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Blog von TeddeMehr

Das Thema "Liebe" verkompliziert sich gern

13. Januar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Das mit der Liebe, im Grunde ein komplexes Thema. Bei dem einen durchaus auch öfters die gute Laune vergehen kann. Je nachdem.

Da hat also einer, ungefähr desselben Alters wie die, eine Fünfzehnjährige umgebracht. Mit der der zuvor ein bißchen zusammen war. Ein Paar war man. Paarweise trieb man sich dann und wann rum. Verstohlen oder offen. Dann hat's irgendwann was gegeben, daß sie sich anscheinend von ihm trennte.

Wobei sich mit dieser Trennung die Angelegenheit dann verkomplizierte.

Er wollte, konnte das scheinbar nicht einsehen, daß man auseinander war. Er hat da ganz was anderes in der Beziehung gesehen wie sie, er, der außerdem einem anderen Kulturkreis entstammt. Dort, daß man einen Kerl nicht so einfach mir nichts, dir nichts abserviert. Wie man es etwa mit einem aus der Gegend hier eher machen kann.

Eine kulturelle Umgebung, aus der er herkommt, der andere, bei der man sich außerdem zu vergewärtigen hat, fängt man sich mit einem von dort was an, daß man in einen gewissen Besitzanspruch durch ihn mit einwilligt. Quasi ist der mit inbegriffen. Wobei er dort mehr gewohnte Rechte hat als sie, die weibliche Person.

Da war nichts flüchtig, bei ihm. Locker flockig vergänglich schon gar nicht. Da ging was ab bei ihm, da nahm er was ernst. Ernster. War was nicht einzusehen, daß er immer mehr erzürnte. Dann das, was erst los war, wenn er sie zusammen mit anderen Kerlen sah.

Wer weiß, welcher Augenaufschlag auch ein Fehler von ihr gewesen sein könnte. Oder hat sie mal frontal über ihn gelacht? Er, der das nicht einsehen konnte, wollte, daß Schluß war. Einfach, weil sie keine Lust mehr hatte auf ihn. Bei einer Hitzköpfigkeit bei ihm. Dem, zu was er bei verletzter Ehre, angeschlagen im Männlichkeiitsgefühl und bei einem Besitzanspruchsdenken fähig sein könnte.

Daß sie sich als seine frühere Freundin der Gefahr denn nicht bewußt war. Des Messers, das er nehmen könnte. Um mit ihm auf sie loszugehen, sie anzugreifen.

Obwohl es doch klar war, daß er von anderswo abstammte. Einem veränderten kulturellen Milieu. Daß er vielleicht eine andere Sicht auf Dinge haben könnte. Selbst als jüngerer Kerl. Bei einer verletzten Eitelkeit, daß da was böse verschieden sein kann zu anderen, eher handelsüblichen, europäisch vertraut-gewohnten Jungs. Die dann auch weg sind, wenn man möchte, daß sie weg sind. Wenn man nichts mehr von einem will, man ansagt, daß jetzt aus dem und dem Grund Schluß ist. Daß sie dann nicht mehr weiter wo größer aufscheinen, wo man hingeht. Mit der Freundin, irgendwen.

Hier ist dahingehend was schief gelaufen. Was man aber daraus macht, das ist ebenso was, wie ein Irrläufer ...

Als wäre das nicht auch mitzusehen, daß man, wo immer man herkommt, abstammt, sich kennenlernen und mal wo küssen könnte und mehr, wenn man miteinander zusammentrifft. Nun, daß das plötzlich bis hin zu dem mit der Alterserkennung bei jungen Flüchtlingen im allgemeinen geht, weil der eine, mit dem nicht locker Schluß zu machen war, der, umfinstert das Gehirn mit gewalttätigen Gedanken, Ideen, auf was anderes aus war, als dem, wie verlangt, alles mit einer zu vergessen und nach der nächsten Damenpartie Ausschau zu halten. Älter, daß er einem vorkommt, in der Weise, daß man sich voranredet. So aus der politischen Welt.

Aber auch bei so den reine Europäischdeutschstämmigen kommt man doch ab und zu ebenso nicht ganz so vereinfacht aus einer Beziehungskiste raus. Daß es keine Pöbeleien und all das hinterher gäbe. Bis hin zu der Erscheinung gewisser Gewaltexzesse. Müßte man doch nur zugeben.

Demnach, das Fazit: Herumspielen kann man öfters beim Thema "Liebe" nicht. Da kann sich jenseits der üblichen Späße viel was tun. Daß nichts mehr spaßig ist. Und rauszuflutschen aus einer Geschichte mit jemandem, das kann auch schwieriger werden, als man das selber für sich einsehen möchte. Das Thema "Liebe" hat auch Gewalttätigkeit im Nebensatz mit dabei. Daß einer den anderen noch viele Tage drauf verfolgen kann. Ihm hinterherlaufen. Daß nach dem Ende noch lange nicht Schluß sein muß. Sonst gäb's heute keinen "Stalker"-Begriff im Gesetzbuch.

Und das ist dieser einen Fünfzehnjährigen anscheinend passiert. Eine Liebesgeschichte mit einem tristen, traurigen Ende. Bei einem Aufeinanderstoßen unterschiedlicher Denk- und Betrachtungsweisen in Beziehungsfragen. Was Besitzansprüche anbetreffen. Derlei so Sachen. Verletzter Stolz.

Daß was in bedenkenlosen, skrupellosen Handlungsweisen gipfeln konnte. Jähzornigkeit. Wobei jetzt was des weiteren in was hemmungsbefreiter gipfelt. In etwas Verlogenem. Mit "Flüchtlingen". Mit denen man "härter" umgehen möchte, nicht normal.

Demnach, daß man einen gewissen Horizont gut auch in den Blick nehmen muß: dem der rechten Last. Eine politisch rechtsdrehende Geisteshaltung, die heutzutage mehr Zustimmung erfährt, als es gut ist. Ein Blickwinkel nun, aus dem heraus man liebend gerne vielerlei absichtsvoll vergeallgemeinert. Daß man sich in manchem Sinne deutlicher ausspricht, als es tatsächlich notwendig wäre. Um Leuten, Bevölkerung eine Stimme zu leihen, mehr als es das je bräuchte, man für DIE nötig haben müßte. Auch mit dem profanen Hintergrund eigener Wählbarkeit. Anscheinend läuft man da wo hinterher. Deshalb hält man sich nicht einfach von wo fern, nimmt sich manchem sogar größer an.

 

 

 

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