Der Asteroid "Oumuamua" ist nicht mehr da - manch Unterirdisches bleibt
Irgendwie weiß ich momentan nicht das kleinste bißchen was, was beim Asteroiden "Oumuamua" so abgeht. In der Hinsicht bin ich geradezu neuigkeitenbefreit. Alles total unwichtig geworden, alles mit diesem einen Seltsamkeitsasteroiden. der in Erdnähe aufschien. Den man am Ende so abgetan und ins Gewöhnliche herabgewürdigt hat. Daß nun alles, was den Asteroiden anbetrifft, ins schiere Nichts entschwunden ist.
Na ja, so unerträglich ist das auch wieder nicht. Was anderes ist dafür eher ein Dauerproblem. Eine ungeheuerliche Problematik, wie eine schleichende Erkrankung, Seuche. So beispielsweise zwei Parteien, hört man sich so an, was da die Nachrichten sagen, haben die zusammen miteinander in Bayern fünfzehn Prozent erlangt.
Mit sich, man stelle sich das nur mal vor: fünfzehn Prozent! Bin glattweg total niedergeschlagen, plafond, warum.
Mir ist das wirklich vollständig unbegreiflich, wie das bei Leuten so zugehen kann, daß sie denen auch nur den kleinsten Wert einer Zustimmung entgegenbringen können. Scheinbar fehlt mir hier ein Horizont vollkommen. Hab ich hier geradezu eine ungeheure "Oumuamua"-Problematik, im Moment, was das angeht. Nichts bei mir in Sicht, was das mir irgendwie ein wenig plausibel gestaltet, daß ich was an diesen beiden Parteien, die neu im Jahr-'17-Wahl-Bundestag herumhocken, gutfinden und darüberhinaus noch wählen müßte.
Und das tun hier fünfzehn Prozent, die die für was wählbar finden, die bei mir jede einzelne Zahl der weiten Fläche von unter den fünf Prozent bestimmt gesichert hätten. In dieser Region sind sie daheim, nirgendwo anders.
Alles unnütz, unbrauchbar bei DENEN, über den fünf Prozent. Ein Personenkreis mal zwei denn, der jeder Beschreibung spottet. Trotzdem wird von Bevölkerung was bei JENEN entdeckt. Daß sie ihnen erwählbar scheinen. Daß sie das Wahlkreuz nicht besser da weglassen wollen würden, wenn demnächst wieder eine Wahl ansteht.
Es ist schier nicht zu begreifen, was hier los ist: fünfzehn Prozent für diese beiden Parteien.
Zwei hohle, sinnentleerte Parteien, unwählbarer als irgendwas sonst. Alles, was IHNEN hintergeht, da undurchsichtig spukt, reinste Unannehmbarkeit. Nichts, dem man bei Themen von DENEN hinterherreden müßte. Kopieren was dort noch weniger. Hinterherhecheln geradezu eine wahnwitzige Verirrung.
Die mit dem Wortwitz, dem des "Alternativen". Ein Begriff, den DIE für sich nahmen - "alternativ" -, man stelle sich vor. Und dann desgleichen die, die "Wirtschaftsliberalen". Die anderswo in Europa ziemlich deutlich ähnlich wie die geistern, die sich europäisch-deutschregional das tolle Wörtchen "alternativ" auf die Fahne geschrieben haben.
DIE, eine Alternative. Ein unfaßlicher Witz. Die, die mit dir so ganz alternativ zurück wollen in so Tage vor Adenauer, Erhard. Vor Adenauer, Erhard. Die außerdem gerne hätten, daß man so Jahre, die zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig, ein wenig anders ansieht. Dort darüberhinaus vielleicht noch andere Helden entdeckt als beispielsweise Georg Elser. Der kurz vor Kriegsschluß noch in einem KZ schnell verstarb.
Etwa Helden bei so der "Wehrmacht"? Bei der "Wehrmacht", bei der vielleicht die Tage der Weimarer Republik normale Soldaten zu finden waren. Die dann allerdings zu welchen pervertierten, Soldateska, die genau die Tage zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig, auch nicht viel anders handelte als die von der SS mit ihren geistig ausgerichteten Kohorten. Was die Staatsoberen ja auch nicht gerne sahen, hätten Wehrmachtssoldaten und -offiziere anders als welche der SS und so dergleichen gehandelt. Schwer für einen Wehrmachtsoffizier oder gewöhnlichen Soldaten, sich solch einem absichtsvoll ihm abgeforderten Geist zu entziehen, war man denn doch außerdem noch in dem Sinne jahrelang indoktriniert worden. Schwierig demnach, bei der Wehrmacht der Jahre zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig, nicht auch das der SS zu entdecken. Sollte ja auch irgendwann keine Unterschied mehr zwischen den einen und den anderen geben.
Und was anderes zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig ist mit Sicherheit wirklich nicht zu überblicken als ein blutiger Willkürstaat. In dem das mit den Verhaftungswellen nicht aufhören wollte. Waren die Systemkritiker bald weniger zu finden, nahm man sich fürs Verhaften immer mehr die Minderheiten im Land vor. Die Juden, die Zigeuner. Und das des "unwerten Lebens" brachte man ebenso nach vorn. Das Große aus dem Intoleranz- und Vorurteilegarten, den man seit eh und je gepflegt hatte. Gleichgeschlechtliche Liebe konnte auch zu einem Problem werden, daß man sich damit im Konzentrationslager wiederfand. Ein wenig weiter von daheim weggereist in Zügen. Weil die Konzentrationslager vermehrt ferner des Grundumrisses des deutschen Reiches in den besetzten, unterjochten Gebieten eingerichtet wurden. Damit dem einheimischen, sülzigen Reichsbürger die Gerüche nicht zu deutlich wurde, die Schreie zu laut. Daß nicht was zu gesichert jenseits der Reichspropaganda in Leutebewußtsein geriet. Daß dort nicht doch was mehr aufbegehrte. Unvermittelt.
Das war damals. Die Jahre zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig. Echt nichts, dort leben zu wollen. Bei so was, derartige Lebenstage, die in Jahren gipfelten. Die, dort bei was leben MUSSTEN, mit was zurechtzukommen, weil man dumm, im Zeichen eines Mißgeschicks, in diese tauben, unglücksseligen Tage geriet. Unglücklicherweise, weil viel zu viele im Jahr dreiunddreißig an einem Wahlentscheidtag ein kleines mickriges Kreuzchen an der verkehrten Stelle rumgemalt hatten. Was ihnen, verblendet wie sie da waren, durchaus noch gefiel. War ihnen ja nicht so recht klar, was später alles kommen würde. Ihre wahre Zukunft, viel zu sehr im Undeutlichen. Eine Zukunft beim Reichsbürger, die man in den Gegenwartstagen jedoch ganz genau im Rückblick betrachten kann. Bis ins kleinste Detail. Daß eins mit Sicherheit die Lehre sein müßte: bei solchen nie wieder irgendwie was anzukreuzen. Für nichts.
So schlecht kann es einem überhaupt nicht gehen, daß man so welche für irgendwas einer "Identität" zurückhaben müßte. Gerade die, die das ÜBLE schlechthin sind. So glasklar wie dieses Übelwesen heute zu begucken ist. Da gibt es wirklich nichts zu übersehen. Drüber hinwegsehen, das geht schon überhaupt nicht. Daß da an was zu deuteln wäre.
Daß sich die Frage stellt: Meint man das tatsächlich ernst, da bei DENEN bei irgendeiner Wahl heutzutage irgendwie ein doofes Kreuz hinkritzeln zu wollen?
Wie erwähnt, die zwischen dreiunddreißig und fünfundvierzig, die wußten einiges nicht so genau. Sie hatten es dann jahrelang schlimm in Erfahrung zu bringen. Ein Weilchen hatte es benötigt, bis es sich umfänglich entwickelte. Die Deutlichkeit kriegte man dann nach dem großen Krieg, als die Schuppen von den Augen fielen. Aber heute ... Heute ist das überdeutliche nachvollziehbare Geschichte. Eine, die für keinen was zu wünschen übriglassen sollte.
Im Heute gibt's kein Vertun für niemanden. Fehler ausgeschlossen. Wenn man eine Ahnung von Dingen haben kann. Klarsicht.
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