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Blog von TeddeMehr

'ne Frauenpartie von rechts

24. Februar 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Auf dem "Akademiker"-Ball an der Wiener Hofburg waren jede Menge Tanzpartnerinnen für die "Burschenschaftler" vorhanden. Praktisch Weibsvolk in Massen. Die dort mit denen rechtsherum und so.

Einige von denjenigen "Mitstudentinnen". Die den "Burschenschaftlern" aus dem Vorvorgestern trotzdem nicht abgingen. Nicht lieber daheimblieben, sich sonst mit wem trafen. Statt auf diesen "Akademiker"-Ball zu kommen. Zu Leuten. Die, wie man quasi gesichert weiß, zu singen anfingen. Lieder aus Notenbüchern für eine gewisse Art von Musikanten.

Zeilen, bei denen man sicher besser nicht mitsingen sollte. Es sei denn ... Wenn man mit was bekannt sein konnte, hätte man gar nicht dort hinkommen müssen, wenn man noch zur genügend anderweitige Möglichkeiten haben sollte.

MUSS man doch nicht. Außer, es hat sich was getan. Daß man sich selber eines Geistes angenähert hat ...

Also, Frauenpartie zuhauf, die schick hergerichtet, herausgeputzt mit Ballkleid zu so Schein-Uniformierten aus der besten Vorvorgestrigkeit hinkam. Dort mit Schein-Anständigkeit, muffig Bornierten, Ignoranten und großmächtig Intoleranten und Leugnern, Abstreitern von so Wahrheit, Altvordere betreffend, zu tanzen. Als wäre was so großer Opernball, weil das die Wiener Hofburg war. Normal der Sitz des lokalen Bundespräsidenten. Eine Örtlichkeit, an der sonst Staatsgäste empfangen werden. Von überallher, weit und fern, daß man an der Wiener Hofburg eintrifft. Um nichts mehr davon mitzukriegen, wer da glattweg noch so etwa auf der Wiener Hofburg einen "Akademiker"-Ball gegeben hatte. Daß das "Akademische" dabei fast ein Gesicht hat, "akademisch", ein Witzwort.

Na ja, wie jedes Jahr war man eher verborgen, insgeheim auf der Reise. Wie eh und je war man aufgefordert, nicht mit Eigenporträts, Filmchen rüberzukommen. Möglichst wenig sollte ins Weltweite raus, schon gar nicht ins internationale Netz gehen. Nachdem doch Journalisten fehlten, Kameraleute von Sendern ... Als wäre wo Geheimgesellschaft hatte man sich zu verhalten. Damit ja nichts zu heftig in ein öffentliches Bewußtsein geriete. Von wegen unübersichtlicher Geschehnisse an der Wiener Hofburg. Sicher auch von wegen der Wiener Hofburg an sich. Muß am Ende nicht von jedem Staatsgast dem Bundespräsidenten gegenüber davon geredet werden, von wem er wüßte, daß er sich in der Wiener Hofburg aufhalten hatte dürfen. Freiweg. Spöttisch, hämisch lauthals so Liederzeugs von sich gebend. Ewiggestriges. Und das bei jeder Menge Frauenwelt in der Umgebung. Und im Chor?

Bei der Möglichkeit, daß sich so Frau doch nur ein paar Wochen später auch auf dem echten Wiener Opernball einfinden konnte. Daß sich fragen ließ: Warum waren nur so viele Bräute bei DENEN in der Wiener Hofburg bei solcherart obskuren "Akademischen". Die der alten Zeit auch noch echt Wirklichkeit und unzweideutige Wahrheit zuwiesen. Mit ihren Gesängen. Daß es kaum zu bestreiten ist, was die damaligen Verhältnisse und die geistige Ausrichtung so war. Daß so was tatsächlich reale Gegenwart war, das, das man ansonsten von sich weisen möchte. Den Umfang be- und abstreiten.

Es scheint sich gewaltig was getan zu haben, bei den Damen in jüngster Zeit. Wo es sie auch noch nach Gleichberechtigung verlangt. Von einem echten Demonstrationszug politisch rechtrausdrehender Frauenschar war was zu vernehmen. Der dann von Gegendemonstranten gestoppt wurde. Mittendrinnen deswegen abbrach, darf man den Nachrichten glauben.

Eine hohe Frauenanzahl, diese Region. Daß Fragen aufkommen. Solche Frauenwelt. Die in einer Geisteshaltung exklusiv demonstrieren ging. Ganz unbesorgt, in ihr wahrgenommen werden zu können. Als Sympathisantinnen so einer politisch-gräßlichen Rechtsrausdrehung. Weibliches Fußvolk für DIE. Die "Tanzpartnerinnen" von rechts. Und sicher sind sie nicht die "demokratische Rechte", von der gegenwärtig auch noch mancherorts was erzählt wird.

Welche Weiblichkeiten gehen ganz einträchtig mit DENEN. Mit Leuten von der rechten Last treiben sie sich um. Ganz vertraut mit IHNEN. Anscheinend sogar noch mit dem Wunsch, wie in einer der handelsüblichen Parteien den Kerlen vorauszugehen. Ihnen geradezu voranzuschreiten. Tonangebend. Bösen Tones für die, die bei so was nicht mitmachen. Die noch ein bißchen mitkriegen, mit wen man es hier zu tun hat.

Auch so was alter Tage. Die bildlich in der Erinnerung zu sehen. Daß so Mädchen, jüngere und selbst noch ältere Frauen, kreischten und selbst in Ohnmacht fielen, wenn der Charlie Chaplin-"Tramp"-Pervertierer in seiner Repräsentier-Karre vorüberfuhr, den Arm reckend. Nicht den olympischen Gruß, sondern den mit der Armlänge gegenüber. Fast hatte das damals bei DEM ein Auftreten gehabt, wie bei einem Rock'n'Roll-Helden späterer Tage. Als da auch die Mädels jeden Alters wegkippten, sobald sie eine Haarspitze wo zu Gesicht kriegten. Spöttisch werden in dem Sinne heutzutage Jungs-Gruppierungen fürs Tanzen und Singen zusammengestellt, gezielt dieses Phänomen zu erzeugen. Bei dem die Mädels mit ihrer Kreischerei besser sind wie die Kerls.

DAS gab's tatsächlich auch schon zur damaligen Zeit bei DEM. Wenn der wo vorfuhr. Reihum, daß SIE dahinsanken. SS'ler mußten IHN vor den Weibern schützen, die aufgeheizt keine Vernunft mehr walten ließen, auf ihn dreingestürzt wären, sich auf ihm zu stapeln. Heute scheinen Bestimmte den auch schon wieder gutaussehend zu finden. Der selbst bei so Familien-Herrscherinnen einen Zacken in der Krone hatte. Etwa bei einer aus der Wagner-Dynastie. Oder der Schwester Friedrich Nietzsches, die das brüderliche Erbe nahm, verwaltete. Selber drinnen bei Zeilen herumschrieb, wie es heißt, daß der Bruder auch ja einem rechten Gemüt entspräche. Mit dem sie sich mit dem EINEN mit dem Bärtchen treffen konnte. Der natürlich Medienwirksamkeit nötig hatte. Außerdem nutzten ER und SEINE Umgebung die Texte des Bruders für die nationalsozialistische Ideologie. Die Nietzsche persönlich wohl von sich gewiesen hätte. Brauchte er DIE? Derartige sollen ja, als er noch klar denken konnte, bei ihm ungefähr in dieser geistigen Art eingetroffen sein, und er hat sie schnöde verlacht. Spott über sie ausgeschüttet. Während das Schwesterlein zugänglicher war, sich späterhin händeringend bei denen entschuldigte, die einem Irrtum aufsaßen.

So unbeleckt ist die Frauenwelt tatsächlich wirklich eigentlich nicht. Von derartigem. Und scheinbar häuft sich in Gegenwartstagen das und das.

 

 

 

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