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Blog von TeddeMehr

Das Kennwort lautet "vulgär"

6. März 2018 , Geschrieben von TeddeMehr Veröffentlicht in #Kurzware II

Momentan geht's ja ab hier. Das Vulgäre, groß am Umgehen. Das Vulgäre steht bald noch voll aufgerichtet in seiner ganzen Pracht rum.

Muß man schon sehen.

Wird einem schließlich derzeit ständig alles mögliche mitgeteilt. Dinge, die los sind. In der U-Bahn, im Zug, sonstwo.

Selbst im Fußballstadion, mitten unter Leuten ...

Da befindet sich einer in einem Gästeblock. Seine Mannschaft, liegt die nicht hinten? Sieht nicht aus, als hätte die Elf, trotz ein paar kleinerer Möglichkeiten, viel auszurichten. Die Niederlage, wenn so weitergespielt wird, nicht abzuwenden. Und trotzdem steht er mit spaßigen Gedanken rum, onaniert auf offener Fläche durch die Landschaft. Nochgerade auch beim Blick auf das Spielfeld, auf dem die eigene Elfer-Marke ein Spiel zum Vergessen hinlegt ... Daß da überhaupt so ein Einfall aufkommen kann, man sich an irgendwas bespaßt. Nicht zu fassen. Nirgendwo, daß verschärft was dafür ist. Weit und breit rein gar nichts. Als Verlierer sind die der eigenen Elf vom Platz heruntergelatscht, echt wahr. Und dann - man treibt DAS. Mit allem Pipapo. Dem Auftritt von komisch guckenden Sicherheitsleuten bei einem. Denen man eine Kleinigkeit zu erklären hatte. Vielleicht das, daß das Verlieren insbesondere angespitzt hat.

Oder das, worüber auch in allen Einzelheiten unterrichtet wurde: Einer steht mitten unter vielen, es ist Stadionzeit. Unvermittelt läßt er die Hosen runter, um ... Das mit dem Verdauungstrakt war ihm ein Problem. Es war denn dann so weit, daß er ... Er konnte scheinbar nicht anders. Besser DAS, als in die Hosen ... Für den Sprint Richtung ausgeschilderter WC-Anlage war es zu spät.

Und schlußendlich diese Neuigkeit dieses März-Jahr '18-Gegenwartstages: Italien hat gewählt. Und wen oder was die in Italien hauptsächlich gewählt haben, wie angeschwemmtes Brackwasser ...

Das Gewählte spottet jeder Beschreibung. Unterirdischstes, aus dem besten Kummerkasten. Das wurde trotzdem mit einem hingemalten Wahlkreuzchen versehen, als wäre es was.

Alles, was in Wahrheit kein denkender Mensch irgendwie bräuchte. Beispielsweise die Partei eines Clowns, der mehr als genug an die Figur in "ES", dem Stephen King-Roman, rankommt. Eher ein "Horror-Clown". Dann: Billigkeit von Regionalrassisten, intoleranten Leuten aus dem jenseitigsten politischen Rechtsrausdreherlager. Nichts als für die Täuschung. Lug und Trug, die verfälschte Wirklichkeit. Ein weiterer Gipfel: Leute dieses ehemalige Medien-Moguls, der ... Der eigentlich Politikverbot hatte. Aus gutem Grunde.

Da soll was wo für die Italiener nun ein Vorteil sein. Bei SOLCHEN?

Fast so vulgär DAS, das Neue aus Italien, wie wenn einer sich irgendwo in der Öffentlichkeit einbildet, Meister Onan präsentieren zu müssen. Sich dabei zusehen zu lassen. Von Fremden. Und dann erst der, der über die örtlichen Klos nicht Bescheid wußte. Oder nicht laufen wollte. Freiweg, daß er mitten unter Volk sich niederhockte ... Für ein wenig Gestank und Sichtbarem, daß er sorgte. Statt sich die Hosen verdrecken zu wollen.

Das Kennwort für alles: "vulgär".

Vulgäres, so etwas haben die in Italien gewählt. Das Vulgäre. Die Plumpheit. Das Grobschlächtige. Die "Italiener", um Lob zu erfahren. Von so einer wie DIE der "National Front" in Frankreich.

Von der Dame gelobt zu werden. Wie das Hinterletzte. Kriegt man Lob von der, könnt man für sich festhalten, da hat man wohl was falsch gemacht im Leben. Irgendwas ist einem falschgelaufen.

Ebenso, wenn man von dem einen Briten belobigt wird. Derjenige, der mit seiner tollen Kohle, die sicher überall, freiweg international, am Umgehen ist, die triviale Brexit-Kampagne ewig durch die Jahre brachte. Eine britische politische Rechtsdreherlast. Bis die denn doch noch mal bei den Briten so den rechten Geist fand.

Schwer zu sagen, was heutzutage in Großbritannien los ist, warum DAS sich hält. Obwohl der eine mit seiner Partei nicht mehr sonderlich viel losmacht. Warum DAS all die Normalo-Parteien für sich nehmen mußten.

Das altvordere, vulgär-gewöhnliche, ewiggestrige Nationale, bei dem winkt man im Augenblick nicht großzügig ab. Teilt mit: "Danke, behaltet's euch. Bei euch ist's sicher am besten aufgehoben. Den Müll, den hat's lange genug gegeben."

Was aus dem Vorvorgestern, für das im Heute die Welt eigentlich bald zu klein sein dürfte. Explodiert denn von dorther mal was. Dann hat man vielleicht nicht bloß diese uralten Kriege wieder. Sondern mal für Jahrhunderte eine tote Welt. Das nächste große Massensterben auf der Weltkugel. Bis sich alles weitgehend zukünftig wieder einrenkt. Sich das Leben wieder großflächiger auf der Oberfläche zeigt, sich vermehrt.

Sonst ist am Ende "na-zi-o-nal" nicht viel. Als daß man blöde selber in ein Joch gestiegen sein könnte. Den Reichsdeutschen, den Faschismus-Italienern, denen mußte rausgeholfen werden aus dem niederdrückenden Fesselsteig.

Und heute? Weil man denkt, auf die mit den Ressentiments lauschen zu müssen. Meint, denen was glauben zu können. Sich von dergleichen Dinge vorsagen läßt, sich wo hingeleiten. Als wär blöckende Schafherde. In einem Fackelschein, der doch was bei einem beleuchtet, wenn man schon wo hingeht. Nur, was immer hier Wahrnehmung ist ...

Scheinbar hat man den Blick, die Entschlußkraft dafür verloren, bei allerschrecklichsten, fürchterlichsten Leuten abwinken zu können. Hier welchen den Scheibenwischer zu zeigen.

Die plumpeste Täuschung, die macht bei einem was her. Funktioniert jemandem. Ein paar von DENEN, die geben sich schon gar keine Mühe mehr ...

Man siehe mal nur, man hat in Itallien keine Härte gegen Leute, die den alten "Duce" loben. Als müßte man für so was keine innere Härte, Entschlossenheit haben. Der "Duce", was er war, wohl auch nur ein Despot. Ein Gewaltherrscher.

Ehrlich, auch die Italiener, die haben anscheinend so was den "Duce" lange nicht mehr wo gesehen. Haben bald DAS wiedergekehrt, bei den Europafeinden, bei einem Denken an "nationale" Grenzen. Borniert, bräsig, obwohl gelenkt und nebenher den weiten Horizont aus dem Blick verloren. Das, weswegen beispielsweise auch die Italiener sich zu De Gaulle und Adenauer dazusetzen mußten, an einen Tisch. Der Tisch bei Adenauer, De Gaulle, an dem immer mehr Gesichter rumhockten. Daß am Schluß selbst die einen, bestimmten Briten, die vom "Commonswealth", sich noch von ihrer Insel fort dort hinverirren mußten. Anscheinend aufgeschreckt von ihrem damals schon tollen Geheimdienst, die damaligen Briten. Doch der Meinung, besser selber persönlich dazusein, statt alles immer nur haarklein erzählt zu bekommen.

Was ist hier nur los? Hier und dort in den Regionen? Das Vulgäre, Plumpe blüht.

Wer braucht diese Blüte aber nur?

Vulgär gewöhnlich werden Leute eines Kreises gewählt, mit Kreuzen auf Wahlzetteln versorgt.

Glaubt man wirklich an DIE, daß man bei DENEN irgendwie was anzukreuzen hätte? Im Innern Europas? Figuren, wie aus der Welt des Vorvorgestern? So welchen auf den Leim zu gehen, so Dingen aufzusitzen?

Altvorderstes Wiedergängertum. Alles, das bleiben dürfte, wo es war. Mit seinen trüben Verhältnissen irgendwo zwischen Seiten der Geschichtsbücher eingesperrt.

Reicht's denn nicht, von was zu lesen? Will man's echt in heutiger Zeit am eigenen Leib erfahren, kennenlernen?

Nur weil DAS immer untot war. Weil es untot war, MUSS man es doch nicht wieder für alles und jeden ins Leben zurückkehren lassen. Doch auch nicht noch für sich. Am allerwenigsten für sich. Oder nicht?

 

 

 

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