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Blog von TeddeMehr

Wie SIE das Wort "Kampf" betonen

26. Dezember 2017 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Wie SIE "Kampf" betonen, das MUSS wahrscheinlich so sein, bei der Art der Politik, die sie in Wahrheit in der hintergründigen Absicht tragen.

Viel zu viele, die so was nicht bräuchten.

Grell leuchtet da so eine Fackel aus einer gewissen Düsternis.

Der eine US-Präsident, der sie mitten in der ihn umgebenden Düsterwelt in die Welt hinaus hochhält.

Man erinnere sich. Dieser eine, der Jahr-'17-US-Prädident. Was der bereits für Berater und Umgebung hatte. Im Augenblick wird dort das Betergesicht vorgezeigt.

Da war etwa "Breitbart" was Großes. Und jemand, der was bei einer Plattform dieses Namen war, war einer, der den Gehörgängen des einen nordamerikanischen Präsidenten nahekam. Vielleicht auch heute noch der Region auf diverse Art angenähert ist, obwohl Bestimmtes die unmittelbarere Umgebung verlassen mußte. Wieder an seinen Ursprungsplatz zurückgekehrt ist er. Bloß, man liest sich, scheinbar.

Nehmen wir mal das Wörtchen "Breitbart". Breitbart, das benennt ein Bärtchen, eine Bartmode. Man sieht diesen rasierten Bart; lediglich das in der Mitte, das man breiter an Bewuchs stehen läßt. Einmal, bei einer Filmfigur Charlie Chaplins, dem "Tramp", war der Bart zu verorten. Der "Tramp", ein armer, ruhe-, haltloser Mann, für den jeder Tag aufs neue Kampf hieß. Über die Runden zu kommen. Zu überleben. Das normale Alltagsleben, mit dem kommt die Filmfigur zwar zurecht, aber immer nur kurz. Dann hat er ein Pech, wird aus ihm erneut der alte Herumtreiber, der versucht, selbst in großer Armut noch ein wenig seiner Würde zu bewahren, nicht bei allem mitzumachen, was andere zu Dieben, Einbrechern, Mördern werden läßt. Eine gewisse Haltung bewahrt er sich.

Nur, darauf bezieht sich diese "Breitbart"-Benennung der Gegenwart eigentlich nicht. Auf nicht viel von Charlie Chaplin. Seinem "Tramp". Sondern auf jemand anders, der sich ebenfalls modisch mit diesem Bärtchen schmückte. Einem "Breitbart". Sein ganzes Leben lang, daß diese Äußerlichkeit, selbst als er längst Reichs-"Führer" war, nicht sein Antlitz verließ. Nicht in der Lage fand er sich, auch den Rest noch abzurasieren. Lieber blieb er dabei, den "Tramp" Charlie Chaplins zu pervertieren. Ihm einen monsterhaften Charakter zu verleihen. Als das, was er als "Reichskanzler", "Führer eines Reiches" über die reichsdeutsche Bevölkerung brachte. Die deutschen Reichsbürger, die er bei gleichgeschalteten Institutionen in einem blutigen Willkürstaat leben ließ. Einen Krieg hatte er zum Ziel, fing ihn auch mit einer Lüge an. Um bei den Reichsdeutschen von Staats wegen das mit dem übelsten Rassismus zum Vorschein zu bringen, auszuleben. Die allergewöhnlichsten Ressentiments, Vorurteile, Ansichten über Minderheiten, die er in der Anlage hatte, die ließ er mit Hilfe von Bürokratie tatsächlich Wirklichkeit werden. Das mit "unwertem Leben" als Beispiel, das in der Idee der "Euthanasie" gipfelte. Wie der Gipfel aller Politik durch ihn, diesem "Breitbart", die Konzentrationslager waren. In denen Völkermord geschah. Die "Euthanasie" erlebte in den KZ in den besetzten Gebieten, ihre große Fortsetzung. Millionenfacher Mord, eben aus Rasse- oder sonst einem Dünkel.

All das, was er Jahre zuvor in einem wirren Schriftwerk ankündigte, setzte er dort in den Konzentrationslagern in die Tat um.

Und der eine Präsidentenberater, der der jetzt offiziell nicht mehr ist, redete in der Jahr-'17-Gegenwart nach dem Millenium auch beständig von einem "Kampf". Einem "Kampf", der geführt werden müßte. Etwa der "Kampf", den Staat, den nordamerikanischen, eine relative Demokratie, umzubauen. Erst mal sollte Altes niedergerissen, zurückgebaut werden, um dort Neues aufrichten zu können.

Und von "Kampf" ist in dem Sinne auch weiter zu vernehmen. Manche Leute, denen der amerikanische Präsident anscheinend mit seinem Fackelschein die Düsterwelt erhellt, sprechen auch in dieser vergleichbaren Weise von einem "Kampf". Ein "Kampf", den man nun zu führen hätte. Gegen Widerstände anzukämpfen. Dabei manchmal auch herbere Niederlagen einzustecken, Verluste hinzunehmen. Um am Ende doch siegreich aus allen Auseinandersetzungen hervorzugehen.

So hat zuletzt jetzt, Dezember des Jahres '17, jener jugendlich aussehende austrianische Kanzler gesprochen, Den Spruch eines "Kampfes", den er überall für alle Lauscher vernehmen ließ. Das, daß man zu "kämpfen" gezwungen wäre. Wogegen anzu-"kämpfen" hätte. Wie der mit dem Bärtchen, der "Tramp"-Pervertierer, der Anno dreiunddreißig die Macht in der Weimarer Republik erlangen konnte, so einen "Kampf"-Sport lange Jahre betrieb. Sein berühmtester Machwerk, in dem er seine Vorhaben andeutete, heißt am Ende "Mein Kampf".

Wenn solche also beständig von einem "Kampf" sprechen. Wie bei diesem einen Nordamerika-Präsidenten ohne Unterlaß von "Kampf" gesprochen wurde. Dann weiß man, auf was sich das bezieht. Mit Charlie Chaplins Figur, die ein "Breitbart" zierte, hat das nicht so viel zu tun. Sondern mit ganz jemand anders. Unbegreiflich, wie man von Charlie Chaplins "Tramp" abkommen kann, sich so jemanden zuwenden muß. In solcherart Geist, in dem sich dauerhaft institutionell voranzu-"kämpfen" zu wünschen.

Ist schließlich überdeutlich, mit wem zusammen diese jugendliche Männergestalt bei den Austrianern nun nach einer Jahr-'17-Wahl gemeinsam regiert. Unterirdisch was Figuren im Grunde. Eine Koalition hat man trotzdem gebildet. Eine Volkspartei, die mit einer Partei, die alsbald auch gerne "Volkspartei" wäre, gemeinsame Sache macht.

Momentan hat man Kreide noch und nöcher gefressen. Braucht alles auch noch ein bißchen. Entwicklung vor allen Dingen, den "Kampf". Gut Ding will Weile haben.

Jung genug dazu sind DIE. Es kommt lediglich drauf an, wieviel Geduld sie haben müssen. Schaut nur nicht so aus, daß SIE ungeduldig werden müßten.

 

 

 

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