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Blog von TeddeMehr

Hin zum Gipfel der Prüderie (Geschlechterkampf immer besser)

3. Februar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Tja, die tagtägliche Debatte momentan. "Sexismus" und so. Die Darstellung von nackter Haut, verboten. Sexszene wenig, aber bei Kopfschüssen dürfte der Regisseur Schädelknochen und Gehirnmasse rumspritzen lassen. Immer wieder gut in Zeitlupe.

Es geht jetzt sogar schon so weit, daß Bilder aus dem neunzehnten Jahrhundert mit einer ein wenig freizügigerer Darstellung abgehängt werden. Nicht mal ein bißchen irgendwie größer der Pornographie angenähert. Einfach nur entblößte, erregungsferne Frauen-Oberweiten und Gesichter, die durch die Gegend geschnitten werden. So was verschwindet wo in einer Gallerie, wird abgehängt. Ein Gemälde aus den neunzehnten Jahrundert.

Wie so der Weise angenähert, wie sie an ägyptischen Satuen die steilen Erektionen vom Granit weghauten. Oder das des alten Roms nicht der Rede wert fanden, es Leuten zu erzählen. Jedenfalls selten, daß erwähnt wird, daß es im römischen Reich allerorten die Tausendsten Abbildungen gab. Von männlichen Geschlechtsorganen. Bis hin dazu, daß man auf Bodenfliesen rumlief, deren Szenen oftmals nichts zu wünschen übrig ließen, das Liebesleben der Römer betreffend. Wie es so zuging, im Liebes-Klinsch, wenn was zu sehen war.

Es geht heutzutage wirklich mal los hier, fast. Der "Feminismus" hat einen großen fetten Packen Prüderie in der Hinterhand, wie es scheint. Versucht, ihn beiläufig an den Mann, die Frau zu bringen. Man möchte wirklich was am ganz großen Rad drehen. Was den Umgang zwischen den Geschlechtern anbetrifft.

Schwer zu sagen, um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts, so Badeanzüge, die die von der Frauenpartie anhatten. Durchaus Stoff, alles zu bedecken, wenig abzuzeichnen. Wie der Burkini, entwickelt für die aus der prüde-verlogenen Islamreligionsgegend.

Nicht wahr? Will man nun in der Gegenwart doch so was für sich? Oder doch nicht?

Es scheint ja im Heute fast, daß dem Minirock bald noch das letzte Stündlein schlägt. Was Vorstellung: Alles nur noch bis zu den Knöcheln runter und alle möglichen Rundungen, die vielleicht wo entdeckbar wären, unwahrnehmbar. Daß nicht mehr der kleinste Reiz wo bliebe, aufschiene.

Da fällt ein: War da aus einer bestimmten Landschaft nicht was? In einem Landesparlament europäisch-deutschregional, ein Umfeld oberkomischer Leutchen, das sich "Gewählte" nennen konnte und kann. Eine von einer Partei, die das Wort "Alternativ" als Schmuck hat, hatte einen Ganzkörperschleier an. Wollte mit ihm die Leute und die restlichen Mitpolitiker irritieren. War auch ziemlich erfolgreich damit, hatte Schlagzeilen. Weil so ein Anblick für eine westlich orientierte Frau im Grunde das Ungewohnte schlechthin ist. Während anderswo, wo der Islam vorherrscht, die Weiber massenweise in dergestalt Bekleidung rumrennen. Daß eine auffällt, die keinen Schleier oder so vorm Gesicht trägt.

Obwohl - was meinte die denn mit ihrer komischen Verkleidungart? Auf was wollte die die Aufmerksamkeit lenken? Auf das, was auch noch möglich wäre, wenn ...? Wenn SIE ...

Sie, am Ende eine, eine von denen, die sich in so unsäglich fürchterliche Tage zurückwünschen. So die Tage vor Adenauer, Erhard. Wobei, so ein Ganzkörperschleier, doch glattweg der letzte Gipfel an Prüderie. Weiter kann man fast nirgends mehr gehen, was von sich bedeckt zu halten. Und so ein Ewiggestriger ... Daß für den doch nun auch so ein Ganzkörperschleier für die rechtslastige westliche Frau in Betracht zu ziehen wäre? Eine Idee, die man früher nicht so hatte. Vollverschleierung, nicht eine Überlegung wert? Ganz die Art, wie die der Islam-Religion es der Frauenwelt ständig bedeuten. Daß man so was im eigenen Hintergrund selber nicht übermäßig abgeneigt wäre? Noch dazu, die Frau, heute im ewigen Geschlechterkampf. Dort doch erst recht. Schaut nur hin: bloß noch was Kopfform ungefähr zu erkennen. Sonst: toteste Hose, alles.

Ganzkörperschleier und "Burkini". Der Burkini - wirkt nicht viel anders wie ein Badeanzug aus dem letzten Jahrhundert. Damals, als in einer prüden Welt die Bilder der Filmkameras laufen lernten. Samt den weiten Badekappen aus der Zeit. Die im Islam so die Kopftücher sind, Kopftuch, mit dem die Frau ihr Haar verbirgt.

Wo soll das nun noch hinführen, das mit dem Geschlechterkampf, der zurzeit so geführt wird, daß sich echt jeder vor allem in acht zu nehmen hat? Falls eine Frau wo irgendwo weiter zurückbleibt, hat man sofort Probleme allüberall. Wobei die Männer an sich anscheinend nun doch weiter zurückbleiben dürften, als es einem ursprünglich immer gesagt wird.

Oder wo geht das alles denn hin?

Dieses "Faß mich ja nicht an" der Gegenwart. Bei Leuten, die allerorten aus ihren Löchern kriechen, die sich zu allem Überfluß in so Despotenzeitenlandschaften zurückwünschen. Dem Despoten zu bestimmten Zeiten sicherlich auch eine Herzensangelegenheit, noch den Sex wo mit zu kontrollieren, Kleiderlänge, das im Schritt. Bis rein ins Schlafzimmer hätte der Ansager, Bedeuter gerne Einfluß genommen.

Wie es in der Religion auch ausprobiert wird und wurde. Von was einem die "Missionarsstellung" vieles was mitteilt. Die Missionarsstellung, die die einzige gestattete Stellung für den Gottesfürchtigen wäre. So wie sie der Missionar in der Vorstellung hatte. So vor Jahrhunderten. In Afrika. Südamerika. Bei den Urvölkern. Als der Missionär erst "Glauben" brachte. Einen unbedingten Ein-Gott-Glauben.

Und selbst im Heute. Die "Missionarsstellung", die ist ruhmreich ...

Eine komische "Sexismus"-Debatte ist das derzeit tatsächlich. So richtig steig ich bei ihr noch gar nicht durch. Was hier losgehen soll. Anbei bei Geschichten, die ... Schwer nachzuprüfen, wenn man nicht dabei war. Wem man glauben soll, wem nicht. Für eine Seite soll alles aber nur noch arg sein.

Ich weiß nur, daß welche nach Macht streben. Außerdem, daß die für das altprofane "Nationale" des Vorvorgestern gehen, grinsend aufgestellt jedermann daherkommen. Und im Gestern, bei Altvorderen, was war da los? Gestern hat es an manchem Badestrand auch anders ausgesehen als in der Bikiniwelt der Gegenwartstage oder an einem FKK-Strand. Auch die Miniröcke und Durchsichtigkeitsfetzen und so ... Da konnt total früher dann schon Knöchelsicht manchmal Kerle aufregen, brachten Weiber die zum Vorschein. In so manchen Vergangenheitsgegenden, da war was am Abgehen. Neunzehntes Jahrhundert oder wann immer.

Die "Fregatten" altvorderster Tage wollen im Heutigen eigentlich ganz schön viel Macht und von ihren Thronsitzen aus hübsch viel verbieten, untersagen. Anscheinend auch im allgemeinen ein ganz neues Benimm unterbringen. Wofür jedes Mittel recht zu sein scheint.

Ehrlich, da könnte, unter diesen Voraussetzungen, doch der Burkini bald westliche Bademode werden. Der Ganzkörperschleier für die Frau von Welt. Das wäre es doch, nicht wahr?

 

 

 

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