Das Strafrecht kennt "niedrige Beweggründe"
In Schriftwerken zum allgemeinen Strafrecht mancherorts auf der Welt steht wohl so was wie was von "niedrigen Beweggründen" geschrieben. Das heißt, das mal krude übersetzt, wenn ich was anstelle, nur um über wen an den schnöden Mammom ranzukommen. Und dafür nicht vor Mord und Totschlag zurückschrecke.
Was ist so Vergleichbares nun für so was wie eine "Nation"?
Ist es nicht so Verhalten, wo einzufallen, kriegerische Auseinandersetzung anzufangen und zu führen, wie wer einer Stammeswelt aus tiefster Urzeit, bloß um so was wie die eigene Landfläche zu vergrößeren?
Derartigem Charakter könnte man in Syrien derzeit, Jahr '18-Gegenwart, mitten bei seinem blutigen, absichtsvollen Treiben zuschauen. Wenn man hinsieht, blickt, was das Nato-Mitglied Türkei dort in Syrien eigentlich treibt.
Die Türkei, ein Land, das erst mal seit einer halben Ewigkeit Land besetzt hält. Die Rede ist von einem Teil des Kurdengebiets.
Die Perser, die Iraker, die Syrer, die ungefähr ebenfalls seit ewigen Tagen Kurdenregionen in Besitz halten. Als wären sie das IHRE. Fast schon ist es IHNEN ein Gewohnheitsrecht geworden.
Nun führt türkische Soldateska glattweg einen Eroberungsfeldzug. Aus Kurdengebieten heraus, daß man mit Militärfahrzeugen in Kurdengebiet eindringt. Ein blutiger Feldzug wird geführt. Vielleicht, um ganz profan, wie was Vorvorgestriges plump, profan neue Fläche zu gewinnen. Quasi das "Osmanenreich", dessen Größe und Stärke man dauernd beschwört, wieder noch mal größer werden zu lassen. Und zwar mit weiterem Kurdenland. "Bloß" was der Kurden. Daß man selbst in den Irak könnte, hin zu den Persern.
Schließlich alles was der Kurden, auf dem das türkische Soldatenwesen in Syrien bisher zumeist rumfährt.
Zweifelhafte Milizen, "Freiwillige", die dabei von den Türken mitgebracht, geführt und angeleitet werden. So syrische "Freiheitskämpfer". Diejenigen, die die echte Drecksarbeit an des türkischen Statt leisten, wie lange nachrichtentechnisch zu vernehmen war.
Scheinbar nirgends was Gutes, was man von irgend jemandem dort textlich wo abbilden könnte, schriebe man die Wahrheit. Nichts der Türkei-Einheiten, am wenigsten bei diesen obskuren syrischen "Rebellen".
Vieles soll sich dort bei den "syrischen" Einheiten zu kämpfender Schar zusammenfinden. Beispielsweise nochgerade auch so Glaubenskrieger. Angenähert denjenigen EINEN, die man überall in der Umgebung vertreiben möchte. Die also, von türkischen Kräften aufgelesen, unter Sold gesetzt, unter dem Deckmantel syrischer Oppositioneller, Rebellen ihre Waffen sprechen lassen. Morden, rauben, sengen, plündern; eben all das wird angestellt, mit dem sich die Türken selber offiziell zurückhalten.
Wo immer die aus der Türkei die immer aufgelesen haben, sie werden nun als "syrische Oppositionelle" benannt und über die türkische Grenze, eine im Grunde kurdische Grenze, hinübergeschickt auf syrisches Kurdengebiet, Waffen und Willkür für sich sprechen zu lassen. Sie sind die vorne an vorderster Front. Die ersten der Toten, ist ein Geschehnis.
Wobei da noch was weiterer Wahnsinn mitschwingt. Der türkische Staatspräsident, der spricht angesichts von den Verlusten, die sein eigenes türkisches Militär ab und zu hinzunehmen hat, von "Märtyrern", "Glaubenskämpfern". Um die Metzeleien und all das zu rechtfertigen, versieht er den Dingen noch so mit einem religiösen Beiwerk. Sozusagen wahrscheinlich auch, den Soldaten fürs Kämpfen noch zu mehr Entschlossenheit zu verhelfen.
Als wäre man nicht altbacken als Landeroberer auf der Mörderreise, sondern auch noch im Sinne praktisch eines religiösen Kampfes unterwegs. Mit den Panzern. Geschützen. Maschinengewehren.
Also, das hören zu dürfen. Das von dort. Das könnt man schon als großartig betrachten.
Da wird tatsächlich in einem Religionssinne geschwatzt. Anscheinend alles überall nur noch "Glaubenskämpfer" dort, die Kurden in ihrer kurdischer Urheimat angreifen. Wenigstens möchten Ansagen, trotz der Profanität der eigenen Absichten, daß hier selbst was religiöser Glaube mitzuschwingen hat.
Sicherlich zur besseren Motivation. Dieses deutlich Althergebrachte, Profane, Handelsübliche wegzublenden, das man in Wirklichkeit im Sinn trägt. Das Uralte aus der tiefsten Steinzeit: Einfach ein Gebiet, ein Land größer an Ausdehnung werden zu lassen. Jetzt dann mit weiterer Kurdenfläche, eben die in Syrien.
Wird man dann wohl sehen müssen, ob das gelingt. Wie das überdies dann geschieht, daß das türkische Soldatentum vielleicht dort wieder mal abzieht. Von syrischem Territorium. Wenn man mal die eigenen Ziele im Grunde erreicht hat. Oder möchte man vor dem Syrischen nicht halt machen? Das ebenfalls so eroberungsmöglich erscheinen könnte, derzeit. Für die am militär-strategischen Reißbrett.
Aber schon groß: die bei dem Feldzug ebenfalls mal getöteten türkischen Soldaten "Märtyrer" zu nennen. DAS in der Türkei mit der Tonart aus der Religionswelt zu verkaufen und dergestalt anzuheizen. Als wäre hier was bitterster Glaubenskampf zu führen. Zu dessen Zweck vor Ort gekämpft werden müßte. Klar, Bevölkerung anderer Religion greift man durchaus auch noch an. Die findet man einfach im Kurdenland in Syrien vor. Wer weiß, was unter diesen Voraussetzungen mit denen geschieht.
Wenn hier ab und zu ein Türke einen Tod zu erleiden hat. Dann ist das aus der Türkei annähernd eine Sprachregelung, fast angelehnt an die der EINEN Terrororganisation.
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