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Blog von TeddeMehr

Bei so was sollst du klug sein, einen Titel haben

21. Januar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Ein "von und zu" zu sein. Mancherorts schon ziemlich wichtig. Obwohl das eine, das "von und zu", sehr wenig mit eigenem Können zu tun hat. Sondern bloß was von einem Ort erzählt, in den man zufällig hochwohl hineingeboren wurde.

Ein wenig was anderes dabei: ein "Bachelor" oder sonst ein Doktortitel. Um derartiges sich zu erwerben, mußte man unter Umständen vorher was leisten. Hat Jahre an einer Universität zugebracht, sich immer wieder in Hörsäle geschafft.

Aber - für was am Ende?

Wenn ich dann damit bei einer bestimmten unsäglichen Partei lande!

Wie mitzubekommen ist, wird dort ein "Doktor" gerne genommen. Auf einen "Doktor" und sonst einen Titel, mit dem sich Klugheit, Leistung, Ansehen oder Herkunft andeuten läßt, legt man insbesondere nachdrücklich wert.

Mit Doktor kann man also bei welchen was Besonderes geschwinder werden. Schneller irgendwohin in so Ansager-Höhen aufsteigen. Nochgerade rascher als anderswo, wo man sich eventuell jahrelang weitestgehend unbeachtet voranzubringen hat. Das dauert, bis man die nächste Hürde im Kader glücklich nimmt.

Wirklich wahr, Universitätstage, Semester um Semester, die zu bewältigen sind, den und den höhergradigen Abschluß zu erwerben - um dann am Schluß bei DENEN anzulanden. Dort, wo die Ignoranz, ein Rassehintergrund und jegliche Borniertheit samt einer wenig abstreitbaren Geschichtsleugnung groß angesagt ist. Das Verbreiten von Falschmeldungen das Mittel der Wahl, das Verfälschen. Das altertümliche National-Bräsige, mit dem Einschlag in allen möglichen kleinteiligen vorurteilsbehafteten Rassismus.

Daß sich nebenher beiläufig fragen läßt: Wie haut das hin, daß dort welche mit Dingen der gleichgeschlechtlichen Liebe rankommen können? Quasi in der Gegend mit einer gewissen Toleranz betrachtet werden. Wohl der Toleranz der anderen. Die das übersieht, welche Vorlieben man hat. Anscheinend deshalb, daß drüberhinweggesehen wird, weil man der Sache dienlich ist. Noch.

Wofür auch ein Doktortitel gut ist, mit dem man sich darstellen kann. Man stelle sich vor: ein Doktortitel mit seinen Möglichkeiten - und dann endet man DORT. Hat keine anständigeren, besseren Einfälle als DIE. Solcherart Leute.

Und wie der Umgang mit Lesben, Schwulen sein könnte, wenn mal andere Zeiten anbrechen, das hat der eine mit dem Breitbärtchen zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig unzweideutig bewiesen. Das, wo die Schwulen und Lesben, die mit dem Gleichgeschlechtlichen, bei IHM hingelangen konnten. Eintreffen. Nach ein paar Reisen. Bei IHM waren das die besetzten Gebiete, in die man abreiste. Ein wenig ferner der Heimat, dem Dritte-Reich-Kernland, befanden sich die Konzentrationslager. Dorthin, daß man mit sich und mit dem von einem öffentlich Gewordenen in Liebesfragen geriet. Bestimmungsort hatte.

Um an der Rampe sortiert zu werden. Von einem Lagerarzt, einem mit Doktortitelchen vorne dran, der praktisch "priviligiert" worden war, erwählt unter Dutzenden Bewerbern, die sich allesamt danach drängelten, hinzukommen, wo er hingelangen durfte: in ein KZ. Dort "Forschungsarbeit" zu betreiben. Nebenher darüber zu entscheiden, ob einer ein Weilchen für arbeitstauglich zu befinden war oder nicht. Ob mit einem, einer sofort die Schlote rauchten.

Der Rauch aus den Schornsteinen der Konzentrationslager, der trug meilenweit, störte die feinsten Nasen in der nahen und ferneren Umgebung. Nur seltener so Reichsbürgernäschen; daheim im Reich beobachtete man eher die Abreise von dem, dem und der. Nachdem man dazu überging, die Leichen zu verbrennen. Eine Leichenverbrennung, der man überhaupt nicht hinterherkam, so nachdrücklich betrieb man sein Geschäft.

Samt der Seifenverfertigung aus menschlichem Talg, dem Verfertigen von Haarbürsten aus den Haaren von Getöteten ... Zahllose Artikel, versandte Verkaufsware. Damals ein irres Handelswesen der SS. Über das sie haarklein Buch führten. Man müßte nur mal wieder in Archiven nachsehen. Wie man anscheinend vielerlei heutzutage wieder nachsehen müßte, die Art, wie DIE einem "alternativ" in der Jetztzeit daherkommen. Mit Doktor- und Ehrentitel Falschheit einem weismachen wollen, die bestmögliche Irreführung, Fehlleitung.

Dafür hat man denn seinen Doktor scheinbar gemacht. Für so was. Damit man genauer die Realität kennt, um Tatsachen detailliert Bescheid weiß. Alles, das man trotzdem denn ableugnet. Selber für Lug und Trug geht. Eine fälschende Sicht. Schon alleine, daß man überhaupt zu DENEN hingehen mußte, ist eine Leugnung von vielem.

Da muß irgendwas, von Semester zu Semester, wenn man denn durch sie hindurchkam, auf der Strecke geblieben sein. Wurde außen vor gelassen. Und nun: die Selbstgefälligkeit eines Universitätstitels. Mit dem man denn dann so enden muß, mit einem gewissen Intelligenzquotienten. Trotzdem hat man eine Ankunft, bei JENEN, diesen mit dem Wörtchen "Alternative" auf der Fahne. "Alternative", ein reiner, hübscher Wortschmuck.

Da wird einem ja jeder Doktor geradewegs lächerlich gemacht. Dort. Alle Titel dieser Welt, gut fürs Abwinken. Bei so was. Daß man bei dergestalt Bevölkerung wie denen einen Titel und Universität braucht, ein Witz. Etwas, für das man Jahre aufwenden mußte, sich von Einzelsemester zu Einzelsemester zu hangeln, manövrieren. Für was bei DENEN. Als wäre was an einem vorbeigegangen.

 

 

 

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