei ihm nicht fernbleiben kann oder will.

Jedenfalls versucht man es auf die Weise; wie öfters durchaus jetzt bereits.

Ist's mit dem bisher irgendwie bei was anderem als Versuchen geblieben?

Wenn was einem nicht unbedingt was schaden muß. Schließlich interessiert sich jeder doch irgendwie auch für Sex. Einmal erfolgreicher bei den Veranstaltungen darum, einmal weniger erfolgreich.

Bei mir stellen sich andere Fragen als diese. Etwa das, daß ich dort bei einer landesweiten großen Wahl nicht mein Kreuz bei einem gemacht hätte. Oder es machen müßte, wenn der beispielsweise verlauten läßt: "Haiti hat uns zig Tausend Menschen geschickt - sie haben alle Aids!"

Ist das möglich? Zig Tausende an Leuten - allesamt haben sie Aids? Niemand drunter, der kein Aids hat, bei zig Tausenden Personen?

Weiß man das mit dem Aids denn auch wirklich ganz genau? Oder ist das einfach ein Vorurteil, daß Leute aus Haiti alle Aids hätten, wenn sie ausgerechnet nach den USA kämen?

Überdies gibt's die Immunschwächekrankheit lange, lange in den Vereinigten Staaten. Niemand muß extra noch von außerhalb nach den nordamerikanischen Staaten einreisen, diese Erkrankung in die Regionen zu bringen. Eine Erkrankung überdies, vor der man sich vielleicht schützen könnte. Einmal ganz einfach, indem man sich beim Liebes-Clinch ein "Verhüterli" drüberzieht. Oder dafür sorgt, daß der andere das anstellt.

Wobei der US-Präsident wahrscheinlich auch einen gewissen Kostenfaktor im Auge hat. Die Belastung für so den steuerzahlenden Bürger, wenn der US-Staat ein weniges der Kosten für eine Anti-Aids-Behandlung aufzubringen hätte. Für einen Bürger aus Haiti scheint da diesem Präsidenten eventuell jeder Dollar einer zuviel.

Demnach klar, auf was seine Worte abzielen. Wie die Wortwolken von denen, die etwa in Europa einen härteren Umgang mit Asylbewerbern fordern. Nicht den normalen Umgang mit so Menschen, sondern einen härteren. Weil sich das in der Bevölkerung anscheinend momentan gut anhört, wenn man von einem "härteren Umgang" spricht. Diesen fordert. Bei den angefütterten Vorurteilen bei einheimischen Bevölkerungsgruppen augenblicklich. Daß man fast schon aufpassen muß, daß Leuten ihr Essen, das sie sich selber am Herd zubereiten, angesichts guter Kochkünste, nicht auch noch schmeckt. Daß sie zu fröhlich zu blicken sind. Oder daß ihnen die Modelinie, die sie aus zweiter Hand oder aus dem Ausschuß zugewiesen gekriegt haben, nicht viel zu gut steht. Daß damit keiner zu klasse ausschaut, besser als man selber mit der vielleicht überteuert eingekauften Neuware. Bei der nach einmal Tragen schon Fäden lose weghängen. Hab ich letztens zufällig bei einer Fernsehsendung mitgekriegt, wie schlecht was Sündhaftteures von einem namhaften Betrieb aus der Modebranche tatsächlich denn genäht war. Einmal Tragen reichte dem Gewand, fadenscheinig zu wirken.

Es ist also gut was verlogen unterwegs momentan. Eher, daß man hier die Vorurteile von bestimmten Bevölkerungsgruppen aufgepolstert sehen will. Bei denen man für so was Vorurteilsbewußtsein nebenher erst gesorgt hat. Den einen gegen den anderen auszuspielen.

Daß sie nun meinen, so würden die im Volk denn ständig jetzt denken.

Eben, weil man die Meinung hat, man selber hätte das Volk, das einen doch einmal so viel gewählt hat, sicher, daß es nun gesichert immer dort bliebe, das Kreuz am Wahlzettel. Es würde so unkontrollierte, wenig gegengeprüfte Denke aus der Üblichkeitslandschaft des Vorurteilsbehafteten dauerhaft an den Tag legen. Nachdem man der Stimmung dafür doch so gut auf die Sprünge geholfen hat.

 

 

 

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