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Blog von TeddeMehr

Beim Thema "Bildung" auch ans Rednerpult getreten

26. März 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Vor kurzem mal ein wenig einer Parlamentsaussprache gelauscht. Thema was mit "Bildung" und so.

Da hatte auch eine was zu der Thematik zu sagen. Eine aus dem Gelände, auf dem man sich mit dem Wort "Alternativ" schmückt. Von dort heraus trat die ans Rednerpult ran, sprach krude Sülziges ins Mikrophon.

Was die daherredete, war durchaus seltsam. Eine wahrhaft unübersichtliche Wortwolke. Ein Wirrwarr. Dies und das.

Was aufstieß, daß da urplötzlich herausragend was "Gender" bei ihr in dem einen Diskussionsbeitrag auftauchte. Das ließ aufhorchen. Von wegen eines "dritten Geschlechts", das einem erfunden worden sei, mit dem kam die eine nach vor. Damit war die, die ihr Parteiwesen mit was von Humboldt in Zusammenhang brachte, nicht recht glücklich, mit der Möglichkeit der vielen Geschlechter heutzutage. Überhaupt nicht so mit bei der Toleranz der anderen, so präsentierte die sich. Richtig überdeutlich. Gegen Ende ihrer Rede mühte sie sich überdies noch redlich ab, Dinge des Wortes "national" herausragend positioniert unterzubringen.

Schon die Frage, was das unvermittelt war, wenn sich eine so freiweg ein bißchen demaskiert, was so eine wahrheitsgemäßere Toleranzbandbreite preisgibt. Was sollte einem das mitteilen? Daß man unbestimmt überlegen sollte, daß da eine Jüngere des eigenen "Alternativ"-Lagers vornedran am Führungstisch neben dem einen alten Mann rumsitzt? Sie, eine Person, von der man weiß, daß sie doch in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt. Weil das der Öffentlichkeit des öfteren preisgegeben wurde. Das heißt, wie dröhnt hier demnach was von der der anderen in den Gehörgängen? Könnt die manches der Beiläufigkeiten der einen nicht nebenher auch auf sich selber beziehen, irgendwie? Oder wechselt sie morgen, ist es mal so weit gekommen, daß manches anders würde, annähernd ungefähr wie Anno '33 nach einem Wahlentscheid, rechtzeitig ihre Partnerin aus? Setzt dafür das alte Mann-, Fraubild bei sich neu in Kraft? Nichts dann mehr ein Problem?

Komisch also, was an dem Ort mitschwang ...

Wie das, daß diese eine Rednerin überhaupt was zum Thema "Bildung" zu erzählen wußte. Als ob denen dort was an dem heutigen Bildungswesen mit seinen Büchern und Lehrinhalten gelegen wäre. Nicht eher die Tatsache zu vermuten, daß man da lieber mancherlei Geschichtsbuch für sich und dieses Parteiwesen umgeschrieben hätte? Beispielsweise für erträglichere Zahlen, eine Umdeutung altvorderer Verhaltensweisen?

War ja auch ein Brei, ein Durcheinander. Schwer, was daraus nachzuvollziehen, was man da mithörte. Eine Knautschzone eines Redebeitrags. Viel Schein-Vernünftiges, das dem Wortgeklingel beigemengt war. Etwas, das sich im Grunde harmlos übermittelte, weil allzu oberflächlich.

Sicher niemand dort, der von Bildung, die heutzutage meint. Wenn man was von "Bildung" bei sich anklingen läßt.

Das heißt, könnten sie demnächst größer Machtposten erlangen, hätte man es sicherlich mit einer ein veränderteren Art der Bildung zu tun. Mit einer dickeren Nebelsuppenfläche vergangener Wirklichkeit statt tatsächlicher objektiv distanzierter Information. Wohl nur das den eigenen Absichten Nützliche, das der Bevölkerung als Folge für die Betrachtung bliebe. Bei haufenweise Verklärung, Umdeutung tristester Vergangenheitsdinge und Sachverhalte.

Einiges wäre zu erwarten, das einem auf den Kopf gestellt würde, könnten sich die Bestimmten Wünsche erfüllen. Daß man alsbald einen ewiggestrig-nationalen geistigen Schwund erleiden würde. Eine Lehre an den Universitäten und dem Rest an Schulen, bei umgeschriebenen, umgedeuteten Schulbüchern, die einer altvorderen Geisteshaltung entsprächen. So was, wie das gewissermaßen bereits in den dreißiger, vierziger Jahren gebräuchlich war. Als weiterhin die dreißiger, vierziger Jahre Professoren an Universitäten vor Studenten rumstanden, eine Lehrmeinung mitteilten. Nur etwas anders, in einem abgeänderten Geist, daß diese Lehrkräfte ihre Inhalte von sich gaben, als noch die Tage der Weimarer Republik über.

Solcherart was, das einen Mengele möglich machte. Mengele, ein Studierter, der es als Vorzug sah, daß er nach Auschwitz durfte. Mengele, eine Gestalt, die an der Rampe in Auschwitz ... Während er nebenher noch als Arzt, Doktor abgefeimt abstrakt seine Forschungsarbeit vorantrieb. Was von seinen mit unmenschlichen Foltermethoden erzielten Forschungsergebnissen heim ins Reich meldete. Professoren, die den Kommilitonen Neues aus der Feder Doktor Mengeles mitschreiben ließen ...

Und, bei den Rhesusäffchen, das, was Mengele da in Auschwitz an Erwachsenen, aber insbesondere auch an ungezählten Kindern trieb - wer würde das wohl gerne jemals selber an sich erleben wollen? Stellt man sich vor, damals gelebt zu haben, die Tage rum gereist zu sein, um an einem Bestimmungsort einzutreffen, während man Doktor Mengele mit einem Stock sieht, als er noch Teil des Betriebs in Auschwitzer Vernichtungslager war.

Späterhin, die altvorderen Gegenwartstage, war da nach Kriegsende sicherlich der eine oder andere studierte Mensch ganz glücklich drüber, im Gedränge nicht so dieses Mengele-Glück gehabt zu haben, daß man es ihm nach genauerer Prüfung seiner Person gestattet hätte, nach Orten wie Auschwitz zu dürfen. Ganz anders wie Doktor Mengele, der dahingehend ein Glücklicher, Privilegierter war.

 

 

 

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